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MAINE:
Die siebenundzwanzigjährige Buffy Summers O´Connor stand auf vor den riesigen Panoramafenstern und rieb sich nachdenklich über ihre Arme. Das unruhige Meer und der graue Himmel passten perfekt zu ihrem unnachgiebigen Herzschmerz, den sie verspürte.
*Gott, war es wirklich erst ein Jahr her, als Angel und ich hier eng umschlungen standen und eine Familie planten?“*
Eine Träne lief ihre Wange hinunter, als sie an ihre Highschool Liebe und späteren Ehemann dachte, der acht Monate zuvor den Kampf gegen seinen Lymphdrüsenkrebs verloren hatte.
*Mein wunderschöner Angel*, dachte sie und erinnerte sich daran, wie tapfer er sich dem Kampf gegen die Krankheit gestellt hatte.
Sie hatte an dem Tag, als er die Diagnose bekam, neben ihm gesessen und seine Hand gehalten. Dann war sie bei ihm gewesen, als die Chemotherapie begann und schließlich war sie an seiner Seite, als er im Sterben lag. Sein einst so starker Körper war schmal und schmächtig geworden, seine einst funkelnden, dunklen Augen waren matt, wenn sie ihn ansah. Sie war die einzige Familie, die er noch hatte, die einzige lebende Verbindung auf der Welt, die er bald verlassen würde. Er wollte dass sie ihm versprach, dass sie weiterleben würde. Dass sie jemanden kennen lernen sollte, mit dem sie eine Familie gründen konnte. „Siebenundzwanzig ist viel zu jung, und du mein Schatz bist viel zu schön als dass du jemandem nachtrauerst, der nicht mehr bei dir ist. Irgendwann werden wir wieder zusammen sein…doch das wird noch sehr lange dauern. Versprich es mir, Buffy.“
Also hatte sie es ihm versprochen und Angel war dann am nächsten Abend ganz friedlich eingeschlafen.
Die Beerdigung war in sehr kleinem Kreis gewesen; nur sehr enge Freunde standen Buffy bei, als sie seine Asche ins Meer streuen ließ. Der Anwalt, der mit ihr das Testament besprach, welches Angel gemacht hatte als er von seinem Krebsleiden erfahren hatte, sagte, dass Angel ihr, nachdem man alle Rechungen und Anwaltskosten abzogen hatte, zwanzig Millionen Dollar hinterlassen hatte.
Sie drehte sie mit einem tiefen Seufzen von den Fenstern weg und ging zur Eingangstür des Strandhauses, das sie mit Angel bewohnt hatte. Sie hob ihren ledernen Rücksack auf, warf ihn sich über die Schulter und flüsterte leise: „Auf Widersehen Angel.“ Sie ging zur Tür hinaus und ließ damit ihre Vergangenheit hinter sich, genauso wie sie es ihm versprochen hatte.
SUNNYDALE KALIFORNIEN….eine Woche später um 8.35 Uhr.
„Ja, Dad.“
„Ja.“
„Ich hab’s verstanden.“ *Was soll das ganze Theater?*
„Ich hab’s verstanden. Sie kommt heute, jung, allein stehend, Witwe, hübsch und ich soll sie in Ruhe lassen…okay.“
„Ja, es ist alles fertig.“
„Mmm hmm.“
„Ja.“
„Ich dich auch, grüß Anya von mir, bye.“
Erleichtert seufzte der neunzehnjährige William „Spike“ Giles auf, als er den Knopf zum Auflegen auf dem Handteil des Telefons drückte, dann seinen Kopf mit den blond gebleichten Haaren schüttelte und ein Lächeln sich auf seinem hübschen Gesicht bildete. Sein Vater Rupert Giles und seine zweite Frau waren vor über einem Jahr in ein ganz anderes Land gezogen, aber immer noch rief er seinen Sohn täglich an um zu hören, ob alles in Ordnung war. Wie auch an diesem Tag. Erst kamen die ganz normalen Scherze, gefolgt von einem ausführlichen Bericht, wie es in dem Büro des Immobiliengeschäfts von Giles Sanderson lief, um ihn dann daran zu erinnern, dass heute der neue Besitzer des Nachbarhauses eintreffen würde.
Er rollte mit den Augen, als er durch den mit Parkett ausgelegten Flur in Richtung Schlafzimmer ging. Er warf das Telefon auf die dunkelgrüne Bettdecke, bevor er zu den großen Glastüren ging. Er öffnete sie und ließ die frische Morgenluft ins Zimmer strömen. Er knöpfte seine verblichene Jeans auf und ging zu dem mit dunkelblauen Fliesen ausgestatteten Pool hinüber. Er überlegte einen Moment und zog dann die Hose aus, bevor er in das kühle Nass sprang.
Zwei Stunden später:
Buffy fuhr mit ihrem schwarzen Jeep in den Revello Drive hinauf bis zur Hausnummer 1630 und parkte ihn unter einem der Maulbeerfeigenbäume, die den ganzen Block umsäumten.
Sie legte ihre kleinen Hände auf das Lenkrad und schaute zu dem Haus hinüber, das in ein paar Minuten ihr neues Zuhause sein würde.
Das Haus hatte einen warmen, cremefarbenen Anstrich und um die Fenster herum war es mit dunkelbraunen Highlights versehen. Mit dem wunderschönen grünen Rasen sah das Haus ziemlich einladend und gemütlich aus.
*Ich wünschte du wärst hier, Angel. Du würdest es lieben.*
Buffy schüttelte die traurigen Gedanken ab, griff nach dem Rückspiegel und drehte ihn in ihre Richtung um sich zu vergewissern, was die letzten paar Kilometer ihrem Haar angetan hatten. Mit einem abfälligen Ton griff sie zur Beifahrerseite herüber, um eine Bürste aus ihrer Handtasche zu kramen. Sie zog das schwarze Haargummi aus ihrem vom Fahrtwind zerwühlten Haar und versuchte das zu retten, was noch zu retten war. Nach einer vergeblichen Minute gab sie auf und machte sich einen lockeren Zopf, wobei sie einige Strähnen in ihr Gesicht fallen ließ.
*Sieht gut genug aus. Mister Giles wird die schluderige Heimatlose vor seiner Haustür kaum bemerken, also warum sollte ich mir Sorgen um mein Aussehen machen? Mister….Hmm…was hat Anya noch mal gesagt, wie ihr Stiefsohn heißt? Ward? Warren? William…das war’s.*
Buffy nickte sich selbst zu, bevor sie sich zu der Transportbox auf dem Rücksitz umdrehte.
„Siehst du, Louie? Ich hab dir doch gesagt, dass dein Frauchen eine ansehnliche Frau ist.“ Die schwarze Katze blinzelte sie müde mit ihren goldfarbenen Augen an. „Wünsch mir Glück“, sagte sie, bevor sie die Fahrertür öffnete und den gepflasterten Weg zum Nachbarhaus hinauf ging.
Das Haus ihrer neuen Nachbarn war mit einem wunderschön gepflegten Vorgarten versehen. Auch dieses Haus hatte einen cremefarbenen Anstrich, aber die Highlights um die Fenster herum waren hier pflaumenfarben. Die Veranda erstreckte sich über die ganze Vorderfront des Hauses und war aus gebrauchten Ziegeln gemauert, was allem ein einladendes Flair verlieh. Rechts befand sich eine eichene Schaukel, die sich leicht im Wind bewegte. Pflanzen von unsagbarer Vielfalt umrahmten die Veranda in farbenfrohen Blumentöpfen und zauberten ein wahres Farbenmeer.
*Ich muss unbedingt fragen, wer den Garten gemacht hat*, dachte Buffy, bevor sie ihre Hand hob, um an die Tür zu klopfen.
„Einen Moment.“ Eine unverkennbar männliche Stimme war durch die Tür zu hören. Sie vermutete dass er aus England kam und fragte sich, ob ihr Makler nicht auch Engländer gewesen war. Sie glaubte zwar nicht, aber da konnte man ja nie so sicher sein. Sie schüttelte den Gedanken ab und drehte sich noch einmal um, um den wundervollen Vorgarten zu betrachten.
*Ich muss definitiv nach dem Gärtner fragen.*
„Buffy Summers?“ Eine tiefe Stimme ertönte durch die warme Sommerbrise.
Sie drehte sich zu der Stimme um und ihr Herz begann zu rasen und ihre Lippen wurden trocken, als sie zum ersten Mal den neunzehnjährigen William Giles ansah.
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*Mein Gott, was sieht die klasse aus!*
Spike stand einen Moment da und verlor sich in den grünbraunen Augen der atemberaubenden Schönheit, die vor ihm stand, bevor er seine Stimme dann doch wieder fand.
„Buffy Summers, richtig?“ fragte er noch einmal und unterbrach den lustvollen Gedanken, der durch den Kopf der besagten Blondine schoss.
„Oh…ähm…ja, das bin ich…Buffy Summers. War ich immer und werde es immer sein, auf jeden Fall sagen mir das „alle“. Wer „alle“ sind, weiß ich auch nicht, aber wenn ich sie mal treffen sollte…ähm…“
Ihre Stimme erstarb, als sie Spikes Lächeln sah. „Ich brabble…sorry.“
*Ganz Klasse, Buffy. Zeig dem atemberaubenden Mann, dass du so blöd wie eine echte Blondine bist!“ ermahnte sie sich selber und bekam gar nicht mit, dass Spike sie immer noch mit einem amüsierten Grinsen auf dem Gesicht beobachtete.
„Möchten Sie herein kommen…Ich wollte mir gerade Wasser heiß machen, vielleicht wollen Sie auch?“
„Was?“
„Für Tee…verstehen Sie.“
Ihre Wangen wurden rot. *Verdammt ist die niedlich* dachte Spike, als er auf seine neue Nachbarin herunterschaute.
„Ähm…sicher…warum nicht?“ murmelte Buffy, als sie die kühle Diele des Hauses betrat.
„Hier entlang“, erklang Spikes Stimme, als er die Tür schloss und ihr andeutete, ihm zu folgen.
*Was für ein wunderbarer Hintern* waren Buffys Gedanken, als sie dem jungen Mann den Flur hinunter folgte. Sein festes Gesäß steckte in einer schwarzen Jeans, die alles etwas mehr betonte, was Gott ihm geschenkt hatte. *Was würde ich darum geben, den mal anfassen zu dürfen.* In ihrer Vorstellung sabberte sie schon bei dem Gedanken, diesen britischen Adonis in ihrem Bett zu haben.
*Naaahhh…zu jung! Er ist dein Nachbar, Buffy! Der Sohn deines Maklers…du altes, notgeiles Weib!* Buffy versuchte diese Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen. *Aber es ist doch schon sooooo lange her und es wird Zeit, dass ich mal wieder so richtig flachgelegt werde! Nein….nein, nein, nein, nein, nein! Du wirst KEINE lustvollen, verbotenen Träume über den NEUNZEHN- jährigen von nebenan haben. Ganz egal wie lecker er aussieht!* Sie schüttelte ihren Kopf um die Gedanken los zu werden, als sie plötzlich mit dem Gesicht zuerst in etwas Hartes lief.
„Au…“ murmelte sie nörgelnd bevor sie realisierte, dass zwei starke Arme sie festhielten. Sie sah etwas schüchtern auf und war nicht gerade überrascht, dass diese hypnotisierenden blauen Augen sie ansahen. Vor Verlegenheit wurden ihre Wangen erneut rot.
„Sorry, ich war in Gedanken.“
„Macht doch nichts, Liebes. Ich kann mich glücklich schätzen, wenn mich jeden Tag solch eine hübsche Frau anrempelt.“ Der Teenager lächelte sie an, während sie sich immer wieder sagte: *Er hat ‚hübsch’ gesagt*.
„Warum setzten Sie sich nicht hin, während ich Ihnen einen Tee mache? Sie müssen müde sein. Mein Dad erzählte mir, dass Sie von der Ostküste kommen.“
Sie setzte sich an die Kücheninsel, die in der Mitte der geräumigen Küche stand und bemerkte erst dann, wie müde sie nach ihrer wochenlangen Fahrt wirklich war. Sie stütze ihre Ellenbogen ab und legte ihren Kopf auf die Handflächen. Sie schloss für einen Moment die Augen, bis Spike ihr eine dampfende Tasse Tee vor die Nase stellte. Als sie nach dem Zucker griff, beantwortete sie seine Frage.
„Maine, um genau zu sein. Es war eine lange Fahrt, aber ich wollte das Land sehen, um ein paar Fotos für mein Bilderband zu machen, also hatte es auch was Gutes. Ich denke ich werde erst einmal eine Woche lang nur schlafen und dann werde ich mich so lange in die Sonne legen, bis ich goldbraun wie ein Brathähnchen bin. Das Leben an der Ostküste ist nichts für ein kalifornisches Mädchen.“
Spike lehnte sich gegen den warmen Granit der Küchenfront und sah sie an, als sie redete. Ihr Gesicht war schmal, aber voller Leben und selbst in ihrem erschöpften Zustand sah sie wundervoll aus. Ihre ausdrucksvollen grünbraunen Augen hatten ein verträumtes Leuchten, als sie von der Sonne sprach und ihre vollen Lippen berührten das Porzellan der Teetasse. Als er dies sah fragte er sich, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn sie ihre Lippen um seinen Schwanz legen würde, sie an seinem Glied auf und abwandern würden, während er seine Hände in ihren Haaren vergrub.
*Uh oh…böser Junge. Du willst diese wundervolle Frau doch nicht schon beim ersten Treffen verschrecken.*
Er konzentrierte sich wieder auf das, was sie sagte und er bemerkte, dass sie die ganze Zeit weiter gesprochen hatte, ohne dass er es gemerkt hatte.
„Maine…ist es dort kalt?“ Er realisierte nicht, dass sie dies schon erwähnt hatte.
Mit einem leisen Kichern rollte Buffy mit den Augen und nahm einen weiteren Schluck von ihrem Tee. *Nun, es ist schön zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die etwas abgelenkt ist.*
„Kalt, windig, regnerisch, aber wunderschön. Ich werde es vermissen.“
„Warum sind Sie dann weggegangen, Liebes?“ Er bereute die Frage als er sah, wie sie sich, bevor sie etwas dagegen tun konnte, wegdrehte und sich ein Schatten auf ihr Gesicht legte.
„Ähm…würde es Ihnen etwas ausmachen, mir jetzt das Haus zu zeigen? Ich bin wirklich müde von der Autofahrt.“ Ihre Stimme zitterte einen Augenblick, bevor sie ihn wieder anschaute. Sie konnte Mitgefühl in seinen Augen sehen.
„Natürlich. Folgen Sie mir.“
Der nächste Morgen
Buffy reckte sich auf dem bequemen Bett und kraulte Lestat hinten den Ohren, bevor sie sich in dem Raum umsah. *Dies ist nun dein neues Heim, das alles gehört nun dir* dachte sie, während sie sich aufsetzte.
„Ziemlich nett, oder was meinst du, Lestat? Ich bin froh, dass die Möbelpacker alles schon vor Wochen hierher geschafft haben. Ich werde mich bei Anya bedanken. Ich finde es echt klasse, dass ihre Freundin Willow alles so schön für mich eingerichtet hat. Sie hat wirklich gute Arbeit geleistet.“ Sie sah sich in dem geräumigen Dachgeschosszimmer um. Es war mit Naturholz vertäfelt und hatte einen Holzfußboden. Willow Rosenberg hatte alles so eingerichtet, wie Buffy es gemacht hätte. Weiße Vorhänge hingen vor den französischen Türen, die auf einen kleinen Balkon führten. Sonnenblumen standen in einer antiken weißen Biskuitporzellanvase, die wiederum auf einer aus dem 18. Jahrhundert stammenden Kommode stand. Beides waren Geschenke ihrer Mutter, ebenso wie der riesige weiß bezogene Stuhl, auf den locker zwei Mann sitzen konnten, der auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes stand. Das Bett war am vorherigen Abend das einzige, was wirklich von Interesse war. Dieses stand ziemlich in der Mitte des Raumes und erlaubte es der Person, die darin lag, den Himmel durch die Glastüren hindurch zu betrachten. Es war mit weißen Laken, einem flauschigen Daunenoberbett und riesigen weichen Kissen bestückt, die dazu einluden, sich darin einzukuscheln. Die leichte Brise, die von dem Fenster auf der gegenüberliegenden Seite der Tür herüberwehte, erfüllte den Raum mit frischer Luft und machte alles noch behaglicher…noch gemütlicher. Willow hatte sich wirklich selbst übertroffen. Buffy konnte es kaum noch abwarten, bis sie die anderen Zimmer sehen konnte. Langsam stand sie auf und ging auf den Balkon, um in den kalifornischen Himmel zu schauen. Konnte es denn überhaupt noch besser werden? Ein Platschen von unten ließ ihren Blick zu dem Pool ihres Nachbarn richten und sie musste feststellen, dass es noch besser werden konnte.
Buffy beobachtete Spike, wie er kraftvoll mit seinem gut gebauten Körper durch das Wasser seine Bahnen schwamm. Nach einer halbstündigen Vorstellung sah sie, dass er an dem tieferen Ende aufhörte und sich mit seinen starken Armen aus dem Wasser stemmte. Er leises Keuchen entrann ihrer Kehle und ihr Slip wurde feucht, als sie seinen komplett nackten Körper erblickte. Wasser rann von seiner wohlgeformten Brust und seine gut durchtrainierten Bauchmuskeln zogen ihren Blick magisch an, bevor dieser an seinen Beinen und Waden herunter glitt, um danach an der Leistengegend ihres gutaussehenden Nachbarn hängen zu bleiben. *Oh…oh du meine Gute.* Buffys Augen wurden riesig, als sie einen ersten Blick auf seinen Penis warf. Das war definitiv etwas, woraus Träume gemacht waren. *Ist der groß!“* Ihre Augen waren weit aufgerissen und ihr Herz begann zu rasen, als sie ihn beobachtete und an all die Sachen dachte, die sie machen würde, wenn er greifbar wäre. *Oh…mmmm…sowas mag ich! Den muss ich haben!*
Sie sah wie er zu seinem Handtuch ging, welches er auf einer Liege auf der Terrasse zurückgelassen hatte. Buffy wünschte sich nichts sehnlicher, als die Baumwolle zu sein, die die Nässe von seiner Haut aufsog.
Sie drehte sich um, ging schnurstracks auf ihre Reisetasche zu und begann darin zu kramen.
*Uhh…Ich muss meinen Vibrator finden. Ich brauche jetzt einen Orgasmus.*
Mit einem leisen Triumphschrei legte sich Buffy schnell auf ihr Bett und schob ihren weißen Slip herunter. Dann spreizte sie die Beine so weit wie sie konnte und schob hastig ihr Spielzeug in ihre zitternde Hitze. Während sie den Vibrator immer tiefer hinein schob, dachte sie an den Engländer von nebenan und wie es wäre, wenn sein großer, dicker Schwanz sich immer wieder in sie stoßen würde.
*Ich wette… er könnte mich innerhalb von einer Minute zum Orgasmus bringen …* dachte sie, als sie das Spielzeug noch tiefer in ihre mittlerweile nasse Pussy schob. Ihr heiseres Gestöhne wurde immer lauter als ihr Unterkörper sich nach oben schob, während sie sich selbst befriedigte.
„Oh…Oh…Gott…OH GOTT…Oh SPIKE….“
Ihr fast atemloser Schrei hallte durch den ruhigen Morgen und brachte den Teenager, der immer noch auf der nachbarlichen Terrasse stand, dazu, seinen Blick auf die immer noch offen stehenden Balkontüren zu lenken. Sein zuvor schlaffer Penis stand, nachdem er ihren lustvollen Schrei gehört hatte, kerzengerade von seinem Körper ab.
*Jesus…* war alles was er denken konnte, als er in sein Zimmer ging und nach seiner Gleitcreme suchte, die er für solche Anlässe hatte. Er ließ sich auf sein ungemachtes Bett fallen, drückte etwas von dem Gel aus der Tube in seine Hand, griff nach seinem pulsierenden Glied und wusste sofort, dass es nicht lange dauern würde.
Er dachte an Buffy und stellte sich vor wie es wäre, wenn diese Schönheit rittlings auf ihm sitzen würde. Sein beachtlicher Schwanz in ihr vergraben wäre und sie ihn wie einen preisgekrönten Bullen reiten würde. Er griff etwas fester zu und stellte sich vor, es wären ihre inneren Muskeln, die sich um ihn herum zusammenzogen und ihn mit einer erotischen Umarmung massierten.
„Unnhh…gut…so verdammt nass und eng…du bringst mich dazu, dich härter zu ficken…sehr hart…oooh…Buffy.“
Die Wörter sprudelten so aus ihm heraus, als er seine Bewegungen beschleunigte. Die nun warme Gleitcreme und der sehr enge Griff halfen ihm dabei sich vorzustellen, wie sein imaginärer Sexpartner ihn zu seinem Ziel führte.
„Verdammt…Buffy…FICK MICH…OH…GOTT….ICH K….KOMME….BUFFY…JETZT…!!!“
Spikes Körper versteifte sich und sein Hintern zog sich zusammen, als er kam. Er spritze sein Sperma auf seinen Bauch und seine Brust, dabei hauchte er immer wieder Buffys Namen. Seine Hand bewegte sich immer noch auf und ab, als sein Glied langsam erschlaffte. Er atmete tief durch und dachte an die Blondine von nebenan und wie es wäre, wenn sie ihm gehören würde…doch dann erinnerte er sich an die Warnung seines Vaters.
Er griff nach dem Handtuch, welches er neben dem Bett fallengelassen hatte, und wische die klebrige Substanz von seinem Körper. Danach ließ er das Handtuch wieder fallen und fiel in einen erholsamen Schlaf. Seine ganzen Gedanken hingen nur an der älteren Frau von nebenan.
Auch Buffy fiel in einen komfortablen Schlaf, nachdem sie ihren ersten multiplen Orgasmus hatte, während sie sich vorstellt hatte, dass der Junge von nebenan sie vernaschen würde. Alles woran sie dachte waren nackte Haut und tiefblaue Augen.
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Buffy seufzte und schüttelte ihr nasses Haar, das zuvor noch unter einem Handtuchturban gewesen war. *Nichts ist angenehmer als eine heiße Dusche um die kleinen Verspannungen zu lindern. Und natürlich um die Gedanken an die sexy Versuchung von nebenan abzulenken,* sagte die innere Stimme in ihrem Kopf. *Mmmm…das ist wahr, aber es ist doch nichts Schlimmes daran, es sich anzusehen, solange man die Finger davon lässt. Oder ist das unanständig?* Ein teuflisches Grinsen legte sich auf ihr Gesicht, als sie ihre abgeschnittenen verwaschenen Jeans und ein sehr mitgenommenes Muscle-Shirt anzog. Sie hatte vor, mit dem Auspacken anzufangen und eigentlich wollte sie im Keller ihre Dunkelkammer einrichten. Sie hatte Anya gesagt, dass die Möbelpacker alles dort hinunter bringen sollten und sie schon allein damit zurecht kommen würde.
Sie summte vor sich hin, als sie die Treppe hinunter ging, um sich etwas zu Essen zu machen, bevor sie mit der Arbeit begann und sie bemerkte die ganzen Kleinigkeiten, die Willow, gut durchdacht, in ihrem neuen Haus aufgestellt hatte. Kleinigkeiten wie Kerzen im Badezimmer, getrocknete Rosen und Kräuter, die in kleinen Sträußchen in jeden Ecke und Nische hingen und die Räume mit einem betörenden Duft erfüllten. Zu ihrer Überraschung gab es sogar eine Kaffeemaschine, die jeden Morgen um acht Uhr anging und jetzt auf sie mit herrlichem Kaffee wartete. Sie öffnete das Gefrierfach und war nicht sonderlich überrascht, dass es bis obenhin mit fertigen Gerichten voll gestopft war, die nur darauf warteten, in die Mikrowelle geschoben zu werden.
Sie trank eine Tasse Kaffee und ging währenddessen durch ihr neues Haus und sah es sich genauer an. Mit Kissen überfüllte Sofas in einem dunklen Rubinton setzten wunderschöne Akzente zu den crémefarbenen Wänden. Ihre eingerahmten schwarz- weiß Fotos waren sehr künstlerisch an den Wänden aufgehängt worden und daneben befanden sich einige Artefakte von ihrer „Tag der Toten“ Sammlung, die sie über Jahre hinweg zusammengesucht hatte. Sie stellte ihren Kaffeebecher auf einen antiken Beistelltisch und nahm eines ihrer Lieblingsstücke in die Hand. Es war ein bemalter Totenkopf, den ein mexikanischer Handwerker während der „El Dios del Muerto“ Feierlichkeiten gemacht hatte. Sie war sofort Feuer und Flamme für diese ganze Geschichte gewesen, die hinter dem „Tag der Toten“ stand. Dass an dem Tag die Lebenden und die Toten vereint waren und ihre Verbindungen erneuerten und sich daran erinnerten. Sie hatte den bemalten Totenkopf in einer kleinen Stadt mit dem Namen Uruapan in Mexico gefunden, während sie sich auf dem kleinen Marktplatz die kleinen Stände angesehen hatte. Buffy und Angel hatten diese Tage genossen, denn sie waren zusammen gewesen.
Ein leises Klopfen an der Haustür holte Buffy aus ihren Gedanken und sie stellte das wertvolle Stück wieder vorsichtig an seinen Platz. Als sie zur Tür ging merkte sie, dass ihr Herz schneller schlug bei dem Gedanken, Spike so schnell schon wieder zu sehen. Sie hielt kurz inne, holte tief Luft und strich sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Sie öffnete die Tür und war sehr überrascht, eine sehr schlanke rothaarige Frau vor ihrer Haustür zu sehen.
„Hallo? Kann ich Ihnen irgendwie helfen?“ fragte Buffy die Fremde.
„Buffy Summers? Ich bin Willow Rosenberg. Die Innenausstatterin?“
„Oh, natürlich. Kommen Sie herein…Ich war gerade auf dem Weg in den Keller, Sie müssen mein Auftreten entschuldigen…“ sie zeigte auf ihre Sachen und fragte sich kurz, ob sie nicht besser nach oben gehen sollte, um sich etwas anderes anzuziehen.
Willow bemerkte, dass die Blonde immer nervös zur Treppe sah und versuchte sie zu beruhigen.
„Sie sehen fantastisch aus, genau richtig, um einige Kartons auszupacken, das wollten Sie doch? Stören Sie sich nicht an meinem Outfit, ich bin auf dem Weg, einen Vortrag über die italienische Renaissancekunst zu geben. Glauben Sie mir, ich würde auch viel lieber Jeans und Flip Flops tragen.“ Ihre grünen Augen leuchteten, als sie den neusten Einwohner Sunnydales ansah.
„Ich bin nur vorbeigekommen, um Sie herzlich in Sunnydale zu begrüßen und wollte Sie wissen lassen, dass Sie sehr herzlich heute Abend nebenan zum Grillen eingeladen sind. Es werden nur meine Freundin, Xander und sein Hund, ich und natürlich Spike da sein. Ich denke es wäre doch schön, ein paar nette Menschen kennen zu lernen. Obwohl ich es Spike auch noch verklickern muss…“ ihre Stimme wurde leiser, bevor das Lächeln wiederkehrte. „Also, was sagen Sie? Haben Sie Lust auf ein bisschen Spaß? Da ist auch noch dieser Club, wo wir nachher vielleicht hingehen könnten, der heißt Live Bait. Wobei die Betonung eher auf Live liegt als Bait, oh ich plappere schon wieder und Sie haben noch gar keine Chance gehabt etwas zu sagen. Tut mir leid, das mache ich immer wenn ich nervös bin.“ Sie fuchtelte mit ihren Händen herum, bevor sie sie vor der Brust verschränkte und versuchte ernst auszusehen. „So, nun erzähl mir was über DICH.“
Buffy was so perplex über die hyperventilierende Rothaarige, dass diese ohne Luftzuholen reden konnte, dass sie nichts weiter tun konnte, als laut loszulachen. Willow sah sie für einen Moment ungläubig an, bevor auch sie losprustete.
„Oh…ich glaube, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich jemals so herzlich begrüßt worden bin, geschweige denn so gelacht habe. Danke dir Willow, das habe ich wirklich gebraucht. Was das Grillen heute Abend angeht, lass es mich einfach wissen, wann ich da sein soll.“ Mit einem breiten Lächeln bemerkte Buffy, dass sie sich mit Sicherheit sehr wohl fühlen würde in Sunnydale.
„Nun“, sagte Willow und ging zurück zur Tür. „Ich denke so gegen 18 Uhr. Ich muss nur eben rüber und es mit Spike abklären, aber er ist so ein lieber Junge, ich denke das sollte kein Problem sein. Außerdem habe ich Giles und An versprochen, öfter mal mit ihm zu essen, damit er sich nicht so alleine fühlt, also hab ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.“
Willow öffnete die Tür und trat in die Nachmittagssonne, die durch die Bäume schien und ihr Haar wie Feuer leuchten ließ.
„Also ich denke wir sehen uns dann heute Abend? Bring einfach nur deinen Körper mit. Für das andere sorgen wir schon.“
„Bis heute Abend,“ sagte Buffy nickend. „Ich kann es kaum erwarten.“
„Okay…dann bis später.“ Und mit einem letzten Winken in Buffys Richtung verschwand Willow nach nebenan.
Buffy schloss die Tür und lehnte sich dagegen. *In was für eine Situation habe ich mich da gebracht? Junge? Mehr ein muskulöses Stück Mann…ich hätte nichts dagegen, ihn einölen zu können. Oh Gott…wie zur Hölle werde ich das durchstehen?“*
Mit sich selbst schimpfend versuchte Buffy, den Gedanken an Spike und seine elterlichen Freundin Willow ganz weit weg zu schieben und ging hinunter in den Keller, um ihre Dunkelkammer einzurichten.
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Buffy wollte gerade die Hand heben, um an Spikes Haustür zu klopfen, als sie sich schon öffnete. Für einen Augenblick war sie etwas überrascht, doch dann erwiderte sie das Lächeln des blonden Adonis.
„Komm herein. Xand hat gesehen, dass jemand den Weg hinaufgekommen ist. Du siehst bezaubernd aus, Liebes.“ Spikes Blick wanderte über Buffys tiefsitzende blaue Jeans und ihr magentafarbenes Neckholder-Top, das oberhalb ihres Bauchnabels endete und sonnengebräunte Haut zum Vorschein brachte. Spike musste sich zusammenreißen, um seine Hand nicht auszustrecken und sie zu berühren. Er hatte auch nicht bemerkt, dass er sie geduzt hatte, aber anscheinend hatte sie kein Problem damit.
„Danke, du siehst auch nett aus.“ Buffy zuckte innerlich bei dem Wort „nett“ zusammen. *Nett? Was für ein Wort ist das denn? Zum Anbeißen, lecker, super, supercalifragilisticexpialigetisch wäre wohl besser als nett !*
Als sie ihm ins Haus folgte, war sie enttäuscht, dass sich ein gutaussehender Mann in ihrem Alter mit einem breiten, freundlichen Lächeln in der Küche auf einem der Stühle räkelte, der sie davon abhielt, mit dem Mann ihrer Träume allein zu sein.
„Xand, Buffy, Buffy Summers, Xander Harris.” Spike zeigte auf den Mann, während er sie gegenseitig vorstellte und dabei versuchte, seine Angst nicht zu zeigen, als er die hübsche Witwe mit dem allein stehenden Zimmermann bekannt machte.
*Es ist ja nicht so, dass ich den Schwachkopf nicht mag, aber sie gehört mir, zumindest wird sie das…irgendwann…vielleicht…* Er schüttelte die Gedanken ab, als er sich umdrehte und die beiden allein ließ, damit sie sich unterhalten konnten.
„Kann ich dir bei irgendetwas helfen?“ fragte ihn nach ein paar Minuten eine leise Stimme direkt hinter ihm. Er schaute über seine Schulter und musste lächeln, als er Buffy auf Zehenspitzen hinter sich stehen sah.
„Wo ist der Welpe?“
„Wer?“
„Xander, der Schwachkopf, der um eine Verabredung buhlt.“ Er grinste breit, um seine wahren Gefühle zu verbergen, bevor er sich wieder dem Gemüse widmete, das er später kochen wollte.
Nach einer Weile stellte Buffy sich wieder normal hin und verstand erst dann, was er damit meinte.
„Oooh, das ist es also, was er wollte? Ich hatte mich schon gewundert. Es ist schon eine Weile her, du musst mich praktisch mit der Nase drauf stoßen, sonst merke ich es nicht. Er ist sehr nett“, sagte sie und drehte ihren Kopf, um den dunkelhaarigen Mann durchs Fenster zu beobachten, bevor sie Spike eine Hand auf den Rücken legte. „Aber er ist wirklich nicht mein Typ, wenn du verstehst was ich meine?“
Sein Atem stockte bei ihren zärtlichen Worten. *Meint sie damit das, was ich denke?*
(BANG)
„Wir sind da!“ Eine fröhliche Stimme ertönte durch das Haus bis in die Küche und veranlasste Buffy, so schnell wie möglich ihre Hand von seinem Rücken zu nehmen, bevor diese weiterwandern konnte.
*Verdammt*, dachten sie gleichzeitig.
Die beiden Blonden legten ein fast identisches Grinsen auf, als Willow und ihre Freundin Tara den Raum betraten.
„Wir haben Alkohol, Chips und Uno für später mitgebracht“ brabbelte Willow drauflos, während Tara die Spannung zwischen ihrem jüngeren Freund und der neuen Nachbarin bemerkte.
„Du bist noch zu jung, Spikey, also gibt es für dich keinen Alkohol“, sagte Willow und wuschelte ihm durch die gebleichten Haare.
„Ist schon in Ordnung, außerdem habe ich genügend hier, das tausendmal besser ist als das, was ihr Amerikaner Alkohol nennt“, erwiderte er, als er Willow herzlich umarmte.
„Wie geht es dir, Schatz?“ fragte er Tara und bekam den eifersüchtigen Blick vom Buffy nicht mit, der sich über ihr Gesicht legte, als sie eine andere Frau in seinen Armen sah, auch wenn diese lesbisch war.
Tara jedoch bemerkte es und befreite mit einem Lächeln ihre Freundin aus seiner Umarmung. „Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man meinen, du willst mir die Frau stehlen.“
Sie sah aus den Augenwinkeln heraus, dass Buffy sich sichtlich entspannte, als sie sah, wie Willow ihre Arme um die Hüften ihrer Liebsten legte.
*Okay…also kein Dreier. Nicht dass ich es jemals gewollt hätte. Er ist zu jung für mich. Viel zu jung! Auch wenn er einen göttlichen Hintern hat…es geht nicht immer ums Aussehen.* Buffy lehnte sich hinter Spikes Rücken an die Küchenzeile und war ganz in ihre Gedanken versunken. Sie versuchte sich davon abzuhalten, ihre Hände an seinen durchtrainierten Armen herunter gleiten zu lassen und bemerkte nicht, dass Tara sie sehr genau beobachtete.
*Nein, du wirst ihn nicht anfassen…du bist anständig. Du bist hierher als Gast gekommen und nicht, um einem gutaussehenden Jungen hinterher zu sabbern! Womöglich hat er sowieso eine Freundin. Und was würde Willow dazu sagen? Oder seine Eltern? Nur weil du ihn am liebsten sofort auf den Boden werfen und ihm sein Leben aus dem Körper saugen möchtest, heißt das nicht, dass du es auch tun würdest. Du musst die Kontrolle behalten!“
Tara musste lächeln, als sie das sexuelle Feuerwerk zwischen den beiden beobachtete und sie nickte einfach, als Willow weiterbrabbelte.
„Wills, Tara…habt ihr Buffy schon kennen gelernt?“ fragte Xander und unterbrach Willow, als sie von einem ihrer Professoren an der Uni erzählte.
„Uh…Ja…Xander. Ich war diejenige, die sie eingeladen hat.“ Willow rollte mit ihren grünen Augen, bevor sie auch diesen Mann freundlich in den Arm nahm.
„Willow glaubt, dass Xander… nun, dass eigentlich alle Männer nicht denken können, also musst du ihre Laune entschuldigen, wenn es um die männliche Bevölkerung geht“, sagte Spike und dabei kitzelte sein Atem Buffys Ohr. Er lehnte sich noch etwas weiter herunter und flüsterte verschwörerisch in ihr Ohr, was ihr einen Schauer über den Rücken jagte und sie leicht erröten ließ.
„Ich glaube nicht, dass Männer nicht denken können! Ich meine nur, dass sie nicht immer das richtige Körperteil zum Denken benutzen“, erwiderte Willow und schlug Spike dabei zuerst leicht auf den Hinterkopf, bevor sie ihm einen spielerischen Klaps auf seinen Allerwertesten gab.
„Okay…Zeit um anzufangen. Lasst uns die Party beginnen, bevor es zu spät wird.“
SPÄTER
„Wer hatte diese schwachsinnige Idee, ein Trinkspiel aus Uno zu machen? Ich kann die Karten kaum noch erkennen, geschweige denn eine herausziehen, ohne dass sie mir alle auf den Boden fallen“, lallte Spike und hörte, wie ein sehr betrunkener Xander ihm ins Wort fiel, der sich auf den Poolrand gesetzt hatte und mit den Beinen im Wasser baumelte.
„Ich war’s, Ich war’s.“
Im Hintergrund lief leise Jazzmusik, als die Partymitglieder reichlich Alkohol und noch mehr Berge von Rippchen, Mais und auf dem Grill geröstete Süßkartoffeln konsumierten. Es wurde immer später, als die Gruppe Uno spielte und über die Geschehnisse in der Welt sprach.
„Willst du noch einen?“ fragte Spike Buffy, schob seinen Stuhl nach hinten und zeigte auf ihr leeres Glas.
„Bring die ganze Flasche mit raus…und vergiss die Schnapsgläser nicht“, unterbrach ihn Willow. „Wir beenden das letzte Spiel so wie es sein soll.“
„Das ist wahr, wir spielen…ähem…wir…spielen?“ Xanders Stimme erklang und alle sahen ihn verwirrt an.
„Ich glaube der Xandman hat genug.“ Spike ging zu seinem Freund herüber und half ihm auf die Füße zu kommen. „Komm, ich bring dich ins Gästezimmer.“
„Aber ich muss noch nach Fang sehen“, protestierte Xander, „Sie will doch garantiert wissen, wo ich bin.“
„Fang wird schon nichts passieren“, hörte Buffy Spike sagen und hob ihre Augenbraue. „Fang?“
„Ach, das ist Xanders Chihuahua. Sie ist ein bisschen eigen“, sagte Tara und lächelte, als sie an den kleinen schwarzen Hund dachte, den Xander vor dem Tierheim gerettet hatte. „Er hat sie, seitdem sie drei Wochen alt war und sie sind unzertrennlich.“
„Ich habe ja immer gesagt, dass die Frau, die es mit Xander aushält, ein richtiges Miststück sein muss!“ Willow lachte so sehr, dass sie mit ihrem Stuhl umkippte und sich auf dem Boden wiederfand.
„Oops.“ Ein leicht angetrunkenes Kichern brachte Buffy zum Lächeln als sie zusah, wie die Blonde ihrer Geliebten auf die Füße half.
„Ich denke das war’s….Buffy, es war sehr schön, dich kennen zu lernen und wir müssen uns definitiv wieder treffen, wenn meine kleine Elfe wieder nüchtern ist.“ Tara nahm Buffys warme Hand in ihre und sah ihr tief in die Augen. „Spike ist ein guter Typ, wir lieben ihn sehr, aber er ist noch sehr jung. Sei vorsichtig, bleib dir selbst treu…er will es auch nicht anders.“
Ein Schauer lief ihr über den Rücken, als Tara sie ein weiteres Mal wissend anlächelte, bevor sie sich ihrer Freundin zuwandte. „Was hältst du davon, wenn wir nach Hause gehen?“
„Mmmmm.“
„Bye Buffy.“
„Bye…Buff…“
Buffy saß völlig perplex da und dachte über Taras Worte nach. Sie war doch den ganzen Abend so vorsichtig gewesen, um sich nicht anmerken zu lassen, dass sie sich zu Spike hingezogen fühlte. Schon alleine neben ihm zu sitzen war die reinste Folter gewesen. Sie hatte nur daran denken können, wie es wäre, wenn sie mit ihrer Zunge jeden Zentimeter seines maskulinen Körpers nachfahren würde. Sie wollte ihm am liebsten die Klamotten vom Leib reißen und sie wünschte sich, dass er nach mehr betteln würde, während sie ihn verwöhnte. Nun war Buffy mehr als verwirrt. Den ganzen Abend hatte sie ihre Gefühle verleugnet, doch das hatte ihre Augen noch mehr geöffnet und ihr wurden noch andere verschiedene Qualitäten von diesem einzigartigen Mann bewusst. Sein Sinn für Humor, sein Wissen über Weine und Gartenbau. Er war so süß und kümmerte sich, eigentlich war er genau das, was sie vorher schon bei Angel gehabt hatte. Er war ihr Traummann, aber er war neunzehn! Um Himmels Willen….ein Teenager. Was hatte Tara gesagt? Wer will es auch nicht anders? Angel? Garantiert nicht. Er hatte garantiert gewollt, dass sie jemanden in ihrem Alter findet und nicht die Kinderwagen plündert. Sicher, Angel wollte, dass sie glücklich war und sie hatte ihm versprochen, weiterzuleben, aber mit Spike? *Oh Gott, was soll ich nur machen? Ich muss verschwinden, bevor…*
„Wo sind die Hexen hin?“
Buffys Kopf schnellte herum, als sie seine Stimme hörte. Diese Bewegung und der Alkohol ließen sie die Balance verlieren und sie kippte genauso wie Willow mit dem Stuhl um.
Spike schnellte hervor und fing Buffy mit seinen starken Armen auf, bevor sie fiel. Buffys Atem stockte und sie ließ es zu, dass sie sich in seiner Umarmung entspannte. Sie wünschte sich, dass es kein Traum war und sie für immer dort bleiben könnte. Das Gefühl seiner Hand, die durch ihr Haar und ihre Wange hinunter glitt, ließ sie sofort wieder zu Besinnung kommen. Sie entzog sich seinen Armen und versuchte, ihren Schmerz mit einem breiten Lächeln zu verbergen.
„Ähm…doch ein bisschen zuviel getrunken. Ich denke es wäre besser, wenn ich gehe.“
„Ich bringe dich, Liebes.“
Buffy schluckte schwer, als sie auf seine Hand schaute, die ihre fest umklammerte.
„Ähm…Oh…Okay, aber es ist doch nebenan.“ Sie versuchte ihre Nervosität zu überspielen, indem sie einen Witz machte. „Es ist ja nicht so, dass ich mich verlaufen könnte.“
Spike spürte, dass etwas nicht stimmte und ließ ihre Hand los. Er nickte und starrte über ihre Schulter.
„Ich hatte heute Abend sehr viel Spaß“, sagte sie leise und ärgerte sich, dass sie ihn mit ihrem blöden Spruch verletzt hatte. „Vielleicht können wir es das nächste Mal bei mir machen?“ Ihre Stimme zitterte leicht, als er sie nicht ansah, sondern nur wortlos nickte.
„Nun, Ich sehe dich dann später.“ Buffys Herz zog sich zusammen, als sie Spike hinterher sah, wie er zu der Terrassentür ging und sie allein in seinem Garten stehen ließ.
Tränen liefen ihre Wangen herunter, als sie noch einen Moment dort stehen blieb und auf die Stelle starrte, wo Spike noch vor einer Weile gestanden hatte. Sie versuchte herauszufinden, was gerade passiert war. Sie ließ den Kopf sinken und wischte sich wütend die Tränen weg, bevor sie sich wieder aufrichtete und mit erhobenem Haupt durch den Garten ging.
*Verdammt. NIEMAND ließ Buffy Summers alleine stehen und schon gar nicht William Giles. Er denkt vielleicht, dass er mich kennt. Dass ich womöglich darum bettle, dass er mich nach Hause bringt und ich ihn dann in mein Bett zerre. Garantiert nicht, er hat seinen Meister gefunden. Von jetzt an nehme ich die Zügel in die Hand und sein kleiner niedlicher Hintern gehört mir. Oh ja…Du möchtest spielen, Baby? Dann mach dich auf was gefasst.*
Spike beobachtete sie aus dem Dunklen heraus und musste leicht lächeln als er sah, wie Buffy wütend aus seinem Garten stakste. Es tat ihm weh, sie weinen zu sehen, das hatte er nicht kommen sehen. Er wollte sofort wieder zu ihr hinausgehen, sie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass er es nicht so gemeint hatte. Doch er musste es so machen. Tara hatte es ihm so gesagt. Und wenn jemand die menschliche Natur kannte, dann seine ältere Freundin Tara McClay, die eine Psychologin war. Sie war manchmal nicht einfach, aber er hatte vor langer Zeit gelernt, dass man Tara gut zuhören sollte, wenn sie etwas sagte. Sie hatte ihn einige Stunden zuvor zur Seite genommen; er war kein bisschen überrascht gewesen, dass sie wusste, dass er die neue Nachbarin sehr anziehend fand, noch fand er es seltsam, dass sie wusste, dass sein Gefühle erwidert wurden. Was ihn allerdings doch sehr verwunderte war die Tatsache, dass Buffy sich gegen ihre Gefühle wehrte, weil sie dachte, er wäre zu jung. Tara hatte im Laufe der Jahre schon Ähnliches bei ihren Patienten gesehen und es hatte sie jedes Mal in Erstaunen versetzt, dass die Menschen nie aufgaben. Wenn es legal war und beide es wollten, lass es geschehen, das war das, was sie dachte. Sie sagte Spike, er solle so tun, als ob er schwer zu haben wäre, denn so würde er das bekommen, was er wollte. Also hat Spike sich ihre Worte zu Herzen genommen und damit angefangen, so zu tun, als ob er schwer zu haben sei…wenigstens für diesen Abend. *Es hat ja nicht zu bedeuten, dass ich es mögen muss!*
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Die Sonne schien durch die Fenster auf das zerwühlte Bett. Buffy stöhnte als sie ihren Kopf von ihrem Kissen hochhob. *Was zur Hölle habe ich gestern Abend getrunken? Mein Mund fühlt sich ganz pelzig an.
Sie streckte ihre Zunge raus und machte ein angewidertes Gesicht, als sie versuchte sich die Haare aus dem Gesicht zu streichen. *Oh Gott…erinnere mich daran nie wieder mit Spike und Willow zu trinken…Mmmm…Spike*
Sie lächelte einen Moment bis sie sich in ihrem Bett aufrappelte und hinkniete. *Whoa.* Buffy hielt sich ihren Kopf und versuchte die Stepptänzer, die in ihrem Kopf unaufhörlich ihren Riverdance tanzten, zum Stillstand zu bringen bevor ihr Kopf platzte.
*Oh Gott…ich fühle mich so beschissen. Hab ich eigentlich immer noch die Sachen von gestern an? Warum klebt da ein Stück Käse auf meinem Kopfkissen? Was zum Teufel ist passiert?*
Buffys Gehirn lief auf Hochtouren als sie versuchte sich an die Ereignisse vom Vortag zu erinnern.
*Okay…Ich erinnere mich das Spike mir die Tür geöffnet hat, das Xander in den Pool gefallen ist, das Uno spielen, Kurze, Kurze und noch mehr Kurze. Was war das überhaupt für ein Zeug? Spike sagte, dass es etwas sehr gutes wäre, für mich hat das aber wie Spülwasser geschmeckt. Dann gab es noch mehr Kurze und dann ist alles schwarz.*
Sie verzog das Gesicht als ein Stechen durch ihren Kopf zog und warf das Stück Käse auf den Boden. Sie zerrte an ihrem Top während sie sich von ihrem Bett erhob. Sie zog ihre Hose aus, warf auf dem Weg ins Bad ihren BH und Slip einfach auf den Boden und bemerkte gar nicht das sie immer noch ziemlich wankte.
*Eine heiße und wohltuende Dusche…Ich muss wieder klar im Kopf werden und diesen Geschmack aus meinem Mund bekommen.*
Als sie dann in ihrem Bad angekommen war, stellte sie die Dusche an, ging zum Erste Hilfe Schrank und suchte nach der Packung Aspirin, die sie am Vortag dort hineingelegt hatte. *Aha*
Sie nahm zwei Stück und lehnte sich dann mit ihrem Kopf an das kühle Spiegelglas des Schrankes. Sie sah in ihre rotunterlaufenden Augen und schüttelte ihren Kopf.
*Ich sehe aus als ob ich mit dem Gesicht zuerst aus einem Flugzeug gefallen bin. Wenn es mir schon so dreckig geht, will ich nicht wissen was die anderen durchmachen. Vielleicht sollte ich mit Bagels und Kaffee mal rüber gehen um nachzusehen. Ich vermute mal das keiner von ihnen nach Hause gegangen ist, wenn sie genauso abgestürzt sind wie ich.*
Mit einem zustimmenden Nicken ging Buffy unter die heiße Dusche.
*Oh Gott Buffy…ja, Liebes…genau da…ja…saug fester…mmmm…fester….du bist so großartig…oh ja…nun meine Eier…mein Gott deine Zunge…sie ist…fuck…* Spikes Körper wand sich hin und her als er sich seine Traumfrau dabei vorstellte. *Oh ja Baby…tiefer…nimm ihn ganz…du….aaa…FUCK…Ich…KOMME*
Spike schlug die Augen auf als sein Orgasmus über ihn kam. Seine Hand glitt immer noch an seinem Glied auf und ab, wie er es in seinem Traum getan hatte. Er rollte seinen Kopf auf dem Kissen zur Seite und stellte sich vor wie Buffy sein ganzes Sperma auflecken und schlucken würde. Ein heiseres Keuchen entrann seiner Kehle als sein Körper mit den letzten Zügen seines Orgasmus anfing zu zucken.
Spike entspannte sich auf seinem Bett, schaute sich um und fing an zu kichern. *Es geht doch nichts über einen Orgasmus am Morgen.* Er griff in den Schrank neben seinem Bett und holte ein T-Shirt heraus. Damit putzte er die Schweinerei von seinem Körper.
KLOPF KLOPF
*Wer zum Teufel?* dachte Spike und setzte sich auf.
KLOPF KLOPF
Er schwang seine Beine aus dem Bett, hob seine verblichene Levis, die er am Vortag getragen hatte, vom Boden auf und ging mit nacktem Oberkörper zur Haustür.
„Geh weg“, sagte er als er sie Tür aufriss und nicht wirklich registrierte wer dort stand.
„Was? Oh, ähm. Hi Spike. Ich dachte mir ihr wärst vielleicht schon wach und könntet etwas Stärkung brauchen nach letzter Nacht, also hab ich Kaffee und was zu Essen mitgebracht“, stammelte Buffy und versuchte nicht auf seine muskulösen Arme, Bauch und Brust zu starren. * Kein T-Shirt…Oh Gott…yummy. Er sieht verschlafen richtig sexy aus. Oh mein Gott, ich habe ihn geweckt*
„Oh ich habe dich geweckt, das wollte ich wirklich nicht. Ich kann später noch mal wiederkommen. Hier, ihr könnt das ja essen wenn ihr alle wach seid.“ Sie reichte ihm die Tüte mit den Bagels und wollte sich umdrehen.
„Es ist niemand hier, Liebes.“
„Niemand?“
„Erinnerst du dich nicht? Die Hexen sind doch gegangen als ich Xander ins Bett gebracht habe.“
Buffy runzelte die Stirn als sie einen Moment lang überlegte. „Nein, aber ich erinnere mich sowieso nicht an sehr viel von gestern Abend, nach dem ganzen Alkohol.“
„Oh, nun die Hexen sind gestern Abend gegangen und Xander ist heute Morgen ziemlich früh verschwunden.“
„Wie viel hab ich getrunken?“ fragte Buffy und war sich eigentlich überhaupt nicht sicher, ob sie es wissen wollte. „Und wenn ich mich irgendwie daneben benommen habe, würdest du es mir doch sagen, oder?“
*Sie kann sich an nichts erinnern…nun das wirft Taras Idee völlig über den Haufen. Ich hätte es ja darauf ankommen lassen können, doch dann wäre sie vielleicht sauer geworden, wenn sie neben mir aufgewacht wäre und sich an nichts erinnern könnte.* Spike seufzte und führ sich mit einer Hand über seine Brust, was Buffy aufmerksam mit ihren grünen Augen verfolgte.
*Gott er sieht soooo gut aus, selbst so früh am Morgen…ganz besonders so früh am Morgen. Was würde ich darum geben wenn ich diese Hand sein könnte, oder seine Dusche.*
Er bemerkte das sie völlig in ihren Gedanken versunken war und versuchte ihre Fantasie zu durchbrechen. „Wenn du nichts dagegen hast, können wir uns Frühstück machen.“ Er öffnete die Tür etwas weiter damit Buffy eintreten konnte.
„Ich weiß nicht“, sagte sie neckend. „Du siehst nicht so aus, als ob du viel verdrücken kannst.“
*Ich und viel verdrücken*
„Oh, das würde ich nicht sagen. Ich bin bekannt dafür viel zu verdrücken. WENN ich will.“
Buffys
Knie wurden weich als er sie sexy anlächelte und ihr erlaubte
in den kühlen
Flur zu treten. *Yummy.*
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