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„DADDY!“

Spike wurde rüde aus einem sehr schönen Traum geweckt, den er über Buffy und geschmolzener Schokolade hatte.

Er öffnete die Augen und sah seine fünf Jahre alte Tochter neben dem Sofa stehen. Ihre Wangen waren tränenüberströmt und dort war noch eine Spur von…

„Katherine!“ stöhnte er ängstlich. „Was ist passiert, Baby?“

Er stand vom Sofa auf, nahm sie auf den Arm und brachte sein wimmerndes Kind in die Küche. Er setzte sie auf die Kücheninsel, riss ein Stück Küchenrolle ab, befeuchtete es und putzte vorsichtig das Blut von Kinn ab.

„Alex hat mich gefuppst!“ sagte sie mitleid erregend.

Obwohl er merken konnte wie die Wut in ihm hochstieg versuchte er ruhig zu bleiben und untersuchte Katies Gesicht nach Verletzungen. Er wollte sich erst um sie kümmern…und dann wäre Alex dran.

Sie hatte keine Kratzer oder Schnitte auf ihrer babyzarten Haut, aber er konnte Spuren von Blut in ihrem Mund sehen.

„Mach deinen Mund auf, Katie“, befahl er ihr.

Wie er es vermutet hatte,  hatte sie sich auf die Zunge gebissen.

„Wo Ift Mami?“ fragte Katie und wischte sich über die Augen.

„Mami ist einkaufen, Süße“, sagte er und kramte in dem Gefrierfach herum und hoffte das zu finden was er brauchte. „Hier Baby.“ Er zog einen Karton mit Wassereis heraus und öffnete ihn. „Die wird es wieder gut machen.“

Katie schniefte und sah ihn mit ihren Tränenunterlaufenden blauen Augen an. „Welche Sorte?“ fragte sie mit zitternder Stimme.

Spike durchsuchte den Karton. „Kirsch, Orange oder Zitrone-Limone.“ berichtete er.

„Kirsch“, entschied sich Katie.

Nachdem er ihren Mund mit Wasser ausgespült hatte, setzte er sie auf seinen Schoß und gab ihr das Eis. „Erzähl Daddy was passiert ist, Baby.“

Katie lehnte sich zurück in die Arme ihres Vaters, ihr Lieblingsplatz um zu knuddeln. „Alef ift Böfe, Daddy“, sagte sie und lutschte an ihrem Eis. „Er hat mich gefuppst und ich habe mir auf die Funge gebiffen.“

Er musste sich doch sehr zusammen reißen um nicht sofort das Haus zu verlassen und den Jungen zu jagen, der seinem kleinen Mädchen wehgetan hatte. Alex Mitchell, der kleine Satansbraten von nebenan, war ein Jahr älter als Katie und doppelt so groß.

Er konnte den Jungen noch nie leiden. In der Sekunde als die Mitchells in die Nachbarschaft gezogen waren, wusste Spike dass dieser kleine Junge ein Problem werden würde.

Und nun…war es soweit! Nach all den Jahren des Friedens und Zurückhaltung…war er nun soweit jemanden zu töten.

„Hör zu, Baby“, sagte er leise und küsste ihr auf den Kopf. „Ich bin mir sicher, dass Alex dich nicht mit Absicht geschuppst hat, oder?“ **Das hoffe ich für ihn**

„Doch Daddy“, sagte seine kleine. „Er brauchte eine Paufe!“

**Er braucht einen saftigen Tritt in den…**

„Hey! Wo seit ihr?“ rief Buffy aus dem Flur.

„Mami ift Zuhaufe“, murmelte Katie mit dem Eis im Mund.

„Wir sind in der Küche, Babe!“ rief er und setzte Katie auf ihre Füße.

Buffy kam mit einer Tüte auf dem Arm in die Küche. Sie sah dem Blick ihres Mannes und fragte, „Was ist hier los?“

 „Alex hat mich gefuppst und ich hab geblutet,“ sagte Katie mit ihren eisverschmierten Lippen.

„Was?“ fragte Buffy und kniete sich neben ihrer Tochter. „Alex hat dich geschuppst?“

Katie nickte und neue Tränen formten sich in ihren Augen. „Ich habe mir auf die Funge gebiffen“, sagte sie und öffnete für ihre Mutter den Mund. „Fiehft du?“

Buffy runzelte die Stirn und untersuchte Katies Verletzung. Es blutete nicht mehr, aber sie konnte eine kleine Schwellung an der Seite der Zunge des kleinen Mädchens ausmachen.

Sie schaute flüchtig zu ihrem Mann herüber und sah dann Katie wieder an. „Möchtest du in Wohnzimmer gehen und die Sesamstrasse ansehen, Maus?“ fragte sie.

Katie nickte fröhlich und vergaß alles über ihre arme Zunge.

Nachdem Buffy sie ins Wohnzimmer gebracht und den Fernseher angeschaltet hatte, kam sie zurück in die Küche und sah ihren Gatten an. „Beruhige dich.“

Spike war so wütend, er hätte mit der Faust die Wand einschlagen können. Aber er konnte sich beherrschen es nicht vor den Augen seiner Tochter zu tun. Doch nun konnte er nicht anders, er verlor die Kontrolle.

„Mich beruhigen?“ sagte er sanft. „Das kleine Monster von nebenan…schubst unser kleines Mädchen und sie beißt sich deswegen auf die Zunge…sie…“ Er schlug mit der Hand auf die Tischplatte. „Verdammt noch mal…Sie hätte sich ein Stück heraus beißen können.“ sagte er wütend, dann verzogen sich seine Gesichtzüge. „Ich werde ihn umbringen.“

Buffy hielt ihm am Arm fest, als er im Begriff war aus der Tür zu stürmen und Rache zu üben. „Du kannst Alex nicht umbringen“, informierte sie ihn. „Er ist sechs Jahre alt.“

„Er wird niemals sieben werden“, erwiderte Spike darauf hin.

Sie festigte ihren Griff. „Und…es ist mitten am Nachmittag. Einen schönen sonnigen Nachmittag.“

„Das ist mir egal“, fauchte er und lehnte sich zu ihr herunter. „Dieses Risiko nehme ich in Kauf.“

Buffy wurde von Katie gerettet, als diese ihren Vater rief. „Daddy! Komm und fähle mit mir.“

„Siehst du“, sagte Buffy und lies seinen Arm los. „Katie braucht dich.“

Es war das einzigste, was ihn im Haus halten konnte. Spike konnte seiner Tochter niemals etwas abschlagen. Wenn sie wollte, das Daddy mit ihr zählte, dann tat Daddy das auch, so lange wie sie es wollte.

„Ich komme, Baby“, rief er.

„Kann ich noch ein Eif haben?“ fragte sie.

„Ja, Katie“, antwortete Buffy. „Daddy wird dir noch ein Eis mitbringen.“ Sie holte den Karton aus dem Gefrierfach und gab ihm eins. „Hör zu“, sagte sie leise zu ihm. „Du bleibst hier und achtest auf sie. Ich werde mal rüber gehen und mit Linda sprechen.“

Sichtlicht besänftigt nickte Spike. „Du stellst aber sicher, das der kleine Troll sich bei Katie entschuldigt.“ forderte er

Buffy klopfte ihm auf den Arm. „Okay Daddy Bär“, nickte sie. „Geh und bring Katie ihr Eis.“

*** *** ***

  Sie war in weniger als fünf Minuten wieder da. Sie kam ins Wohnzimmer, nahm die Fernbedienung und schaltete das Fernsehen aus.

„Mami!“ protestierte Katie, die auf Spikes Schoß saß. „Ich habe gerade das AB Fe gelernt.“

Buffy verschränkte ihre Arme über der Brust und starrte ihre Tochter an. „Ich war gerade nebenan und habe mit Alex Mami gesprochen“, sagte sie und hielt eine Hand nach oben, als Spike gerade etwas sagen wollte. „Es hat sich herausgestellt, das da mehr an der Geschichte dran ist, als Katie uns erzählt hat.“

Spike runzelte die Stirn. „Was hat das zu bedeuten?“

Katie steckte ihren Daumen in den Mund und kuschelte sich tiefer in den Schoß ihres Vaters.

„Möchtest du es Daddy erzählen, was passiert ist?“ fragte Buffy. „Oder soll Mami es tun?“

Alex hat mich gefuppst“, sagte das kleine Mädchen, das immer noch den Daumen im Mund hatte. „Und ich habe mir auf die Funge gebiffen.“

Buffy´s Augen verengten sich sichtlich. „Und warum hat Alex dich geschubst?“

„Weil er gemein ift.“

„Nein…versuche es  noch mal.“

Spike setzte seine Tochter vor ihm auf die Füße, aber hielt sie trotzdem fest, denn ihm war klar dass es diesmal nicht so gut für sie aussah.

„Erzähl Daddy was passiert ist, als Alex dich geschuppst hat.“ sagte Buffy.

Katie wand sich in ihres Vaters Hände. „Ich muss aufs Töpfchen“, gab sie bekannt und zog an den Trägern ihrer Pinkfarbenen Latzhose.

„Du warst gerade erst auf dem Töpfchen“, sagte Spike.

Sie dachte angestrengt nach. „Ich muss groß“, sagte sie daraufhin.

Ihre Eltern tauschten Blicke aus. „Ich bin mir sicher, du kannst es einen Moment anhalten“, sagte Buffy streng. „Nun sage Daddy…nimm den Daumen aus dem Mund, Katherine…Sage Daddy welches Spiel du mit Alex gespielt hast.“

Katie starrte auf ihre Schuhe. „Candyland“, gab sie an.

Spike schloss die Augen für einen Moment. Er wusste genau war folgte.

Obwohl sie so ein nettes und freundliches Mädchen war, konnte sie zu einem dominanten Tyrannen werden, wenn es darum ging Candyland zu spielen. Sie wusste ganz genau wie die Regeln für dieses Spiel gehen, doch manchmal ändert sie sie mitten im Spiel um zu gewinnen.

Zum Leid aller, konnte sie nicht verlieren. Wenn sie es doch mal verlieren sollte, schmiss sie das Bett in die Luft und schrie, „Das ist nicht fair!“ falls jemand anders als erster Candy Castle erreicht.

Buffy versuchte die ganze Zeit sich einzureden, das Katie keine Schuld in dieser Beziehung hatte, sondern suchte die Schuld bei Spike. Das Kind hatte die Einstellung `Erst ich dann die anderen´ von ihren Vater gelernt. Denn er stellt immer fest, dass wenn ER mit ihr spielte, das sie gewann.

„Katherine Rose?“ sagte Buffy mit einem warnenden Ton in ihrer Stimme. „Hast du mit Alex Candyland gespielt?“

„Ja.“

„Welche Farbe hatte dein Pfefferkuchenmann?“

„Blau.“

„Welche Farbe wolltest du?“

„Rot.“

„Wer hatte den Roten?“

„Alex.“

„Und hast du Alex gesagt, dass DU den roten haben wolltest.“

„Ja.“

„Was hat Alex gesagt?“

„Nein.“

„Hast du versucht ihm ihn wegzunehmen?“

„Ja.“

„Hat er dich gelassen?“

„Nein.“

„Hat Alex ihn hinter seinem Rücken versteckt?“

„Ja.“

„Bist du gemein geworden?“

„Ja.“

„Hast du ihn an den Haaren gezogen, damit er nachgibt?“

„Uh-huh.“

„Und hast du ihn einen „total verblödeten kleinen Idioten“ genannt?“

Spike zuckte zusammen und schlug mit seiner Hand vor die Stirn.

„Ja.“

Während Buffy´s Befragung hatte Katie gestöhnt, auf ihre Füße gestarrt, an ihrem Daumen geluscht, ihn aus dem Mund genommen, untersucht und wieder in den Mund geschoben. Sie krabbelte wieder auf die Knie ihres Vaters, brach ihren Eisstiel in zwei Teile und versuchte ihn wieder zusammen zu setzten…alles ohne einmal ihre Mutter in die Augen zu sehen.

„Hast du etwas, was Alex gehört? fragte Buffy.

 Das kleine Mädchen zuckte mit den Schultern und steckte ihre Hand in die Hosentasche.

„Zeig Daddy was in deiner Tasche ist.“

Katie zog ihre Hand heraus und öffnete die kleine Faust. In ihrer Hand lag ein roter Plastik Pefferkuchenmann.

  *** *** ***

  Eine Stunde später…

 

Buffy ließ die Tür zu Katies Zimmer einen Spalt weit offen und ging die Treppe hinunter um ihren Mann zu suchen.

Nachdem sie ihr Kind mit zu den Nachbarn geschleppt hatte, im wahrsten Sinne des Wortes, entschuldigte sich Katie und gab die Spielfigur wieder zurück. Als sie wieder Zuhause waren schickte Buffy sie auf ihr Zimmer.

Die war das letzte, was Katie wollte. Sie liebte ihr Schlafzimmer und alles was sich darin befand…so lange ihr nicht gesagt wurde, das sie dort bleiben sollte.

Übermüdet protestierte das kleine Mädchen über ihre Bestrafung und bekam einen Wutanfall.

Buffy interessierte es nicht, ob Katie schrie, weinte, ihr versprach ein braves Mädchen zu sein. Sie war in ihrem Zimmer und dort würde sie auch bleiben.

Spike allerdings konnte es nicht haben, dass seine Tochter unglücklich war. Er zwang sich, als er zur Buffy´s Unterstützung in der Tür stand, nicht in das Zimmer zu stürmen und seine Tochter zu retten.

Als sein Baby schrie „Daddy! Hol mich hier raus! Ich möchte aufstehen, Daddy!“ konnte er es nicht mehr aushalten und ging hinunter.

Das Herzzerbrechende Schluchzen ließ nach, als das Kind sich selbst in den Schlaf geweint hatte. Buffy hatte die Tür so leise wie sie konnte geöffnet und spähte hinein.

Katie lag zusammengerollt in der Mitte ihres rosa weißen Bettes und ihre Arme waren um ihren Stoffhasen geschlungen

Ein gelegentlicher schluckaufartiger Seufzer war das einzigste Geräusch im Raum

  *** *** ***

  Sie fand den Vater des Kindes im Wohnzimmer. Er saß auf dem Sofa und sah todunglücklich aus.

Der Ausdruck auf seinem Gesicht erinnerte sie an Katie´s Besuche beim Kinderarzt. Jedes Mal, wenn sie zur Impfung musste, schrie sie als ob die Schwester ihr den Arm ohne Narkose amputieren wollte.

Spike hat sie in seinem Schoß gehalten und wurde noch blasser, als er schon war. Buffy musste ihn manchmal sogar anstupsen, wenn er mal wieder die Krankenschwester anknurrte, die konnte doch schließlich nicht dafür, sie erledigte nur ihren Job.

Als die Nadel herausgezogen und das Pflaster auf dem Arm war, trug er Katie so schnell wie möglich aus dem Behandlungszimmer. Buffy blieb zurück und sammelte Katies Sachen zusammen und hörte sich die Empfehlungen des Arztes an.

Nachdem er sie beruhigt hatte, verbrachte er den ganzen Nachmittag damit sie überall herumzutragen. Damit er sich um sie kümmern konnte, wenn es ihr mal schlecht gehen sollte.

Buffy hatte ihm vorgeschlagen, das er das nächste Mal, wenn Katie ihre Impfungen bekommen sollte, könnte er Zuhause bleiben. Er aber sah sie nur an und sie hatte die lachhafteste Ausrede, die er jemals gehört hatte und sie gab auf.

Das ganze kurze Leben von Katie, war Spike immer der erste der für sie da war. Jedes mal, wenn sie weinte, lies er alles stehen und liegen und nahm sie auf dem Arm. Ihre Windeln hatten noch nicht einmal eine Chance nass zu werden, denn die alte war so schnell gewechselt.

Er konnte es nicht haben, wenn sie weinte, aus welchem Grund auch immer, er würde alles für sie tun nur damit sie glücklich ist.

  *** *** ***

  Buffy setzte sich neben ihn aufs Sofa. „Bist du Okay?“

Spike beantwortete die Frage nicht. Er schaute sie an und sagte, „Sie ist doch noch ein Baby“, sagte er leise.

„Ich weiß“, gab sie zu und suchte nach den richtigen Worten. „Aber sie wird im September in den Kindergarten gehen und sie muss lernen Dinge zu teilen ohne…gewalttätig zu werden.

Er runzelte die Stirn. „Ich nehme an, du denkst dass es MEINE Schuld ist.“

Buffy sah ihn verbittert an. „Ja Spike. Das ist genau das was ich dachte. Du gehst immer in ihr Zimmer und flüsterst ihr den Unsinn in die Ohren, während sie schläft.“

Spike lehnte sich zurück ins Sofa und kreuzte die Arme über seine Brust. Sein Blick verfinsterte sich. „Er hätte ihr doch einfach das Teil geben sollen, was sie wollte“, grummelte er. „Dann hätte es dieses ganze Theater nicht gegeben, dieser kleine verblödete…“ Seine Stimme wurde leiser, als er Buffy´s Blick begegnete. „Was?“

Buffy wusste wirklich nicht, ob sie lachen oder wütend sein sollte. Spike war von Natur aus sehr impulsiv. Er sprach alles aus, bevor er nachdachte und sagte das was er fühlte.

„Hör mal“, sagte sie letztlich und nahm seine Hand. „Dies ist nicht das Ende der Welt. Alex geht es gut und Katie ist nicht verletzt, also…“

„Nicht verletzt?“ dementierte er lautstark. „Was zum Teufel meinst du mit…sie ist nicht verletzt? Dieser…dieser JUNGE wurde nur an den Haaren gezogen. Katie hat GEBLUTET, um Gottes Willen.“

„Au!“ Buffy zog ihre Hand weg, als seine Finger sich fester um die Hand klammerten. „Ich meinte…Ich MEINE…sie hat sich nur ein bisschen auf die Zunge gebissen. Man konnte es noch nicht mal richtig sehen.“

Spike sah sie an, als ob sie chinesisch sprechen würde. „Man konnte es sehen!“ behauptete er vehement. „Hast du nicht richtig hin GESEHEN?“

„Ich habe es gesehen!“ sagte sie. „Es war eine winzig kleine Schwellung.“

„Vielleicht solltest du deine Augen mal untersuchen lassen“, informierte er sie. „Es war eine Wunde und es hätte schlimmer werden können. „Und“,fügte er hinzu. „Für sie war es sehr schmerzvoll. Zungen sind sehr empfindlich, weißt du.“

Buffy konnte sehen, wie er alles versuchte sich herauszureden. Seine dunklen blauen Augen leuchteten mit erneuter Wut auf, einer Wut, die sie schon lange nicht mehr bei ihm gesehen hatte. Dies war etwas, das ihre eigenen Gefühle in eine komplett andere Richtung erregten.

Vielleicht…konnte sie etwas von der Energie die von ihm ausging in eine, sagen wir mal, erfreulichere Richtung lenken.

„Zungen sind empfindlich“; gab sie zu. „Vielleicht habe ich etwas übersehen als ich nachgesehen habe. „Warum zeigst du“, lächelte sie und kam ein bisschen näher, „ Mir nicht einfach wo genau sie sich gebissen hat.“

„Es war an ihrer…ihrer…“ Er drehte sich und schaute zu ihr er brauchte etwas, bis er etwas…bemerkte, „ Seite der…der…“

„Zeig mir“, murmelte sie, nahm sein Unterkiefer in ihre Hand. „Mach den Mund auf.“

Spike zog die Augenbrauen nach oben, sah dann seiner Frau genau in die Augen und öffnete gehorsam seinen Mund. Die Spitze seiner Zunge presste sich für einen Moment hinter seine oberen Zähne, dann streckte er sie heraus und berührte die Mitte seiner Unterlippe.

Buffy fühlte sofort einen heißen Schauer in ihren Lenden bei seiner Vorführung. Ihr Ehemann war, ihrer Meinung nach, der schönste und begehrenswerteste Mann der auf Erden wandelt. Seine Schönheit war etwas was jedermann sehen konnte, aber seine sexy Seite war nur für sie bestimmt.

Sie fand jedes Stück von seinem Körper extrem attraktiv und seine Zunge machte da keine Ausnahme. So ganz nebenbei war seine Zunge das Beste…

Gerade, rosa und feucht…und er wusste ganz genau, was er mit ihr anstellen konnte. Diese Zunge konnte sie zu verschiedenen Ebenen der Lust und zunehmenden Höhen der Befriedigung treiben, wenn er sie benutzte.

Er hob sie so, das Buffy die Unterseite sehen konnte, dann bewegte er sie zur einen Seite. „Es war genau hier“ murmelte er mit offenem Mund und grinste idiotisch.

„Hmmm“, sagte sie und legte ihren Kopf zur Seite. „Hier?“ Sie legte ihren Finger mitten auf seine Zunge und drehte sie ein wenig.

Spike schloss augenblicklich seine Lippen um ihren Finger und saugte vorsichtig daran. „ Mm-hmm.“

Dadurch inspiriert begann Buffy ihren Finger in seinem Mund zu bewegen. Sie simulierten die Bewegungen, die Buffy üblicherweise mit seinem Schwanz machen würde.

Seine Augen rollten seitlich, bevor er sie schloss und saugte fester an ihrem Finger. Sie konnte die kalte Feuchtigkeit seiner Zunge spüren, als sich diese um ihre Fingerspitze legte.

Als sie ihn aus dem Mund zog, folgte seine Zunge und leckte über die Innenfläche ihrer Hand bis zum Mittelfinger. Als er damit fertig war öffnete er die Augen. Und lächelte.

„Hast du schon mal ein Zungenbad gemacht?“ fragte er sie, und machte von seiner dunklen sexy Stimme Gebrauch, die sie immer zum zittern brachte.

„Nein“, sagte sie, schnurrte fast, als seine Hand zärtlich über ihr Gesicht strich. „Aber es hört sich sehr gut an.“

Spike schaute auf die Uhr. „Katie wird mit Sicherheit noch mindestens eine Stunde schlafen…vielleicht auch noch länger, da sie heute Morgen nicht so lange geschlafen hat.“

„Was meinst du damit?“ fragte Buffy und kuschelte sich in seine Hand.

„Lass uns nach oben gehen“, flüsterte er heiß, lehnte sich nach vorne und leckte an ihrem Ohr. „Und ich demonstriere dir die Kunst des Zungen Bades.“

 

*** *** ***

 

Sie blieben bei Katies Zimmer stehen und schauten nach ihr.

Sie lag immer noch in der gleichen Position, als Buffy sie zuletzt gesehen hatte. Sie schlief tief und fest und sie schnarchte leise, durch ihre verstopfte Nase.

Buffy schaute ihren Ehemann an und sagte „ Ihr geht es gut“, und zog die Tür leise ins Schloss.

Spike nickte und nahm ihre Hand, führte sie den Flur hinunter in ihr eigenes Schlafzimmer. Als die Tür sich hinter ihnen sich geschlossen hatte, nahm er Buffy in seine Arme und hob sie vom Boden hoch und sein Mund verschmolz mit ihrem.

Küssen war ein der wichtigsten Bestandteile in ihrem Liebesspiel und dies taten sie lang und ausgiebig. Sie kannten jeden Kuss den es gab… Von den harten, schnellen, dann jene wo sich nur noch die Lippen begegneten…zu den langen anhaltenden, feuchten, in denen die Zungen und Zähne eingesetzt wurden.

Er ging mit ihr durch den Raum. Spike legte seine Frau auf das Bett. Er kniete sich neben sie und begann ihr Hemd aufzuknöpfen. Als sie das gleiche bei ihm versuchte, stoppte er sie.

„Nicht jetzt“, ärgerte er sie. „Ich möchte dich zuerst sehen.“

Als ihr Hemd komplett aufgeknöpft war, schob er ihr es die Arme herunter und warf es auf den Boden. Ihr BH, eine Komposition aus  rosa Spitze und Satin, schien für ihn keine Barriere zu sein und hatte ihn schneller ausgezogen als man sehen konnte.

Er musste der Versuchung widerstehen sofort über sie herzufallen. Spike sagte sich, dass er weiter machen musste, bis sie komplett nackt von Kopf bis Fuß vor ihm lag. Ihre leicht gebräunte Haut fühlte sich unter seinen Fingern weich an, als er über ihren Körper streichelte.

Dann, beginnend am Haaransatz, zeigte Buffy´s Ehemann ihr die versprochene Lektion…Zungen Bad 101.

 

*** *** ***

 

Sie lag flach auf ihrem Rücken, ihre Arme lagen neben ihr und ihre Handflächen zeigten nach oben.

Spike lag neben ihr und seine Zungenspitze berührte ihr Gesicht. Er fing bei ihrer Stirn an, ließ dann seine Zunge über die Augenbrauen gleiten und schnellte dann über ihre Wimpern.

Wanderte dann ihre Nase herunter und küsste die Nasenspitze. Weiter ging die Wanderschaft über ihre Wangen zum Ohr, dieses wurde ausgiebig geleckt, dann ging er zum anderen Ohr über und tat das gleiche mit diesem.

Seine Zunge bahnte sich feucht und kühl seinen Weg hinab zu ihrem Kinn und die andere Seite wieder hinauf. Es kitzelte, als er vorsichtig über ihre Unterlippe fuhr.

Er leckte über die Oberlippe, unterbrach kurz den Kontakt um sie zwischen seine Zähne zu nehmen und leicht daran zu ziehen.

Doch bevor sie auch nur eine Chance hatte ihre eigene Zunge ins Spiel zu bringen, bewegte er sich schon ihren Hals herunter und leckte über ihre Schlüsselbeine.

Buffys ganzer Körper war in einem fieberhaften Glanz von Verlangen und Lust gehüllt. Sie musste sich sehr zusammennehmen still zu liegen und ihn spielen lassen.

Er leckte also über ihr Schlüsselbein, dann nahm er ihre Arme und hob sie an, bis sie über ihrem Kopf lagen.

Seine Zunge zog kitzelnd ihre Bahn von ihrer rechten Achselhöhle bis zum Ellenbogen, dann weiter hinunter, die blauen Adern entlang, die man durch ihre dünne Haut erkennen konnte. Er leckte die Handfläche und all ihre Finger. Spike bewegte seine Zunge von einem zum nächsten und vergaß dabei aber auch nicht die Stellen zwischen den Fingern.

Mit einem teuflischen Grinsen wiederholte er den ganzen Prozess an dem linken Arm.

Buffys feuchte Haut überzog eine Gänsehaut, durch die kühle Luft, die durch das leicht geöffnete Fenster hereinkam. Ihre Augen waren geschlossen und sie atmete schwer... und dabei war er noch gar nicht an den wirklich guten Stellen ihres Körpers angekommen!

„Bist du noch bei mir?“ fragte er sanft.

„Mm...Ja“, seufzte Buffy. „Mehr...“

Spike lachte und leckte sein Weg den Arm hinunter. Seine Zunge fand die Unterseite ihrer Brust und Buffy holte scharf Luft und wartete...

Spike wollte es aber so lange wie es ging hinauszögern, also besann er sich und wanderte zur anderen Brust herüber. Seine Zunge glitt unter ihrer Brust hin und her, bis die Haut vor Feuchtigkeit glänzte.

Nachdem er das gleich auf der anderen Seite getan hatte, glitt seine Zunge ihre Brust hinauf und umkreiste ihre Brustwarze. Immer rundherum ging das kleine rosafarbene Werkzeug der Folter.

Buffy hechelte wie ein Hund in der Sonne. Er fühlte und hörte es... und entschloss dem Warten ein Ende zu bereiten.

Mit der flachen Zunge leckte er an den empfindlichen Spitzen ihrer Brüste, zuerst sanft...dann ein wenig härter...er spielte mit dem Rhythmus und dem Druck, bis sie lustvoll stöhnte.

Kein Millimeter seines Körpers berührte ihren...außer seiner Zunge natürlich.

Spike blieb absichtlich an ihren Brüsten etwas länger hängen und gab ihnen mehr Aufmerksamkeit, denn er wusste ganz genau wie sehr sie seinen Mund dort genoss.

Dann ging es abwärts.

Er balancierte sich auf seine Händen und Knien, so dass er über ihr schwebte. Seine Zunge schnellte von der Mitte ihrer Brust über ihren Unterleib.

Buffy wimmerte sanft. Er hörte es und murmelte, „Bald, Baby...Bald.“

Er glitt an ihr herunter und leckte ihren Hüftknochen. Seine Zunge wanderte danach zum Ansatz ihrer Oberschenkel und kam endlich an ihrem Geschlecht an, aber er berührte sie dort noch nicht, stattdessen ging er langsam herunter und wies sie an ihre Schenkel ein wenig zu öffnen.

Ohne nachzudenken folgte sie ihm und keuchte laut auf, als sie fühlte wie er die Muskeln an der Innenseite ihrer Oberschenkel liebkoste. Nachdem die eine Seite schön feucht war ging er zur anderen Seite hinüber und sah zu, dass diese genauso viel Beachtung fand.

Er wanderte immer weiter hinunter, kitzelte an ihren Kniekehlen und leckte die Rundungen ihrer Waden. Als er den rechten Fuß erreichte hob er ihn an und leckte über die Sohle, was sie natürlich zum kichern brachte.

Weil er es so liebte wie sich unter ihm wand, wenn er sie kitzelte, wiederholte er es noch ein, zwei Mal, danach wendete er sich ihren rosa lackierten  Zehen zu.

Als alle Zehn so richtig schön nass waren bahnte er sich seinen Weg zurück ihr linkes Bein hinauf.

„Öffne deine Beine noch ein wenig, Süße“, flüsterte er.

Buffy folgte ohne zu Fragen. Sie öffnete ihre mit Lust erfüllten Augen und traf seinen Blick, als er sich zwischen ihre Beine kniete.

„Nun kommt der beste Teil“, versprach er und senkte seinen Kopf.

Buffys Körper löste sich bei der ersten Berührung seiner Zunge von der Matratze.

Er fing unten an, leckte dann die Schamlippen entlang nach oben, in langsamen, genüsslichen Zügen natürlich.

Er versteifte seine Zunge und führ mit der Spitze über ihre Klitoris.

„Oh...oh, ja...bitte...“ bettelte sie, ihr Kopf flog auf dem Kissen hin und her. „Härter...leck mich...härter.“

Ohne Einwände, folgte er ihrer Anweisung. Mit voller Hingabe leckte er sie, bis sie von seiner Zunge und ihren eigenen Säften schön nass war.

„Lass deine Augen auf, Baby“, bat er sie. „Beobachte mich.“

Buffy sah nach unten, so wie er es wollte. Sie konnte ihren Blick nicht abwenden, als er sie weiter leckte.

„Nun“, sagte er nach ein paar Sekunden. „Gehe ich rein.“

Diesmal ließ er sie nicht zappeln und schob seine Zunge in ihren feuchten Kanal, so tief er konnte...was bei ihm beachtlich tief war!!!

Ihre Hüften schoben sich unkontrolliert nach oben und sie lechzte nach mehr. Er musste seine Hände auf ihre Beine legen um sie festzuhalten, als er seine Zunge in ihr bewegte und begann sie damit zu ficken.

Buffy war kurz vor ihrem Höhepunkt, sie konnte keine Stimulation mehr ertragen. Er hatte über eine halbe Stunde mit ihrem Körper gespielt und sie war mehr als bereit.

Ihre Brüste hoben sich mit jedem ihrer erregten Atemzüge und sie krallte sich ins Bettlaken. Gefangen unter seinem Mund, schob sie ihr Becken ihm entgegen, denn seine Zunge machte sie verrückt.

Sanft bewegte sich die Zunge rein und raus. Zuerst tief...dann leicht an der Oberfläche. Dann stieß sie in sie, genauso wie sein Schwanz es tun würde, wenn er in ihr wäre. Er zog sie raus, wirbelte feucht um die Klitoris und schob sie wieder hinein.

Buffy bewegte ihre Hüften.

„Bitte, oh Bitte...Lass mich kommen“, bettelte sie. „Ich brauche...muss...bitte...“

Spike zog sich zurück.

„Ich liebe es wenn du bettelst“, sagte er.

Er schloss seinen Mund um den kleinen Knoten und saugte fest daran...ohne Gnade. Durch ihren Körper fuhr eine Serie von wohligen Schauern.

Sie merkte ihren Höhepunkt sich langsam nähern. Sie schob sich gegen sein Gesicht und mit einem letzten Schrei kam sie so hart, das sie Angst hatte ohnmächtig zu werden.

Spike ließ von ihr ab und bewegte sich hinauf zu ihr. Er senkte seinen Kopf und überfiel ihren Mund. Sie schmeckte sich selbst, als sie an seiner Zunge saugte.

Als ihr Herzschlag sich wieder normalisiert hatte und wieder ruhig atmete holte sie tief Luft.

„Baby... das war sooo gut.“

Er lächelte, ließ sich neben sie aufs Bett fallen und zog sie in seinen Arm.

 

*** *** ***

 

Nachdem Buffy sich erholt hatte um weiterzumachen, liebten sie sich leidenschaftlich. Spike hatte das ganze auch nicht gerade kalt gelassen und konnte sich nicht lange zurückhalten und beide kamen sehr schnell.

Das Timing war wirklich perfekt, denn nach fünf Minuten hörten sie das Knarren von Katies Schlafzimmertür, als diese sich öffnete.

„Daddy?“ rief das kleine Mädchen wehmütig. „Kann ich jetzt aufstehen? Ich habe Hunger. Daddy?“

Spike sah Buffy flehend an.

Sie lächelte. „Geh und hol sie.“

Er rollte sich aus dem Bett, griff sich seine Jeans und zog sie hoch, während er zur Tür ging.

Katie stand immer noch hinter ihrer Tür. Sie war einen Spalt weit geöffnet...nur soweit, das sie hinaussehen konnte. Als sie ihren Vater sah öffnete sie sie ganz und wartete.

Spike kniete sich hin und hielt die Arme offen.

„Komm her Prinzessin.“  sagte er.

Sie grinste und flog ihrem Vater um den Hals. Sie hielt sich wie ein Babyaffe an ihm fest, als er sie ins Elternschlafzimmer trug.

Buffy hatte sich eine Jogginghose und ein T-Shirt angezogen und richtete das zerwühlte Bett.

Sie drehte sich um und setzte sich als Spike Katie herunter ließ.

„Hast du gut geschlafen, Baby Love?“ fragte sie, als das Kind zuerst aufs Bett und dann auf den Schoß ihrer Mutter kletterte.

Katie hatte alles vergessen was vorher geschehen war und war wieder eine Frohnatur.

„Ich habe lange geschlafen.“ erzählte sie stolz. „Gibt es bald Abendessen?“

Spike setzte sich zu seinen Mädchen aufs Bett.

„Dauert nicht mehr lange.“ sagte er. „Was möchtest du denn essen?“

„Können wir Pizza bestellen?“ fragte sie freudestrahlend.

Ihr Vater schnappte sie sich bei ihren Hüften und fiel mit aufs Bett zurück und hob sie hoch.

„Natürlich können wir:“ sagte er und schüttelte sie leicht. „Wir werfen einen Film ein und essen heute mal im Wohnzimmer.“ Damit versprach er ihr etwas, was nicht sehr oft vorkam.

Katie streckte ihm die Arme entgegen und kicherte, als er sie erneut schüttelte.

Buffy lehnte sich zu Telefon herüber und bestellte die Pizza. „Die Pizza kommt in einer halben Stunde.“

Ihre Tochter hatte sich aus Spikes Arm befreit und sprang glücklich auf dem Bett herum.

„Können wir Candyland spielen?“ fragte sie und wusste genau ihre Eltern konnte ihr nichts abschlagen.

Spike und Buffy tauschten Blicke aus.

„Sicher können wir das“,  stimmte Buffy zu. „Du kannst schon mal das Spiel holen und wir kommen dann runter.“

Sie sahen zu, als sie davon trottete, bevor sie ihr hinterher gingen sah Buffy sah Spike an „Lass sie gewinnen.“

Spike nickte „Sicher.“


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