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„Hast du heute Abend
schon was vor?“
Buffy sah ihre beste Freundin und Arbeitgeberin an. Willow stand in der Tür zu ihren Klassenzimmer und hielt sich ein Poster vor die Brust. Das Poster sah so aus, als ob sie von einer Hauswand abgekratzt hätte.
Sie warf die letzten Holzklötzchen in eine Kiste, dann ging sie in die Hocke und fuhr mit einer Hand durch ihr Haar. „Ich wollte meine Schülerbewertungen schreiben und vielleicht schon mal die Stunden für nächste Woche planen. Wieso?“
Mit einem boshaften Grinsen drehte Willow das Poster herum und ließ Buffy einen Blick darauf nehmen.
Buffy sah es sich an und zuckte dann mit den Schultern. „Blue Eyed Devil? Wer ist er?“
Willow seufzte. „Ehrlich, Buff...machst du eigentlich jemals dein Radio oder Fernsehen an? Ich weiß du besitzt beides.“
Buffy stand auf und schob die Klötzchen Kiste in die Ecke. Dann drehte sie sich um und strich ihren Rock glatt. „Schau...Ich bin nicht in der Stimmung für deine „Lass uns Buffy in die moderne Welt schleifen“ Reden. Ich weiß nicht wer er ist...also wirst du es mir sagen.“
„Es ist kein ER“, erklärte Willow und legte das Poster auf Buffys Schreibtisch. „Es ist eine Band. Eine wirklich...wirklich heiße Band. Ihre erste Single wurde über Nacht zum Bestseller und hat schon Platin bekommen und sie haben einen Millionen Dollar Vertrag über drei Alben unterschrieben...“
Buffy ordnete die Bücher auf dem Regal. „Und...warum muss ich alles das wissen?“
„Weil“, erklärte Willow. „Sie heute Abend hier auftreten werden. In ein paar Wochen starten sie ihre große US Tour, aber sie werden heute Abend im Union Jacks spielen?“
„Wo Bitte?“
„Union Jacks“, wiederholte Willow. „Das ist der Club unten am Pier, der vor ein paar Tagen Eröffnung hatte.“
Buffy kratzte mit ihrem Daumennagel die Reste von einem Wachsmalstift von einem Buch. „Und wie kommt es...das solch eine große Band in solch einen kleinen Club in Sunnydale spielt?“
„Ich hab gehört, dass der Besitzer der Onkel von Spike Devlin ist und er...“
„Moment mal“, sagte Buffy und hielt eine Hand hoch. „Wer...ist Spike Devlin?“
„Oh mein...“, Willow schüttelte ungläubig den Kopf über Buffys Unwissenheit. „Er ist der Frontmann...Der Sänger...spielt die Leadgitarre...und er ist verwandt mit dem Besitzer des Clubs...also spielen sie dort ihm zuliebe. Du verstehst...um das Geschäft zum laufen zu bringen.“
Buffy nickte. „Sehe ich das richtig, dass du dort hingehen und sie sehen möchtest? Und du willst mich mitschleifen.“
Willow grinste. „Das siehst du genau richtig, meine Freundin.“
„Aber ich habe heute Abend noch so viel zu tun, Willow. Und ich...“
„Ich bin doch deine beste Freundin!“ schnitt Willow ihr das Wort ab. „Wer gab dir als erstes einen Lehrerplatz an ihrer Schule...obwohl andere mehr qualifiziert waren?“
Buffy rollte mit den Augen und seufzte. Willow würde sie dies niemals vergessen lassen. Sie hatte sie wirklich drei anderen Lehrern vorgezogen die mehrere Jahre Erfahrung hatten. Sie dagegen kam gerade erst frisch von der Uni.
Buffy wusste, dass sie in der Falle saß. Willow gehörte diese Vorschule und warum sollte sie es nicht als Druckmittel benutzen. Buffy wollte es sich nicht mit ihrem Boss verscherzen.
„Schon gut...Ich werde mit dir gehen“, gab sie nach. „Ich werde mir diese Blue Eyed irgendwas anhören...ansehen, und was weiß ich noch, doch du...“
„Großartig!“ sagte Willow glücklich und unterbrach Buffy mitten im Satz. „Ich treffe dich dann dort um 19.00 Uhr. Wir können vorher noch etwas essen. Ich bezahle.“
Nachdem Buffy ihre Handtasche und Jacke zusammen gesucht hatte nahm sie ihre Aktentasche und steckte ihre Beurteilungsbögen und den Stundplan hinein. Vielleicht konnte sie noch etwas daran arbeiten, bevor die Band begann ihr Gehör zu ruinieren,
*** *** *** ***
Sie ergatterten einen Tisch mit einem sehr guten Blick auf die Bühne. Nachdem sie Hamburger und Milchshakes bestellt hatten, setzten sie sich hin und redeten über die Pläne, die sie in dem Schuljahr noch verwirklichen wollten. Willow erzählte Buffy einiges über die anderen Lehrer und Buffy wiederum erzählte Willow etwas über ihre Mitschüler, die nun an öffentlichen Schulen arbeiteten.
Die Instrumente der Band befanden sich schon auf der Bühne. Buffy konnte fünf Gitarren ausmachen. Ein Keyboard stand dort und ein gigantisches Schlagzeug das so aussah als könnte es die Wände zum einstürzen bringen.
Ihr Essen kam und sie wollen gerade anfangen, als Willows Handy klingelte. Sie griff nach dem kleinen Telefon und ging zum Eingang hinüber um besser verstehen zu können. Als sie zum Tisch zurückkam, konnte Buffy sofort erkennen, das es keine guten Neuigkeiten waren.
„Ich muss gehen“, sagte sie und suchte ihre Sachen zusammen. „Das war die Reinigungsfirma. Ein Wasserrohr in Marians Klassenzimmer ist gebrochen und sie wissen nicht wie sie das Wasser ausstellen können.“
Buffy putzte ihren Mund an der Servierte ab und wollte auch aufstehen, doch Willow gab ihr ein Zeichen, dass sie sitzen bleiben sollte. „Du bleibst...es ist noch nicht einmal in der Nähe deines Klassenzimmers und es gibt keinen Grund für dich diese geniale Band zu verpassen. Ähm...Ich sehe dich dann Morgen... und du könntest mir ein Autogramm besorgen...ich würde...Ich muss jetzt los...“
Buffy setzte sich wieder hin und entschloss sich auch zu gehen, doch sie hatte solch einen Hunger und ihr Kühlschrank gab nicht mehr viel her, weil sie es nicht mehr geschafft hatte einzukaufen. Außerdem hat Willow so traurig ausgesehen und all das... vielleicht KÖNNTE sie ihr ja wirklich ein Autogramm besorgen.
*** *** *** ***
Nachdem sie gesättigt war, schob sie den Teller von sich und griff nach ihrer Aktentasche. Sie breitete Ihre Beurteilungen aus und begann zu schreiben. Sehr schnell beachtete sie das was um sie herum geschah nicht mehr und war völlig in ihrer Arbeit vertieft.
Sie hörte, dass die Band vorgestellt wurde und dass ein tosender Applaus folgte. Die Band begann zu spielen, aber sie sah nicht hin...bis neben ihr eine Stimme erklang.
„Endschuldigung, Liebes...stören wir dich mit unserer lauten Musik?“
Buffy entschloss sich aufzusehen und schaute den „Blue Eyed Devil“ persönlich an.
Oh, Mann...waren seine Augen blau! Wie aquamarin Edelsteine...oder vielleicht blauer Topaz...und sie waren umrahmt von langen dunklen Wimpern, für die jede Frau morden würde.
Er lehnte an ihrem Tisch und lachte sie an wie ein Wolf der über seine Beute hing.
Er war durchschnittlich groß. Hatte eine Strechjeans und ein Schwarzes T-Shirt an, darüber ein rotes Oberhemd, das locker in die Jeans gesteckt war. Er trug abgelaufene schwarze Stiefel und um seinen Hals trug er ein Keltisches Kreuz.
Buffys Wangen verfärbten sich in ein glühendes Rot. „Ich...Ich habe nicht verstanden, was haben sie gesagt?“ fragte sie nervös.
„Ich fragte ob wir dich mit unserer Musik stören, Schätzchen“, wiederholte er.
Die Leute die an den Tischen um sie herum saßen kicherten und flüsterten miteinander, während sie das Szenario beobachteten. Die Band spielte immer noch, doch leiser. Auch sie wollten kein Wort verpassen.
„Warum fragen sie mich das?“ zischte sie und wischte ihre plötzlich schwitzigen Hände an ihrem Shirt ab. „Sieht es denn irgendwie für sie so aus?“
„Ich sehe das so, Liebes“, sagte er nickend. „Ich bin es gewohnt, dass die Leute aufmerksam sind, wenn wir spielen. Das gibt mir dieses warme behagliche Gefühl.“
„Ich kann euch hören“, sagte sie schlau. „Muss ich denn auch noch hier sitzen und euch zusehen?“
Die Leute um sie herum ließen alle ein „Oohhh“ ertönen. Als ob es gleich eine Schlägerei geben würde.
Doch der Mann der sie belästigte sah vergnügt aus. „Ein kleines rechthaberisches Mädchen sind sie. An was arbeiten sie denn?“ fragte er und betrachtete ihre Papiere.
„Ich wüsste nicht was sie das angeht“, antwortete sie verärgert. Er lachte und griff nach ihrem Stundenplaner. Buffy griff sich das andere Ende und es begann eine Art Tauziehen. „Lassen sie los!“ sagte sie und schlug ihm auf die Hand.
„Ouch!“ sagte er und tat so als ob er ernsthaft verletzt wäre. „Kommen sie...lassen sie mich mal sehen.“ Er schnappte sich das Buch aus ihren Händen und schlug es auf. „Stundenpläne...Sind sie Lehrerin?“ fragte er und gab ihr das Buch wieder. Er lehnte einen Ellenbogen auf den Tisch und legte eine Wange auf die Handfläche. „Das ist fantastisch“, sagte er mit einer samtigen Stimme. „Sie werden mir meine Fantasien die ich über Lehrer habe nicht glauben, Liebes. Die Lehrerinnen waren zwar nicht so gut aussehend wie sie...aber fast.“´
Buffys Wangen waren noch roter geworden und sie schaute sich nervös um. „Würden sie jetzt wieder zurück auf die Bühne gehen und...das tun was sie eigentlich tun sollten?“ flüsterte sie.
„Das kommt darauf an“, sagte er und betrachtete sie von oben bis unten. „Werden sie mir versprechen zuzuhören? Ich werde ihnen auch ein Lied singen, wenn sie es tun.“
An diesem Punkt hätte sie fast alles akzeptiert nur um ihn los zu werden. Ihre Verlegenheit erreichte einen kritischen Punkt und sie hatte Angst, dass sie anfing zu weinen. Dies war ein Überbleibsel aus ihrer Jugend, das sie nicht abschütteln konnte, obwohl sie mittlerweile fünfundzwanzig war.
„Schön“, sagte sie gereizt. „Ich werde zuhören.“
Er lehnte sich noch weiter zu ihr herüber, bis sie seinen warmen Atem an ihrer Haut spürte. „Werden sie denn auch zusehen?“
Die anderen Zuschauer wurden langsam ungeduldig. Sie waren sichtlich gelangweilt sich diese Konversation anzusehen und wollten endlich sehen für das sie gekommen waren. Ihr wurden ein paar böse Blicke zugeworfen. Ihrem Peiniger allerdings schien es nichts auszumachen, das er sein Publikum vergraulte.
„Ja“, schnauzte sie ihn an. „Ich werde auch zusehen. Nun ...Husch!“ sie winkte ihn weg und zeigte auf die Bühne.
„Danke Liebes“, sagte er und warf ihr einen Kuss zu. Er drehte sich um und ging zurück zur Bühne und sprang mit einem Satz hinauf.
Der Bassist, ein nett aussehender rothaariger Junge, sah ihn ungläubig an. „Ich dachte schon du kommst gar nicht mehr wieder. Nicht das ich dich verurteile...sie ist schon ein heißer Feger.“
Spike Devlin legte sich den Gitarrengurt um den Hals und starrte in Buffys Richtung. „Finger weg“, sagte er, so dass jeder im Club es hören konnte. „Ich habe sie als erstes gesehen.“
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Von dem Vorfall waren Buffys Wangen immer noch gerötet, als die begann zu spielen. Sie konnte die Blicke spuren, die ihr zugeworfen wurden. Noch nie in ihrem Leben wollte sie so schnell wie möglich weg.
Aber sie konnte auch SEINE Augen auf ihr spüren, um zu sehen ob sie ihr Versprechen einhielt, also blieb sie auf ihrem Stuhl sitzen. Sie sollte verdammt sein, wenn dieser, offensichtlich, zweitklassiger Sänger, es schaffen sollte sie aus ihrer Bahn zu werfen.
Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen, schaute hoch und sah ihn direkt an. Buffy versuchte die Blicke der anderen zu ignorieren...und sie bemerkte, dass auch er sie ansah.
"When she walks in the room
every eye in the place turns to follow her
every move..."
Okay…er war also kein zweitklassiger Sänger.
Eigentlich… war er sehr talentiert.
Nein… er war erstaunlich talentiert.
"She's getting what she wants
She’s a popular girl
Setting those hearts on fire
Everybody wants to be part of her world
She's a...popular girl
Such a....popular girl."
Oh Gott… er war wohlmöglich einer der besten Sänger den sie jemals gehört hatte. Kein Wunder, das ihre erste Single sofort die Charts gestürmt hatte.
Als sie ihn so beobachtete musste sie zugeben, dass es nicht nur seine Stimme war die für ihn sprach. Seine Finger waren geschickt und flink und zauberten die schönsten Melodien aus seiner Gitarre. Seine Hüften bewegte er leicht in einer zweideutigen Bewegung, das schien aber Absicht zu sein.
Er konnte keine Minute still stehen bleiben. Er jagte über die Bühne und suchte den Augenkontakt zu den weiblichen Fans im Publikum.
Doch jedes Mal fiel sein Blick unerwartet wieder zurück auf Buffy, als ob er sicher gehen wollte, dass sie ihr Versprechen auch nicht brach.
Als ob sie wegsehen könnte!
Sie war vorher so von ihm genervt, das sie nicht auf sein Aussehen geachtet hatte. Doch nun konnte sie erkennen, warum die anderen Frauen im Club ansahen als ob er irgendetwas zum vernaschen wäre.
Er hatte weißblondes Haar...was mit Sicherheit gebleicht war, das konnte keine Naturhaarfarbe sein, wenn man sich seine Wimpern und Augenbrauen ansah. Es war mit Gel nach hinten gekämmt um offensichtlich seine Naturlocken zu bändigen.
Sein Gesicht sehr schön. Er hatte wunderbar hohe Wangenknochen und ein starkes Kinn. Seine Gesicht war sehr ansehnlich, war nur von seinen stechenden blauen Augen komplettiert wurde An seiner linken Augenbraue hatte er eine Narbe und es sah so aus als ob sie schon immer da gewesen wäre...als ob er damit geboren wäre.
Aber das Beste an ihm war sein Mund. Er sah so weich und sinnlich aus. Er schrie danach geküsst zu werden und sie konnte es fast spüren....
"It takes a hard man to hold her…"
Sie keuchte, als sie ihn dies singen hörte. Er starrte sie an und schob seine Hüften in eindeutiger Pose nach vorne. Es war offensichtlich was er meinte.
Buffy umklammerte den Tisch und drückte so fest zu das der Blutfluss gefährdet war.
Sie schluckte hart. Wie lange ging denn dieser Song? Aber was noch wichtiger war, wie lange konnte sie noch still sitzen bleiben?
Sie griff nach ihrem Wasserglas, das der Keller vor einiger Zeit dort hingestellt hatte, und trank es in vier großen Schlücken aus.
Sie setzte sich zurück und verschränkte die Arme über ihre Brust. Sie fühlte sich komplett nackt unter seinem Blick. Seine nächste Aktion verwirrte sie komplett.
Ihr Mund klappte auf, als er beim Solo am Rand der Bühne auf die Knie fiel, seinen Oberköper nach hinten bog. Dabei lag die Gitarre auf seinen Oberschenkeln.
”…You're burning...your heart's on fire…"
In Flammen stehen. Das war sehr passend. Sie fühlte sich auch selbst ein bisschen angeheizt.
Buffy wischte sich die klammen Hände an ihre Servierte ab und riss sie danach, vor lauter Nervosität, in kleine Schnipsel. Würde dieser Song jemals enden?
"She's
getting what she wants
She's a popular girl
Setting my heart on fire
Ihre Augen weiteten sich. Er hatte den Text geändert! Hatte sie angeschaut und änderte den Text des Songs!
Die Leute sahen sie wieder an, las die Band die letzten Noten des Songs spielte. Sie sahen sie an... und flüsterten.
Okay...genug war genug.
Sie fing an ihre Sachen zusammen zu suchen. Sie steckte ihre Beurteilungsbögen in ihre Aktentasche und achtete nicht darauf, dass sie aus Papier waren und nun sicherlich total verknickt und eingerissen waren.
Während sie nach ihrer Handtasche griff, sprang sie von Stuhl und ging in Richtung Ausgang. Sie ging schnell und richtete ihren Blick nur auf den Ausgang und bekam noch nicht mal mit als jemand im Publikum meckerte.
„Oh, nicht schon wieder!“
Buffy hielt nicht an, bis jemand ihr eine Hand von hinten auf die Schulter legte und sie stoppte. Sie duckte sich und drehte sich um und sah, dass Devlin wieder einmal die Bühne verlassen hatte und ihr hinterher gegangen war.
Die Hälfte des Publikums sahen interessiert und amüsiert zu, die andere Hälfte...sah nicht so aus. Aus Angst sie könnten einen Aufstand anzetteln, legte sie ihm ihre Hände an die Brust und stieß ihn von sich.
„Hören sie auf mir zu folgen!“ meckerte sie.
Er lächelte völlig unbekümmert. „Sagen sie mir ihren Namen und Telefonnummer. Dann werde ich es machen.“
Buffy war in einer Zwickmühle. Sie schaute herum und sah die Damentoilette. „Ich will mich nur etwas frisch machen“, sagte sie und versuchte glaubwürdig rüber zukommen. Gehen sie wieder dort hinauf...und machen sie das was sie immer tun...und ich schreibe sie auf, wenn ich wiederkomme.“
Er zögerte, dann ging er einen Schritt zurück. „Also gut.“
Als sie sicher in der Damentoilette war, wartete sie bis die Band wieder anfing zu spielen und stürmte aus dem Club zu ihrem Wagen.
Als ob der Teufel höchstpersönlich auf ihren Fersen wäre...
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Nach einer langen Nacht gespickt
mit störenden Träumen und
ruhelosen Schlaf, zwang Buffy sich aufzustehen. Sie war so
müde und es wurde
erst nach zwei Tassen sehr schwarzen, überzuckerten Kaffee und
einer Dusche
etwas besser. Sie konnte sich wenigsten zusammenreißen und
zur Arbeit fahren.
Ihr Morgen war hektisch und laut. Die Kinder aus der Klasse von Marian Banner wurde unter den anderen Lehrer aufgeteilt, bis der Klempner den Rohrbruch repariert und ein neuer Teppich gelegt worden wäre. Dies bedeutete das Buffy fünf vierjährige mehr hatte zum aufpassen.
Sie überlebte den Morgen nur durch Koffein und Zuckerzufuhr und sie dachte nur „selten“ über ihre Erfahrung von Vorabend nach. Glücklicherweise musste sie ihre Aufmerksamkeit ihren Kindern widmen, die sie von den nutzlosen Eindrücken ablenkten.
Obgleich er sie ihn ihren Träumen heimgesucht hatte, war Buffy sich im Klaren das diese nicht wahr werden würden. Sie war sich sehr sicher das sie für ihn nichts anderes war als eine interessante Ablenkung, möglicherweise hervorgerufen durch ihr Desinteresse an seinem Stageacting, und eine Herausforderung für sein Ego. Für eine Person wie ihn war es nicht genug, das die meisten Mädchen im Publikum ihn anschmachteten... er brauchte sie alle in dieser Position.
Den Rest des Morgens hielt sie sich mit Cola aufrecht, in der Hoffnung dass das Koffein und der Zucker sie aufpuschen würde.
Es schien zu klappen, denn die Restlichen Schulstunden überstand sie ohne fast am Schreibtisch einzuschlafen.
*** *** *** ***
„Also...Wie war die Band gestern Abend?“
Buffy zog die Schultern hoch, als sie ihren Korb mit verschiedenen Utensilien aus dem Wandschrank füllte. Tonpapier, Klebestifte, Knöpfe, Pfeifenreiniger und Eisstiele...Sachen die sie für ihre Nachmittagstunden benötigen würde.
„Sie waren ganz gut“, murmelte sie abwesend und ohrfeigte sich selber, dass sie so schamlos lügen konnte.
„Ganz gut?“ fragte Willow und konnte nicht glauben, was sie hörte. „Das ist das Beste, was du über sie sagen kannst...Sie waren ganz gut?“
Buffy räusperte sich. „Sie waren...Gut. Sehr kompetente Musiker...angenehme Stimmen.“
„Nun, welche Songs haben sie gespielt?“ wollte Willow wissen.
Glücklich darüber das sie in eine vollkommen andere Richtung schaute, erlaubte Buffy sich für einen kurzen Moment wieder an die samtig, gefühlvolle Stimme und die eindringlichsten blauen Augen, die auf sie gerichtet waren wie ein Laser, zu erinnern, als er die Worte „She´s setting my heart on fire“ sang und die Hitze ihn ihren Körper aufstieg.
„Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern“, sagte Buffy und schluckte hart.
Willow sagte für einen langen Moment nichts und Buffy konnte merken wie sich der Blick ihrer Freundin in sie brannte um herauszufinden ob sie die Wahrheit sagte.
„Nun, was kannst du denn über die Jungs sagen?“ fragte sie. „Waren sie heiß?“
„Nein!“ sagte Buffy ein bisschen zu laut und zu schnell. „Sie waren ganz...ganz normal aussehende Typen. nichts besonderes.“ Sie schloss die Schranktür und hoffte dass sie kein Blitz treffen würde, weil sie so schamlos log.
„Oh, komm schon.“ Die Ungläubigkeit in Willows Stimme stieg weiter an. „Ich habe sie im Fernsehen gesehen“, fügte sie hinzu. „Sie sind hochgradig sexy...besonders Spike Dev...“
Buffy unterbrach sie bevor sie den Namen aussprechen konnte. „Ich nehme es an! Wenn du solche Typen magst“, keifte sie. „Aber auf mich haben sie keine Wirkung.“
Wieder eine Lüge. Sie hatte wirklich Angst, dass sie ein Blitz treffen könnte, wenn es kein Blitz sein würde, das doch wenigsten ein Amboss, der von Himmel fiel und sie plätten würde.
„Okay, okay“, sagte Willow versöhnlich und hielt ihre Arme hoch, als ob jemand mit einer Waffe auf sie schießen würde. „Ich habe es verstanden. Miss Summers mag keine Rock ´n Roll Sänger.“ Sie lächelte und Buffy wusste genau was kommen würde. „Sie mag nur große, blonde Beamte.“
So sehr sie es auch versuchte ernst zu bleiben, musste sie über diese Äußerung lächeln. Ihre beste Freundin und Arbeitgeberin spielte damit auf Riley Finn an. Er war in der Bank beschäftigt, die Willow den Kredit gab um ihren Traum zu verwirklichen.
Riley hatte vor ein paar Monaten ein paar Unterlagen zur Schule gebracht und Willow hatte ihm Buffy vorgestellt in der Hoffnung dass sie mal auf andere Gedanken kommt außer Kinder zu unterrichten.
Er war nett und sah nicht schlecht aus. Groß und sehr athletisch gebaut für einen Bankangestellten. Riley Finn hatte sandblondes Haar, freundliche graue Augen und ein offenes, argloses Gesicht. Riley war das was er war. Es gab keine Geheimnisse zu lüften, er war ein offenes Buch. Was du siehst...das bekommst du. Nicht mehr nicht weniger.
Sie hatte an jenem Tag seine Einladung zum Mittagessen angenommen und war seit dem ein paar Mal mit ihm aus. Doch zu Willows Leidwesen konnte Buffy ihm nicht mehr abgewinnen als das sie ihn als Freund mochte. Selbst als er sie geküsst hatte sie rein gar nichts gefühlt, obwohl sie auf das Feuerwerk und das Kribbeln ihn ihren Körper wartete. Niemals wollte sie in seinen Augen ertrinken. Niemals wollte sie in seinen Armen liegen und ihn zuhören wie er ihr ein Lied sang...leise sang...nur für sie.
Oh, nein Sie hatte es schon wieder getan. DAS war ein Traum. Ein dummer unerreichbarer Traum, der sich in ihren unschuldigen Schlaf geschlichen hatte.
Buffy versuchte das Thema zu wechseln. „Was sagt der Kemptner?“
„Oh er war ein morsches Rohr. Er hat es ausgetauscht und kontrollierte noch mal alle anderen um sicher zu gehen. Ist aber alles in Ordnung.“ Willow wischte sich imaginär den Schweiß von der Stirn. „Der Teppich in Marians Klasse wir bis heut Nachmittag erneuert, also...ist alles okay.“
„Gut“, murmelte Buffy und schob die Tür zu ihrer Klasse auf.
Willow sagte mal wieder nichts. Buffy hatte schon Angst das sie wieder mit der `Buffy könnte Riley lieben, wenn sie sich selbst nur eine Chance geben wurde´ Lektion anfangen würde.
Aber alles was Willow fragte war, ob Buffy die Nachmittagsgruppe draußen machen könnte.
*** *** *** ***
Es waren zwölf Kinder in ihrer Klasse und sie liebte jedes von ihnen.
Seit der Zeit wo sie noch ein Kind war wollte Buffy Lehrerin werden. Sie spielte die meiste Zeit Schule mit ihren Puppen und Stofftieren. Sie saßen in einer Reihe und Buffy versuchte ihnen zu erklären warum 2+2=4 war.
Als sie erwachsener wurde, bemerkte sie dass sie eine große Zuneigung zu sehr jungen Kindern hatte. Sie waren voller Wunder und Freude, so begierig etwas zu lernen und sie liebten es umsorgt zu werden.
Ihre Kleinen waren alt genug um wirklich das zu lernen, was sie ihnen beibrachte, aber nicht zu alt um auf ihren Schoss zu krabbeln um umarmt zu werden. Oder um kleine Wehwehchen wegzuküssen.
Sie liebten nichts mehr als Miss Buffys Hand zu nehmen und mit ihnen auf den Spielplatz zu gehen und dort in eingebildeten Flugzeugen zu fliegen.
Und Miss Buffy liebte nichts mehr als mit ihnen zu spielen. Sie kletterte auf die Affenstangen. Schaukelte mit ihnen und krabbelte auf ihren Händen und Knien in das Kinderhaus. Sie zog Puppen an und aus, baute Hochhäuser aus Legos, formte Ton in erkennbare Formen und malte mit Buntstiften in Malbüchern.
Wenn Buffy mit ihrer Klasse einen kleinen Feldzug zur kleinen Farm machte, die Willow hinter der Schule angelegt hatte, folgten ihr alle in einer Reihe wie Entenküken. Sie warfen den Hühnern Körner hin, streichelten die Häschen und lachten wenn Buffy von dem kleinen Ziegenbock mit seinen kleinen Hörnern angestoßen wurde.
Und sie fragten ihr Löcher in den Bauch. Warum war dies so und das anders? Warum geht die Sonne abends unter? Warum verändert der Mond seine Farbe, wenn er aufgeht? Merken Blumen es wenn sie gepflückt werden? Wie bleibt das Salz an der Salzstange und warum ist in Erdnussbutter keine Butter? Mögen Hasen Geleebohnen und warum haben einige hängende Ohren, während bei den andere die Ohren stehen?
Sie fragten sie so viele Fragen, das sie gar nicht richtig über die Antworten nachdenken konnte als sie aus dem Metaltunnel gekrochen kam. Dann hörte sie Samantha fragen, „Miss Buffy? Wer ist der Mann am Eingangstor?“
Buffy schaute hoch und erkannte wer es war und stieß ihren Kopf am Tunnel so hart das man es hören könnte.
Oh, Nein...
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Er hatte sie für ein paar Minuten beobachtet, als sie auf ihn aufmerksam gemacht wurde. Er hatte sie dabei beobachtet wie sie mit den Kindern spielte und dabei selbst wie ein Kind aussah.
Aber am vergangenen Abend war nichts an ihr kindisch.
Spike bemerkte sie als er auf die Bühne kam. Sie schrieb irgendetwas in die Papiere die vor ihr lagen und sie dies beanspruchte ihre komplette Konzentration.
Als der Applaus von ihrem Intro sich gelegt hatte, wartete er darauf, dass sie ihren Stift hinlegte, doch sie arbeitete weiter als ob sie in einer Bibliothek war, anstatt in einem Club, wo laute Rockmusik gespielt wurde.
Nach einer Minute des ersten Songs schaute er wieder zu ihr herüber und war sichtlich angepisst, das sie ihnen kein bisschen Aufmerksamkeit widmete. Sie hätten auf der anderen Seite des Monds spielen können und es hätte sie hätte es nicht gemerkt.
Niemals würde er sich solch eine Chance entgehen lassen. Er signalisierte seinen Leuten, dass sie leise weiter spielen sollten, legte seine Gitarre ab und sprang von der Bühne.
Er wollte sie mit einer kleinen, verrückten, sarkastischen Botschaft überraschen, doch das änderte sich, als sie ihren Kopf hob und ihn ansah als ob sie einen Geist gesehen hätte.
Jesus Christus...sie konnte einen aus den Socken hauen. Zierlich gebaut, mit einem lieblichen Gesicht und langes, gewelltes Haar, das die Farbe von Honig hatte. Sie hatte große jadefarbende Augen mit kleinen Goldstichen, umrahmt von langen Wimpern.
Obgleich er nicht viel von ihrem Körper sehen konnte, weil dieser unter dem Tisch verborgen war, war das was er sehen KONNTE sehr angenehm anzusehen. Wirklich sehr angenehm.
Er warf seinen Plan sie unhöflich zu behandeln über Bord und flirtete stattdessen hemmungslos. Er ließ nicht im Geringsten von ihrer geflüsterten Beharrlichkeit abschrecken, das er zurück auf die Bühne gehen sollte.
Nachdem sie ihn versicherte ihnen zuzuhören und sich das Konzert anzusehen, ging er zurück.
Als er sah wie unangenehm es ihr war, das er für sie sang, erlag er ihr und war von dieser Frau total verzaubert. Genug verzaubert, dass er sie nicht eher gehen lassen würde bis er wusste wer sie war und wie er sie erreichen konnte.
Doch sie hat sich in die Damentoilette verkrochen und es irgendwie geschafft zu entkommen ohne dass irgendjemand etwas gesehen hatte.
Was ihn augenblicklich stinkig werden ließ.
*** *** *** ***
Spike zuckte aus Sympathie zusammen, als er sah wie Buffy sich den Kopf an dem Metalltunnel stieß. Er konnte sogar auf der anderen Seite des Zauns, welchen den Spielplatz umgab, hören.
Dort war ein kleines blondes niedliches Mädchen, welches neben dem Tunnel stand, und sie musste wohl erwähnt haben, dass er dort stand.
Doch die Lehrerin stand auf, klopfte ihren Rock ab und kam mit Feuer in ihren Augen auf ihn zu. Er konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann er zum letzten Mal eine Lehrkraft zur Weißglut gebracht hatte, obwohl er es die meiste Schulzeit getan hatte.
Als sie nur noch ein paar Meter von ihm entfernt war konnte er sie zum ersten Mal bei Tageslicht betrachten…und war nicht ein bisschen enttäuscht. Sie war genauso hübsch wie am letzten Abend…und ein gutes Stück wütender.
„Geht es ihnen gut?“ fragte er und hoffte sie etwas abzulenken mit seiner ehrlich gemeinten Sorge. Das kleine Mädchen war ihrer Lehrerin gefolgt und versteckte sich hinter deren Rock.
„Was tun sie hier?“ wollte sie wissen, ihre Wangen waren voller Wut gerötet. „Wer hat ihnen erlaubt hierher zu kommen?“
„Niemand hat es mir erlaubt“, sagte er und zuckte mit den Schultern. „Ich habe es einfach getan.“
Das nahm ihr den Wind aus den Segeln…für drei Sekunden. „Warum? Warum sind sie hier?“
Spike grinste. Sie musste wissen warum er dort war. Nach letzter Nacht…wie konnte sie das nicht? „Sie haben mich auflaufen lassen“, erinnerte er sie. „Sie versprachen mir einen Namen und Telfonnummer und dann sind sie klammheimlich verschwunden ohne mir eins von beiden zu geben.“
Ihre Brust hob und senkte sich vor Aufregung und alles war er tun konnte war seinen Blick auf ihr Gesicht zu lenken. Er hatte irgendwie das Gefühl, wenn er auf ihre Brust starren würde, wäre es schon vorbei bevor es beginnen würde.
Niemals würde er dies zulassen.
„Sie müssen gehen“, informierte sie ihn. „Dies ist…Dies ist ein Privatgrundstück und sie haben keinen Grund sich hier aufzuhalten.“
„Woher wollen sie das wissen?“ konterte er. „Könnte doch sein das ich die lokalen Schulen in Augenschein nehme auf die ich meine Kinder schicken möchte?“
Aus einem unerklärlichen Grund, hatte Buffy ein unangenehmes Gefühl in ihrem Herzen. „Sie…Sie haben Kinder?“
„Noch nicht“, gab er zu. „Doch…man weiß nie was die Zukunft bringen wird.“
Buffy sah ihm, so frech wie sie konnte, in die Augen und bemerkte das er sie von oben bis unten abcheckte bei seinem letzten Satz. Ihre Wagen wurden noch roter, falls dies überhaupt möglich war.
„Nun…wenn sie mehr über die Schule wissen wollen…müssen sie mit Willow einen Termin ausmachen. Ihr gehört diese Schule und sie kann ihnen alles sagen was sie wissen wollen. Auf Wiedersehen.“
„Aber ich spreche viel lieber mit ihnen“, sagte er schnell. „Kommen sie schon“, fügte er hinzu und senkte seine Stimme, „Reden sie mit mir.“
Buffy schaute sich um. Ging dann ein bisschen näher an den Zaun heran. „Ich arbeite“, gab sie ihm zu verstehen, als ob er es selbst nicht sehen konnte. „Ich habe keine Zeit dieses Spiel mit ihnen zu spielen.“
Spike lachte leise. „Oh Schätzchen…ich spiele kein Spiel. Nicht das was du meinst. In Wahrheit“, er ging einen Schritt näher, „bin ich mir in meinem Leben noch nie sicherer gewesen. Warum haben sie mich gestern Abend auflaufen lassen?“
Frustriert fuhr sie sich mit einer Hand durch ihr Haar und konterte mit einer Gegenfrage. „Woher wussten sie wo ich arbeite?“
Er starrte auf seine Füße und stieß einen Stein mit seiner verstaubten Schuhspitze an. Er sah sie durch seine Wimpern an. Das hatte er sehr oft geübt und normalerweise verfehlte es seine Wirkung bei Frauen nicht. Viele stehen auf den schüchternen Typ.
„Erinnern sie sich noch dass ich ihr Buch geöffnet habe? Ich sah den Namen der Schule unten auf der ersten Seite“, erklärte er und grinste dämonisch.
Das kleine Mädchen zog an Buffys Rock.
„Warte ne Sekunde Samantha“, sagte sie und sah Spike wieder an. „Ich muss meine Klasse wieder hineinbringen…und sie müssen gehen“, sagte sie standhaft.
Spike seufzte. Dies würde nicht einfach werden…aber so etwas wie dies…wie sie… war den Aufwand wert. „Ich werde gehen“, sagte er. „Aber kann ich sie anrufen? Werden sie mir wenigsten ihren Namen verraten?“
„Nein“, erwiderte Buffy.
Er fragte sich mittlerweile, ob er wirklich die Tour durch die Schule machen musste um an die Informationen zu gelangen die er wollte. Spike musste grinsen, als das kleine blonde Mädchen ihm einen Gefallen tat.
„Miss Buffy?“ fragte sie und zog erneut an dem Rock. „Ist das ihr Freund?“
Wahnsinnig zufrieden kniete Spike sich hin, bis er auf Augenhöhe mit dem Kind war. „Du bist ein kleines schlaues Mädchen, das zu bemerken“, sagte er dreist. „Und sehr hübsch bist du auch.“ Er erhob sich. „Ist sie…Oder Miss Buffy?“
Sie warf ihm einen teuflischen Blick zu, drehte sich zu dem Kind um. „Samantha, eure Pause ist bald um. Möchtest Du schon mal anfangen die Bälle für mich einzusammeln und sie in den Ballkorb werfen?“
Samantha nickte eifrig und rannte los und tat das womit sie beauftragt worden war.
Buffy drehte sich wieder zu Spike. „Warum wollen sie nicht gehen?“ seufzte sie hilflos.
Er runzelte bei dieser Frage die Stirn. Er war es nicht gewohnt so von einem Mädchen behandelt zu werden. „Werde ich“, sagte er. „Wenn ich das bekomme wofür ich hier bin.“
Nach einer kleinen Pause legte Buffy ihre Hände zusammen. „Sehen sie … Mr. Devlin, Ich…
„Spike“, unterbrach er sie.
„Mr. Devlin…Ich verstehe nicht warum sie dies alles machen. Ihnen müssen doch genug Frauen zu Füßen liegen. Warum widmen sie mir all ihre...Aufmerksamkeit ... Ich weiß nicht, aber...“
„Du verstehst es wirklich nicht?“ ging er dazwischen. „Nun ich sag dir warum. Weil ich gestern Abend etwas gespürt habe. In der Minute als ich dich sah, deine Stimme hörte...fühlte ich etwas. Und du hast es auch gespürt. Erzähl mir jetzt nicht, dass es nicht so war. Ich habe für DICH gesungen, Miss Buffy und wenn du die Courage gehabt und geblieben wärst, hätte ich weiter für dich gesungen.“
Ihr fiel nichts ein um darauf zu antworten.
„Wenn du mich erst einmal besser kennst“, fuhr er fort, „Wirst du merken, dass ich nicht so schnell aufgebe...nicht wenn ich etwas wirklich haben will. Also mach dich auf was gefasst.“ Er lehnte sich über den Zaun, bis sein Gesicht direkt vor ihrem war und flüsterte, „Denn ich werde deine kleine...sichere...Welt zum schwanken bringen.“
Bevor sie sich bewegen konnte, drückte er ihr einen Kuss auf die Lippen.
„Wir werden uns wieder sehen, Schätzchen.“ Er setzte seine Sonnenbrille auf, ging über die Straße, stieg in einen schwarzen Mustang und fuhr fort.
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Buffy wischte mit langsamen
Schwammzügen über die Tafel und
starrte verträumt auf den grauen Schiefer.
Ihre Gedanken hingen immer noch an den Zwischenfall von vorher und sie blieb mit Absicht länger und versuchte sich mit kleinen Dingen, die sie für den nächsten Schultag benötigte abzulenken.
Sie konnte sich jedoch auf nichts anderes konzentrieren als auf ihn...sie sah nichts außer seine blauen Augen, wie sie über ihren Körper glitten... konnte nichts hören außer seine Stimme, die ihr sagte, was er genau von ihr wollte...seine Stimme...
„Sieh mal einer an...wenn das nicht Miss Buffy ist. So spät noch in der Schule um zu arbeiten.“
Sie drehte sich geschockt um und drückte den Schwamm vor ihre Brust wie ein Schild. Da war er...der Mann an den sie vergeblich nicht denken wollte.
Er trug eine andere Stretchjeans, die an den Knien zerrissen war. Seine Stiefel waren aus Wildleder und er hatte ein blaues Hemd an...die gleiche Farbe wie seine Augen.
„Sag mir Lehrerin“, sagte er, ging langsam auf sie zu, während er seine Hände in den vorderen Hosentaschen vergrub. „Hattest du schon mal Sex...auf deinem Pult?“
Sie schüttelte den Kopf.
„Nun das ist eine verdammte Schande“, fügte er hinzu und blieb direkt vor ihr stehen. Bevor sie wusste wie ihr geschah, hatte er seine Arme um sie geschlungen und zog sie an sich.
Dann war sein Mund ...dieser wunderschöne sündhafte Mund...auf ihren und verschlang sie wie ein hungriges Tier. Seine Lippen befahlen ihre sich zu öffnen und seine Zunge schob sich windend zwischen sie um ihre zu finden und zu streicheln.
Buffys Knie wurden zu Pudding und sie hielt sich an ihm fest um nicht auf den Boden zu fallen.
Ohne seinen Mund von ihren zu nehmen schob er sie ein paar Schritte zurück und setzte sie auf die Kante ihres Pultes. Mit einer Hand schob er Bücher, Unterlagen, Bleistifte und die restlichen Sachen von diesem herunter.
Alles landete auf einem Haufen auf dem Boden.
„Oh Lehrerin“, flüsterte er heiß in ihr Ohr. „Kannst du mir erklären was du magst? Was dich heiß macht? Wo ich dich berühren soll?“
Er schob ihre Beine auseinander und ging noch näher und brachte sie dazu sich hinzulegen.
Aus eigenem Antrieb glitten ihre Hände von seinen Schultern in die seidenweichen wasserstoffblonden Locken und krallten sich dort fest.
„Und dann“, murmelte er, während seine Lippen ihre Kehle hinunterwanderten. „Werde ich dir erklären was ich mag...Wo ich möchte, das du mich berührst...mich schmeckst.“
Seine rechte Hand begann ihre Bluse aufzuknöpfen. Er küsste heiß jeden Zentimeter Haut den er entblößte.
Buffy keuchte als sie an die Decke starrte und in seinen Haaren wühlte und ihn an ihre Brust hielt.
Spike Devlin verschwende keine Zeit. Mit einer Hand öffnete er mit Leichtigkeit den Vorderverschluss ihres BH´s und befreite ihre überhitzte Haut von dem lästigen Stück Stoff.
„Gott, du bist so schön“, hauchte er gegen ihre Haut, „Ich will dich so sehr.“
Sie gab auf sich gegen dies zu wehren. Sie war mit Sicherheit dickköpfig, aber blöd garantiert nicht.
„Liebe mich“, flüsterte sie, bettelte schamlos gerade zu. „Bitte, oh, bitte. Ich will dich...“
„Und ich will Dich, Schätzchen.“ Er richtete sich auf und schob ihren Rock über ihre Hüften. „Heb sie ein wenig an“, wies er sie an und zog ihr dann das Stückchen aus Satin und Seide ihre Beine herunter und aus.
Er griff nach ihrer Hand, hob sie an seine Lippen und küsste die Handfläche und führte sie dann zu dem Knopf seiner Hose.
Ohne einen zweiten Gedanken zu verschwenden öffnete sie ihn und beobachtet mit Erstaunen als der Reizverschluss, durch den Druck der dahinter lag, selbst öffnete.
„So groß“, sagte sie und sah ihm in die Augen. Er lächelte und war glücklich sie glücklich zu machen.
„Fass ihn an“, befahl er. „Umfass ihn mit deinen kleinen Finger und drücke ein bisschen...ahh...das ist perfekt.“
Sein Kopf ging ein wenig nach hinten, als sie ihn streichelte und liebkoste.
„Miss Buffy“, stöhnte er, „Du hast die süßesten kleinsten Hände.“
Sie lächelte „Ich denke du wirst ein sehr guter Schüler sein.“
„Mmm...fester, Schatz...yeah, genau so... schieb sie rauf und runter...gutes Mädchen...“
Buffy öffnete ihre Beine noch weiter. „Hast du etwas für deinen Lehrer?“ fragte sie neckisch und zog an seinem harten Schwanz und wies ihn an, wo sie ihn haben wollte.
Spike fiel nach vorne auf seine Hände. „Etwas besseres als einen Apfel“, versprach er.
Sie rieb seine Eichel über ihre Spalte. „Ich denke...für das was du da hast wirst du eine 1+ bekommen.“
„Heb deine Bein ein wenig“, wies er sie an und schob den Kopf seines Gliedes in sie. „Verdammt Eng“, stöhnte er und seine Hüften bewegten sich vor und zurück, in einem Rhythmus den beide glücklich machte.
„Schneller“, bettelte sie. „Härter...jetzt...Ich will mehr...“
„Ja Lehrerin“, keuchte er und stieß in sie wie ein Vorschlaghammer. „Ich gebe dir alles was ich habe.“
Buffy schob ihre Hände seine Arme hinauf und krallte sich in die Oberarme. Das Vergnügen, das er ihr bereitete hätte sie sich niemals zu träumen gewagt.
Ohne Anstrengung brachte er sie zu einem einstürzenden Orgasmus. Ihre eigenen Hüften begannen sich zu heben und senken, härter und schneller, und begegneten jeden Schlag seines Beckens. „Oh...oh, ja...ja..“
„Sag meinen Namen“, bettelte er. „Bitte, Lehrerin...sag meinen Namen.“
„S-Spike...oh, ja, Spike...Ich bin...oh...oh...Spike...Spike...SPIKE
Als ihre Körper langsam wieder runterkamen, sah sie in seine liebevollen blauen Augen und wollte nichts mehr als in ihnen zu versinken.
„Du bist so schön“, sagte er und bewegte sich immer noch vorsichtig in ihr. „Du bist so weich...und warm...und so hübsch...du bist ein Auffahrunfall aus fünf Autos auf der Autobahn...mit einigen Verletzten.“
Buffy runzelte die Stirn. „Huh?“
„Bodennebel...vorsichtig...fahren sie langsam...“
„Was...was meinst du...“
„Und nun die Nachrichten...“
*** *** *** ***
Buffys Augen flogen auf und sie saß kerzengerade im Bett. Sie schüttelte ihren Kopf, griff nach dem Radiowecker der auf ihren Nachttisch stand. Dann fiel sie zurück in ihre Kissen und hielt sich eine Hand an ihr wild rasendes Herz.
„Verdammt.“