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„Tradition“, bemerkte er simpel. Er trug sie in das kleine Poolhaus und schob die Tür mit seinem Fuß zu. Er betrat den Raum und blieb plötzlich stehen.
„Was ist los?“
Spike sah sich in dem Zimmer um.
„Spike?“ fragte Buffy und sah in die Richtung in die er sah.
Irgendjemand musste vor ihnen dort gewesen sein. Etliche Kerzen brannten im Raum und Rosenblütenblätter lagen auf allen Oberflächen, inklusive dem Boden und dem Bett…das EINE Bett. *Natürlich ist es nur ein Bett. Wir sind ein glücklich verheiratetet Paar in unseren Flitterwochen.*
„Es ist okay Spike. Wir kriegen das schon hin.“ Spike hätte sie beinahe fallen lassen, also schwang er sie herum und setzte sie auf dem Bett ab. „Spike! Nur ein kleiner Rat. Geh so nicht mit schwangen Frauen um. Jetzt dreht sich der ganze Raum um seine eigene Achse.“
„Endschuldige, geht es dir gut? Hab ich dir etwas getan?“ da er sich Sorgen um sie und das Baby machte beugte er sich nach vorn und legte er eine Hand an ihre Stirn.
„Was machst du das, Spike?“ fragte Buffy und seufzte verzweifelt. „Ich bin schwanger nicht fiebrig.“
„Oh richtig.“ Er lächelte verschämt und richtete sich wieder auf. „Okay…Ich habe letzte Nacht nicht wirklich viel geschlafen und Ich weiß du auch nicht, also was hältst du davon wenn wir schlafen gehen?“ fragte Spike als er ihre Tasche nahm und sie in das angrenzende Bad brachte.
„Schlafen“, murmelte sie zu sich selbst, als sie ihm folgte. „Ich denke ich werde erst einmal duschen bevor ich ins Bett gehe, denn ich denke nicht das ich sonst nicht mit einer Bürste durch mein Haar komme, wenn ich sie nicht wasche. Willst du zuerst ins Bad?“ Sie sah ihn nicht an, sondern kramte in ihrer Tasche herum und packte verschiedene Dinge aus.
„Nein, du kannst ruhig zuerst gehen.“
Ohne sich umzudrehen ging Spike zurück in das Schlafzimmer. Er hörte wie die Dusche angestellt wurde und Spike wanderte im Zimmer herum. *Zwei Tage. Was sollen wir bloß die nächsten zwei Tage machen? Ich kann nicht glauben, dass meine Mutter mich zu dem hier überredet hat. Ein einziges Bett in unserer Hochzeitsnacht…was hat sie sich nur dabei gedacht?*
Mit einem verzweifelten Seufzer begann Spike die Kerzen auszublasen und schaltete sie kleine Lampe auf dem Nachtisch an. Er ging zu der Truhe, die vor dem Bett stand und suchte nach einer weiteren Decke. Er legte diese auf das Bett. *Es könnte etwas frisch werden*, dachte er bevor er sie an Bettende ausbreitete.
Spike hörte wie die Dusche ausgestellt wurde und plötzlich erinnerte er sich an ihre Worte. „Wir kriegen das schon hin.“
Er erinnerte sich ganz plötzlich wieder and die Worte die sie vor ein paar Monaten gesagt hatte. Sie beide waren betrunken, aber wusste noch alles was in jener Nacht passiert war. Wie Buffy im Sternenlicht aussah und wie sie ihn ermutigte als er ihren Slip an der weichen Haut ihrer gebräunten Beine hinab schob. An die Hitze ihres Körpers und an jeden Seufzer und ihre streichelnden Hände.
*Meint sie…Ich meine wir sind verheiratet, dann sollten wir…oder nicht?*
Er schüttelte seinen Kopf und warf zwei von den Decken auf den Boden. Als die Badezimmertür sich öffnete sah er auf und zog scharf dir Luft ein als er sie sah.
„Willow meinte das ich nicht meine normalen Schlafanzuge mitnehmen sollte“, sagte sie und zeigte auf das weiße Seiden Negligee. „Ich habe mich gefragt, ob du mir vielleicht ein Paar Boxershorts oder so was in der Art leihen könntest? Ich fühle mich richtig bescheuert im Moment…“, sie quasselte weiter, denn sie hatte Angst wenn sie aufhören würde das die Stille sie erdrücken könnte.
In der letzten und bis dahin einzigen Nacht, sie sie zusammen verbracht hatten war alles perfekt gewesen. Sie haben sich in den Armen gehalten und sich in die Augen gestarrt während sie sich streichelten. Sie hatten sich geküsst…Oh ja…die Küsse waren tief und gefühlvoll.
Doch nun wusste sie nicht was sie tun sollte. Sie hatten nicht wirklich über das Thema Sex geredet. *Will er das?*
Sie bekam ihre Antwort darin, indem er von seinem Platz auf dem Boden aufsprang und in seiner Tasche herumkramte.
„Hier, bitte“, sagte er und gab ihr ein Paar von seinen Shorts. „Ich wurde dabei erwischt, als ich noch mehr einpacken wollte.“ Seine blauen Augen leuchteten als er ihr erzählte, dass seine Mutter alle unwichtigen Kleidungsstücke aus seiner Tasche gepackt hatte.
Mit einem dankbaren Lächeln sah sie wie er im Badezimmer verschwand.
Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte musste Spike dem Drang widerstehen seinen Kopf gegen die Wand zu schlagen.
*Ahhh…du bist ein wahrer Glückspilz. Du bist mit der heißesten Frau auf diesem Planeten verheiratet, die obendrein auch noch dein Kind unter dem Herzen trägt, und du darfst sie nicht anfassen!* diese Triade brannte sich in seinem Hirn fest, als er sie aus dem Badezimmer kommen sah.
Ihre Haut war von dem heißen Wasser gerötet und ihr feuchtes Haar hing an ihren Rücken herunter…und dann noch das kleine seidene Etwas das ein Nachthemd sein sollte.
Spike war drauf und dran aufzuspringen, sie in seine Arme zu ziehen und mit ihr eine richtige Hochzeitsnacht zu verbringen. Doch dann sagte sie etwas über Shorts und seine Seifenblase zerplatze.
Spike sah sich im Spiegel an. „Junge…sieh es ein…sie will dich nicht.“
Nachdem er sich dir Zähne geputzt und sein Gesicht gewaschen hatte, ging Spike zurück ins Schlafzimmer. Buffy hatte das Licht schon ausgemacht und Spike bahnte sich seinem Weg zu seinem Schlafplatz auf dem Boden.
Er war überrascht, als er feststellen musste, dass seine Decken dort nicht mehr lagen. „Buffy?“ sagte er leise. „Buffy, wo sind meine Decken?“
„Sie liegen hier oben. Es gibt keinen Grund dafür, dass du auf dem Boden schläfst.“ Sie gähnte laut und rollte sich zur Seite.
Spike schlug vorsichtig die Decke zur Seite und schlüpfte darunter.
„Gute Nacht Buffy.“
„Gute Nacht Spike.“
Die Frischverheirateten lagen ganz an der Kante ihrer Bettseite und beide schlossen ihre Augen und versuchten zu schlafen.
Kapitel
17: The Eye of the Beholder
Buffy schloss die Augen und sah alles noch einmal vor ihrem inneren Auge. Die Feier nach der Trauung, and das Lachen und die Fröhlichkeit. Wie Spike sie fest im Arm hielt und dann am Ende über die Schwelle getragen hatte.
Sie erinnerte sich auch ganz genau daran das sie bis an die Kante des Bettes gerutscht war bevor der Schlaf sie schließlich übermannt hatte.
Irgendwie schienen sie beide im Laufe der Nacht in die Mitte des Bettes gerutscht sein. Sie lag in seinen Armen wie in einem sichereren Kokon. *Das ist schön*, dachte sie. *Nur ich bin mir nicht sicher ob mir gefällt wo seine Hand liegt*
Ein Arm befand sich unter ihrem Kopf, während der andere unter ihr Nachthemd lag. Sie bereute es, dass sie doch das Negligee angelassen hatte, anstatt Spike nach einem T-Shirt zu fragen.
Buffy versuchte sich langsam zu bewegen und mit einem leisen Schmatzen bewegte sich Spike mit ihr. *Verdammt*, dachte sie.
Seine warmen Finger waren in die Boxershorts und unter den Slip gewandert und streichelten die Haut ihres Venushügels. Mit einem leisen Seufzen ließ Buffy das Gefühl von Spikes streichelnden Hand durch ihren Körper wandern. *Schläft er immer noch? ER SCHLÄFT DOCH NOCH, ODER?!* fragte sie sich.
Spike bewegte sich als er begann mit seiner Nase and ihren Nacken entlangzufahren. Sein Atem kitzelte sie am Ohr als er leise ihren Namen hauchte.
Er beugte sich über Buffy und sie konnte spüren wie hart er war. Ihre Lippen berührten sich als langsam etwas in ihren Körpern sich veränderte. Spike wachte plötzlich auf…und er war sichtlich überrascht Buffy unter sich liegend vorzufinden. Er verdrehte die Augen als Buffy ihre Hüfte gegen seine presste. „Buffy.“
Er zog seine Hand aus der Boxershorts und legte sie auf ihren, mit dem Nachthemd bedeckten, Bauch. Er erhob sich etwas und schaute ihr in die Augen.
Er sah es
Er sah…
Er sah wie durcheinander sie war. Frustration machte sich in ihm breit, als er sich von ihr wegdrehte. „Ich kann das nicht.“
Mit diesen Worten stand er auf und verließ das Zimmer. Kurz darauf schnappte er sich seine Tasche und verließ die Hütte.
Tränen rollten über ihr Gesicht und an ihrem Hals entlang, als sie einen Arm über ihr Gesicht gelegt hatte. „Was soll ich bloß tun?“
„Was soll ich bloß tun?“ fragte sich auch Spike während er auf der Veranda der Hütte hin und her wanderte. Er öffnete den Reißverschluss seiner Tasche und kramte darin herum. Mit einem Jubelschrei zog er eine Packung Zigaretten heraus und riss die Folie auf, als sich ein trauriges Grinsen auf sein Gesicht legte, denn er bemerkte, dass er gar kein Feuerzeug hatte. „Verdammt.“ Frustriert zog er eine Hose aus der Tasche und zog diese an.
„Was machst du denn hier draußen?“
Spike schaute auf. „Dad…ich bin wirklich nicht in der Stimmung. Ich habe mich wie ein Idiot aufgeführt und ich brauchte wirklich keine von diesen Vater/Sohn Gesprächen um mich noch schlechter zu fühlen“, sagte er und setzte ich auf den Boden.
„Okay, aber wie sieht es mit Frühstück aus?“
Spike bemerkte die Tasche die Rupert in der Hand hielt. „Nein danke, aber warum fragst du nicht Buffy?“
„Gehe bitte rein und stelle sicher dass sie angezogen ist.“ Sagte Rupert und starrte seinen Sohn an. Mit einem verärgerten Seufzen erhob sich Spike und sah seine Vater nicht an, als er an die Tür klopfte.
„Pet? Bist du angezogen?“ Als er sie antworten hörte nickte er seinem Vater zu.
Vorsichtig öffnete Rupert die Tür. Buffy saß auf einem Stuhl in der Ecke des Raumes. „Gibt es schon Ärger?“
Buffy schaute auf und erschreckte sich ihren Schwiegervater zu sehen. „Mr. Giles! Ich…“
Ruper hob seine Hand. „Bitte nenn mich Rupert, du gehörst doch jetzt zur Familie.“
Buffy lächelte leicht und begann noch ma. „Ich wollte dir noch mal danken, dass wir diese Hütte für unsere Flitterwoche benutzen können.“
„Es sieht ja auch so aus, als ob du und mein Sohn diese Zeit richtig genießt“, sagte Rupert mit einen kleinem Grinsen. Er stellte die Tasche auf den Tisch und mit einer Handbewegung bat er Buffy zu ihm zu kommen. Langsam begann Rupert Muffins und verschiedene Sorten Obst aus der Tasche zu holen.
„Also, was hat mein Sohn gemacht, das du weinen musstest?“
Buffy wusste nicht was sie sagen sollte, also nahm sie sich einen Muffin und biss hinein.
Rupert verstand ihre Zurückhaltung. „Ich habe das ernst gemeint, alles wird sich zum Guten wenden…da bin ich mir sicher.“
Buffy schaute von ihrem Muffin auf.
„William war schon immer sehr schwer zu verstehen. Du brauchst also keine Angst haben wenn du ihn innerhalb von ein paar Tagen nicht richtig kennen solltest. Sprich mit ihm, sag ihm was du fühlst und wenn das nicht hilft kannst du immer noch ins Herrenhaus kommen und es uns erzählen. Joyce kann mit Sicherheit ihm noch die Leviten lesen.“ Mit einem Grinsen machte sich dann Rupert wieder auf den Weg.
Spike beobachtete wie sein Vater im Herrenhaus verschwand. Er war wirklich glücklich, dass nicht seine Mutter das Frühstück gebracht hatte. Joyce hätte sich garantiert eingemischt und alles noch schlimmer gemacht.
Er nahm seine Tasche und ging zurück in die Hütte. Er sah Buffy am Tisch sitzen, stellte die Tasche ab und setzte sich zu ihr. „Es tut mir leid.“
„Was?“ fragte Buffy kalt als sie an ihrem Muffin herumknibbelte.
„Was, fragt sie“, sagte Spike laut und warf frustriert die Hände in die Luft. „Ich schlief noch…ich wollte das nicht…Ich mein…“
„Es ist auch meine Schuld. Wir haben nie über…“ Buffy errötete als sie nach den richtigen Worten suchte. „…über die anderen Dinge während unsere Ehe geredet…wie Sex…“ sie machte eine Pause um seine Reaktion abzuwarten. Buffy war durcheinander, denn Spikes Reaktion war so lässig und ungezwungen…oder war da doch ein Zeichen von Traurigkeit in seinen Augen?...bevor sie noch mehr fragen würde was es zu bedeuten hatte, sprach sie weiter. „Ich denke jetzt ist die richtige Zeit um Regeln aufzustellen...Ich meine wir haben nie daran gedacht was nach der Hochzeit passieren soll…“ Sie holte tief Lust und ignorierte sie Stimme in ihrem Kopf die ihr sagte das sie es noch bereuen würde das folgende zu sagen. „Ich glaube nicht das es so klug wäre Sex zu haben…Ich denke das führt nur zu weiteren Problemen…also sollten wir es lieber nicht…“ sie verschluckte den Rest des Satzes.
„OK.“ Spike legte einen Finger unter ihr Kinn und hob es an, damit er ihr in die Augen sehen konnte. Er war über ihren betroffenen Gesichtsausdruck überascht. *lag in ihren Augen wirklich Entäuschung?*. Trotzdem versprach er ihr seine Hände bei sich zu behalten und sagte ihr das er es nur für fair hielt das niemand von ihnen mit jemand anderen schlafen sollte, bis ihr Abkommen zu Ende wäre.
*Was mache ich denn da?* dachte Spike, doch als er sah wie Buffys Augen bei seinem Versprechen anfingen zu leuchten wusste er ganz genau warum er das alles auf sich nahm.
Schon am zweiten Tag nach der Hochzeit entschlossen sie sich nach einem Apartment zu suchen. Beide waren sich aber auch einig das sie solange, bis sie etwas passendes gefunden hatten, bei Spikes Eltern wohnen würden…obwohl sie es eigentlich vermeiden wollten in einem Bett zu schlafen.
„Also welche Ausrede hast du dafür das wie eine Wohnung mit drei Schlafzimmern suchen?“ fragte Buffy, als sie ein Notizblock aus ihrer Tasche zog in dem die ganzen Gebäude standen die Rupert gehörten.
„Ich habe gesagt, dass uns vielleicht jemand helfen wird, wenn das Baby erst einmal da ist.“ Spike grinste als sie ihn verwirrt ansah.
„Das verstehe ich nicht.“
„Glaubst du wirklich, dass meine Mutter nicht vorbei kommen wird, nachdem das Baby geboren ist?“ Spike parkte den Wagen auf dem Parkplatz des ersten Apartmentkomplexes auf der Liste. „Okay…dies fällt in die Kategorie „Nah am Campus…aber nicht so viele Studenten“.“ Als sie das Gebäude betraten, ging Spike auf das Büro des Managers zu. „Also wann willst du dich einschreiben?“
Buffy hörte auf an ihrem Rock herum zu zupfen. Allmählich konnte man sehen, dass sie schwanger war und ihre Kleidung spannte sich um ihren Bauch. „Ich habe gehofft, dass ich morgen gehen könnte. Ich weiß das ich spät dran bin, aber es werden wohl noch ein paar Plätze in den Basiskursen frei sein.“ Sie ging langsam bis zum Ende des Flurs, als sie eine Milchglastür entdeckte. Buffy drehte sich zu Spike um. „Ich gehe etwas nach draußen, okay?“ Spike nickte und machte sich auf den Weg mit dem Manager zu sprechen.
Sie öffnete die Tür und sie keuchte überraucht auf. Der Innenhof sah aus wie ein englischer Garten. Er war voll mit Rosenbüschen und Hecken. Die altertümlichen Kopfsteinpflasterwege schienen es dem Besucher zu erlauben alle Ecken des Gartens zu erreichen. Buffy folgte dem breiten Hauptweg und bewunderte die prachtvollen Pflanzen.
Plötzlich stand sie vor einen Springbrunnen, der so riesig war, das sie einen Schritt zurück machen musste um die Figur in der Mitte sehen zu können. Sie musste lächeln als sie erkannte das es dabei um ein Kind handelte das mit einem Ball spielte.
„Buffy?“
Sie drehte sich um und ging zurück zum Gebäude, wo Spike auf sie wartete. „Es ist hier wunderschön, nicht wahr?“
Ein Lächeln und ein Nicken war ihre Antwort.
So wunderschön der Innenhof auch war, er konnte nicht mit der Schönheit des Apartments im zweiten Stock mithalten. Buffy lies die Männer hinter sich und schaute sich das geräumige Apartment an.
Die Decken waren sehr hoch. *das sind mindestes zwei Meter fünfzig* dachte sie. Der Fußboden war mit hellen, aufpolierten Mahagoni Parkett ausgelegt. Die Fenster, Türen, Böden und Decken waren mit weißen Abschlussleisten verziert. Das Wohnzimmer, Esszimmer und Küche waren ein offener Raum. Nur eine Bar trennte die Küche von den andern beiden Räumen.
Buffy ging den kleinen Flur entlang und betrat den ersten Raum. Sie öffnete die Tür und sah ihr gegenüber ein großes Fenster. Buffy konnte den angekündigten Pool durch das saubere Glas erkennen.
Spannung baute sich in ihr auf, als sie das Hauptschlafzimmer suchte. Die nächste Tür führte zu einem normalgroßen Badezimmer, das in zartrosa gehalten war und mit cremefarbenen Fliesen ausgelegt.
Schnell ging sie zu der letzten Tür auf dem Flur. Hinter dieser Tür fand Buffy einen Raum mit noch größeren Fenstern, als in dem Zimmer davor.
Sie betrat das Zimmer…ein großer Wandschrank stand der Fensterfront gegenüber. Eine Glasdoppeltür führte in eine Art Arbeitszimmer auf der anderen Seite des Raumes. Ein Keuchen entwich ihr, als sie eine weitere Doppeltür entdeckte die auf eine Terrasse führte. Von dort aus konnte man den ganzen Innenhof sehen. „Das ist es“, sagte Buffy zu sich selbst.
„Ich bin froh das zu hören. Ich hatte schon Angst das du mich quer durch Sunnydale schleppst.“
Buffy drehte sich um und sah Spike and den Rahmen lehnend in der Tür stehen.
„Okay…ich weiß das es nicht drei Schlafzimmer hat, denn dies ist eigentlich ein Arbeitszimmer, aber ich denke wir könnten das Kinderbettchen hier hinstellen…“, Spike zeigte auf die Wand gegenüber der Doppeltür. „So kannst du den Krümel sehen und hier drüben kann man den Wickeltisch hinstellen und die ganzen anderen Sachen die unser Kind braucht.“ Er ging an Buffy vorbei und öffnete die Balkontür. „Wie fändest du es, wenn wir hier eine Garten Garnitur hinstellen würden? Du könntest Topfpflanzen hinstellen…und vielleicht ein Vogelhaus?...Oh?…Was hältst du von einem Schaukelstuhl?“
„Das wäre großartig!“ sagte Buffy und war von der Idee ihres Mannes begeistert. *Wow, er beginnt sich wirklich um das Kind zu kümmern…und gibt ihm schon Spitznamen.*
„Also…wann ziehen wir ein?“ fragte Buffy mit einem breiten Lächeln. Spike konnte nicht widerstehen und nahm sie in den Arm.
„Also hast du nichts dagegen das dies nur ein fast drei Schlafzimmer Apartment mit zwei Bädern ist?“ flüsterte er in ihr Ohr und nutze die Gelegenheit und küsste ihr Haar. *Das zählt nicht*, entschloss er als er seine Nase in ihrem Haar vergrub.
Buffy zog sich aus seiner Umarmung zurück *Was führst du im Schilde, Spike. Meinst du ich habe nicht bemerkt, dass du an meinem Haar geschnüffelt hast?*
Sie entschloss sich den verletzten Blick auf seinem Gesicht zu ignorieren, als sich von ihm löste und sich wieder auf das Apartment konzentrierte. „Zwei Bäder?“
Das Lächeln kehrte wieder auf Spikes Gesicht zurück, als er ihre Hand nahm und sie zurück in das Schlafzimmer zog. In ihrer Begeisterung hatte sie die Tür neben dem Kleiderschrank nicht gesehen. Das Hauptbad war fast so groß wie das Arbeitszimmer. Der Boden, Schränke und die Tiefergelegte Badewanne waren mit blauen und grünen Fliesen in den verschiedenen Größen eingefasst. Die Wände waren in einem leichten Grün gestrichen die sich auch in den Fliesen widerspiegelte. An der hintersten Wand waren zwei Edelstahlwaschbecken in einem breiten Schrank eingefasst.
„Oh, Ja…ich hoffte das ihre Frau diesen Raum lieben wird.“ Spike und Buffy drehten sich zu dem Manager um, der sich zu ihnen gesellt hatte. „Haben sie ihr schon das Oberlicht gezeigt?“
Spike schüttelte seinen Kopf. „Es ist genau über der Badewanne“, sagte er und Buffy schaute nach oben.
„Das ist ja cool! Man kann die Sterne schauen, während man badet!“
Spike lief ein Schauer über den Rücken als er sich vorstellte wie ihre goldene Haut vom seidenweichen weißen Schaum umgeben war.
„Ist dir kalt?“ fragte Buffy ihn als sie sah das er zitterte.
„Nein gar nicht, Pet“, antwortete Spike und riss sich zusammen. *Platonisch…die Freundschaft zwischen uns ist rein platonisch…das bedeutet keinen Spaß im Bad.*
„Wo müssen wir unterschreiben?“
Buffy war überrascht, was man mit Geld alles machen konnte.
Joyce hatte, obwohl Buffy strikt dagegen gewesen war, einen Dekorateur
engagiert, der das Apartment einrichten sollte. Spike und Buffy mussten
nur noch die Räume ihrem Geschmack entsprechend einrichten.
Als sie dann endlich eingezogen waren, hatten sie nicht einen einzigen
Umzugskarton angefasst. Buffy tat sich etwas schwer, sich an diese neue
Situation zu gewöhnen.
TBC….