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Buffy
versuchte, Spikes Blick zu ignorieren. Sie wollte nur einfach alles
hinter sich
bringen, damit sie ihr Leben mit dem Baby weiterleben konnte. Als sie
das ganze
Blut von seinem Gesicht gewischt hatte, platze es aus ihr heraus.
„Also ich
vermute mal, dass du reden willst.“ Sie duckte sich leicht
weg, hob das
Eispaket auf und reichte es Spike.
„Danke
Pet, aber ich glaube ich werde es doch nicht brauchen. Meine Nase ist
doch nicht
so angeschwollen, wie ich vermutet hatte, aber vielleicht
können wir woanders
hingehen, wo ich nicht Gefahr laufe, noch mal eins auf die Nase zu
bekommen“,
sagte er, während er sich dachte: *Natürlich will ich
reden, ist sie verrückt?*
„Okay,
lass mich nur eben schnell meine Tasche holen.“ Spike
versuchte ihr nicht
hinterher zu sehen, als sie ins Haus zurückging. Als sie
wieder herauskam,
hatte er den Wagen bereits in die Einfahrt ihres Hauses gefahren. Sie
stieg
schnell in das Auto ein. „So, wo fahren wir hin?“
fragte sie, als sie sich
angeschnallt hatte.
„Hast
du heute Morgen schon gegessen? Denn ich bin am verhungern.“
„Ich
bin schwanger. Ich habe immer Hunger“, sagte sie und wurde
rot.
Den
ganzen Weg zum Restaurant sagte keiner von beiden ein Wort und die
Stille hielt
auch noch an, als sie sich hingesetzt hatten und in die Speisekarte
sahen.
Nachdem sie bestellt hatten war Spike klar, dass er etwas sagen sollte.
Etwas
das ihr von vornherein klar machen sollte, dass er auf sie nicht
böse war. Er
wollte nur wissen, ob es wahr wäre. Ob es seins war. Was sie
wollte. Also nahm
er einen Schluck von seinem Wasser und räusperte sich.
„Also…“
„Ich
weiß, es muss für dich ein Schock gewesen
sein…für mich war es jedenfalls
einer. Ich wollte garantiert nicht, dass es passiert.“ Buffy
machte eine Pause
und versuchte, die richtigen Worte zu finden. „Es wird schon
alles gut gehen.
Eigentlich wollte ich ja gar nicht, dass du es erfährst, doch
ich habe es
Xander erzählt…und er hat irgendwie die Nerven
verloren. Ich kann es
verstehen, wenn du nichts mit uns zu tun haben
willst…“
Spike
hörte ihrem Gestammel gar nicht mehr richtig zu. Er
konzentrierte sich nur auf
den einen Satz. „Du wolltest es mir nicht sagen?“
Buffy
wurde rot. „Ich kenne dich doch kaum. Ich mein, wir waren ein
Mal zusammen aus
vor drei Monaten, du hast noch nicht einmal angerufen.“ Spike
wollte sie
unterbrechen, doch sie redete einfach weiter. „Das ist schon
okay. Ich gehe
sowieso nicht sehr oft aus. So bin ich halt…immer das brave
Mädchen.“ Sie
lachte laut auf, als sie weiter sprach. „Ich wette du hast
daran gedacht, dass
es nicht deins sein könnte. Ich hätte es, wenn ich du
wäre. Aber…“, ihr
Blick traf den seinen. „Das mit dir war mein erstes und
einziges Mal.“ Plötzlich
wurde Buffy unheimlich schlecht. „Entschuldige
bitte“,
sagte sie, sprang auf und rannte mit einer Hand vor dem
Mund weg.
Spike
kämpfte gegen den Drang an, ihr zu folgen. Er war
völlig perplex, dass er sie
entjungfert hatte. Stolz darauf, ihr erster Liebhaber gewesen zu sein,
saß er
da und versuchte sich an die Nacht zu erinnern. *Verdammt. So betrunken
war ich
doch gar nicht.* Er erinnerte sich an den Wein und dass er sie
geküsst hatte.
Wie er ihr langsam das aufgeknöpfte Top von den Schultern
geschoben hatte. Er
erinnerte sich, wie sie gezögert hatte, als er ihren Rock
hochschob, um den
Slip herunterzuziehen. Dass sie ihm gesagt hatte, es wäre
okay, als er sie
gefragt hatte. Spike wusste aus Erfahrung mit Dru heraus, dass, wenn
sie es
nicht gewollt hätte, er sofort von ihr abgelassen
hätte. Das Gefühl, sie
unter sich liegen zu haben, war einfach wundervoll gewesen, all diese
ganze
Leidenschaft. So war es nie mit Dru gewesen. Spike wusste, dass dieses
Erlebnis,
als er in dieser jungen Frau gewesen war, das erste Mal gewesen war,
dass er
wirklich leidenschaftlichen und zärtlichen Sex hatte.
Tränen stiegen ihm in
die Augen, als er sich an ein weiteres Detail erinnerte. Als er in sie
eingedrungen war, hatte sie sich verkrampft und laut aufgeschrieen. Da
wurde ihm
klar, dass sie die Wahrheit erzählte. Er war der Vater von
Buffys Baby.
Als
Buffy an den Tisch zurückkehrte, hörte sie ihn
flüstern. „Ich werde
Vater“, und plötzlich wurde sie nervös.
„Ich fühle mich nicht so gut, ich
denke ich will nach Hause.“
„Aber
was ist mit dem Frühstück?“
„Können
wir es nicht mitnehmen?“
„Natürlich,
Luv. Geht es dir gut?“ Spike versuchte, die Angst in seinen
Augen zu
verbergen.
„Das
geht gleich schon wieder, es ist nur der Geruch hier drin und der ganze
Stress
von dem Gespräch, das ich eigentlich nie führen
wollte. Ich denke ich will nur
noch nach Hause und mich hinlegen. Ich habe die letzte Nacht nicht
besonders gut
geschlafen.“
„Gib
mir einen Moment und ich sage dem Kellner bescheid. Willst du
draußen auf mich
warten?“ Buffy nickte und ging schon nach draußen,
während Spike das Essen
bezahlte und sich die beiden Mitnehmboxen schnappte. Buffy stand an dem
Auto und
wartete an der Beifahrertür. Spike meckerte mit sich selbst.
„Sorry, Luv. Ich
hätte dir die Schlüssel geben sollen.“
„Das
ist schon okay. Ich brauchte sowieso etwas frische Luft.“
Sie
fuhren wieder zurück zu ihrem Zuhause. Sie waren noch nicht
sehr weit gekommen,
als Buffy vom Geruch nach gebratenen Eiern und Speck übel
wurde.
„Halt
an“, sagte sie. „Bitte halte sofort rechts
an!“
Spike
gehorchte sofort und kaum war das Auto zum Stehen gekommen, hatte Buffy
schon
die Tür aufgerissen und würgte, weil ihr Magen
rebellierte.
„Bist
du okay, Luv?“ fragte er, während er sich
abschnallte und auch ihren
Sicherheitsgurt löste. „Buffy?“ Sorge lag
in seiner Stimme.
„Ja,
ich denke es wäre am besten, wenn wir die Kartons irgendwie
loswerden könnten.“
„Kein
Problem. Ich glaub, ich kriege jetzt sowieso keinen Bissen mehr
runter.“ Seine
Hand begann vorsichtig ihren Rücken zu streicheln.
„Kann ich irgendetwas für
dich tun?“
„Ja,
könntest du mir meine Tasche geben, bitte?“
Spike
lehnte sich über den Sitz, holte die Tasche vom
Rücksitz und gab sie ihr.
Buffy setzte sich aufrecht hin und kramte in der Tasche herum. Endlich
hatte sie
ihre kleine Flasche Mundwasser gefunden und öffnete den
Verschluss, kippte
etwas in ihren Mund und begann mit der Pfefferminzflüssigkeit
zu gurgeln. Dann
spuckte sie es der Tür auf den Boden. Sie sah zu Spike
herüber und sah, dass
er sie angrinste.
„Okay,
Buster…die Show ist vorbei. Bring mich nach
Hause“, sagte sie in einem
kommandierenden Ton, in dem etwas Sarkasmus mitschwang.
„Jawohl
Ma´am.“ Er salutierte aus Spaß vor ihr
und fuhr weiter.
Als
sie sich dem Revello Drive näherten, sah sich Spike immer mehr
und mehr mit der
einen Frage konfrontiert, die er stellen musste. Er fuhr in die
Einfahrt ihres
Zuhauses und macht den Motor aus.
„Buffy,
willst du dieses Baby?“ Spikes Nerven spielten
verrückt und er fing an
herumzudrucksen. „Denn wenn nicht, dann kann ich für
eine…kannst du es
wegmachen …“
Wut
flackerte in Buffys Augen auf und sie war urplötzlich aus den
Wagen
ausgestiegen.
„Du
Bastard! Wie kannst du nur an so etwas denken? Wenn ich das wirklich
gewollt hätte,
dann hätte ich mich schon darum gekümmert, bevor es
irgendjemand gewusst
hat!“ Sie ging wutentbrannt zum Haus herüber und
kramte nach ihrem Schlüssel.
„Keine Sorge, du brauchst dich nicht um das Kind zu
kümmern. Es gibt genug
Frauen, die ihre Kinder allein großziehen und ich glaube
sowieso nicht, dass du
ein guter Vater wärst. Weißt du
was…vergiss einfach, dass du ein Kind hast!
Denn ich will dich nie wieder sehen.“
Plötzlich
war die Tür offen und sie verschwunden.
„Verdammt
noch mal, Buffy!“ schrie Spike durch die Tür.
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„Was
hast du jetzt schon wieder gemacht?“ wollte Xander von ihm
wissen und baute
sich in der Tür vor ihm auf. Spike wollte nicht noch einmal
eins auf die Nase
bekommen und ging einen Schritt zurück. *Mach es ihr nicht
noch schwerer*
dachte Spike.
„Ich
hatte nicht vor sie aufzuregen. Ich wollte nur dass sie weiß,
dass ich zu ihr
stehe, ganz egal was sie vorhat.“
„Du
meinst eine Abtreibung“, sagte Xander fast zwanglos.
„Ich habe auch schon
versucht, mir ihr darüber zu reden. Sie hat gerade erst die
Highschool
abgeschlossen und wollte im Herbst hier in Sunnydale zum College gehen.
Ich
glaube sie ist sich gar nicht richtig bewusst, wie schwer das alles
sein wird,
wenn sie das Kind hat.“ Xander schloss die Tür
hinter sich und setzte sich
auf die Verandastufen. „Wir haben alles in unserer Macht
stehende getan, um
sie aus diesem Haus zu bekommen.“ Xander strich mit seinen
Händen über sein
Gesicht. „Du hast ihr Leben zerstört.“
Spike konnte genau die nachfolgenden
Worte hören, obwohl sie nur ein Flüstern waren.
„Sie wird niemals von hier
wegkommen.“ Er machte eine kurze Pause und sah zu Spike auf.
„Jetzt werde
ich niemals mein eigenes Leben leben können.“
Bevor
Spike darauf etwas sagen konnte, war Xander schon aufgestanden und
entfernte
sich vom Haus. Spike sah noch einmal zum ersten Stock hoch, bevor er
dem
sichtlich besorgten jungen Mann folgte. Keiner von beiden hatte die
junge Frau
hinter dem Vorhang gesehen, die die schmerzvollen Worte ihres Bruders
durch das
offene Fenster mitbekommen hatte.
Sie
ging schnell in ihr Zimmer und hatte innerhalb von einer Stunde all
ihre Sachen
gepackt. Sie hatte nur die Sachen mitgenommen, die weit genug waren,
damit sie
sie auch später in der Schwangerschaft noch anziehen konnte.
Danach schnappte
sie sich das schnurlose Telefon von ihrem Nachttisch und rief Willow
an, während
sie ins Bad ging, um noch ein paar Kleinigkeiten zu holen.
„Wills,
kannst du mich abholen? Ja, ich werde auf dich warten.“
Sie
stellte ihre Taschen vor ihre Schlafzimmertür, ging dann in
die Küche und nahm
ein paar Kräcker, um ihren rebellierenden Magen zu beruhigen,
setzte sich hin
und wartete.
Willow
wusste, dass Buffys Eltern auf der Arbeit waren, also ging sie einfach
ins Haus
herein. Buffy und Willow waren Freundinnen, seitdem der Rotschopf vor
zehn
Jahren ein paar Blocks weiter eingezogen war. Sie hatte schon sehr oft
die
blauen Flecken und Prellungen der beiden Geschwister gesehen und sie
wusste,
dass der Summers Haushalt nicht gerade ein freundlicher war. Buffy und
Xander
hatten öfters schon mal bei ihr übernachtet, nur um
Mr. Summers nicht über
den Weg zu laufen.
Willow
machte sich darauf gefasst, dass Buffy ein blaues Auge hatte oder wie
ein
Schlosshund heulen würde. Doch ihre beste Freundin
saß ganz ruhig auf einem
der Küchenstühle mit einer Packung Cracker vor sich
und einem Glas Wasser.
Willow setzte sich auf den Stuhl neben der kleinen Blonden und wartete.
„Ich
bin schwanger. Es ist von Spike. Beide, er und Xander, wollen dass ich
es
abtreibe, doch das will ich nicht.“
Diese
Worte schockierten Willow, aber die unwirkliche
Gefühllosigkeit in Buffys
Worten verschlug ihr die Sprache.
„Ich
hab von meinem Arzt diese Broschüren von Mutter-Kind Heimen
bekommen. In
manchen kann ich sogar noch ein paar Monate, nachdem das Baby gekommen
ist,
bleiben. Kannst du mich nach L.A. bringen?“
Willow
wusste nicht, was sie sagen sollte. „Buffy, was ist
mit…“
„Kannst
du mich nach L.A. bringen?“ sagte Buffy und Willow sah die
Entschlossenheit in
ihren Augen.
„Lass
uns deine Sachen holen.“
Sie
packten Buffys Taschen in Willows alten klapprigen Volvo und fuhren
los. Sie
hielten nur noch einmal kurz an, damit Buffy das Geld von ihrem Konto
holen
konnte, was sie fürs College gespart hatte.
Die
beiden Freundinnen waren total in ihren Gedanken versunken, als sie
sich auf den
Weg in die große Stadt machten. Willow wusste nicht, dass
Buffy ihre Jungfräulichkeit
an Spike verloren hatte. Aber Willow wusste, dass für das
erste Mal Spike womöglich
eine gute Wahl gewesen war. Sie kannte ihn nicht besonders gut, aber Oz
sprach
von seinem Freund in den höchsten Tönen. Das war auch
der Grund gewesen, warum
sie gegen ein Doppeldate nichts einzuwenden gehabt hatte. In all den
Jahren, in
denen Willow mit Buffy befreundet war, konnte sie sich nicht daran
erinnern,
dass die hübsche Blonde sich jemals mit einem Jungen getroffen
hatte. Sicher
hatte Buffy immer eine Begleitung bei den Schulbällen und
Veranstaltungen
gehabt, aber außer Scott Hope, von dem Willow wusste, dass er
schwul war, hatte
Buffy niemals ein richtiges Date gehabt. Willow wusste, dass Spike gut
aussah,
mit seinen dunkelblauen Augen und dem hellblonden, fast gebleicht
aussehenden
Haar. Sie hatte gehofft, dass es zwischen den beiden funkt.
Plötzlich
fing Willow an zu lachen.
„Was
ist den so lustig?“ fragte Buffy überrascht ihre
kichernde Freundin.
„Ich
habe nur gerade daran gedacht, dass ich gehofft hatte, dass zwischen
dir und
Spike etwas laufen würde. Ich glaube ich hatte
Recht!“ Willows Gesicht wurde
knallrot, während sie weiterlachte und Buffy konnte einfach
nicht anders…sie
musste mitlachen.
„Ich
denke wir haben es ein bisschen zu ernst genommen“, scherzte
sie.
„Es
tut mir leid, Buffy. Ich kann es einfach nur nicht glauben, dass du ein
Kind von
Spike bekommst“, sagte Willow als ihr Lachkrampf abgeebbt war
und ein
ernsterer Ton sich in ihre Stimme legte. „Was willst du denn
jetzt tun?“
Buffy
sortierte ihre Gedanken, bevor sie antwortete. „Ich konnte
nicht zu Hause
bleiben, nicht dass ich nicht gekonnt hätte, wenn ich es
gewollt hätte.“ Sie
schüttelte schnell den Gedanken ab, ihr Kind in DEM Haus
großzuziehen. „Ich
weiß dass Xander alles für mich tun würde,
um mir zu helfen, aber es ist Zeit
für ihn, sein eigenes Leben zu leben. Xander hat schon so viel
für mich
aufgegeben und er denkt, dass ich das nicht weiß.“
Als
Willow sie total verstört ansah, sprach Buffy weiter.
„Er hatte niemals einen
Gedanken daran verschwendet, ein Stipendium anzunehmen, weil er mich
nicht mit
meinem Vater allein lassen wollte. Jeder weiß, dass er sofort
eins bekommen hätte.
Er hätte auf jedes College in Kalifornien gehen
können, doch er blieb
meinetwegen zu Hause. Ich weiß ganz genau was er tun
würde, wenn ich in
Sunnydale geblieben wäre. Er hätte
Überstunden auf der Baustelle gemacht, nur
um sicher zu gehen, dass ich auch wirklich aufs College gehen kann. Er
hätte
mit Sicherheit eine kleine Wohnung für uns gesucht und
hätte alles für mich
getan. Aber es ist Zeit für ihn, sein eigenes Leben in die
Hand zu nehmen. Weißt
du eigentlich, dass Cordy immer noch anruft?“ Buffy
spürte wie sich ihre
Augen mit Tränen füllten. „Ich kann es
nicht mehr haben, ihn so zu sehen.
Wenn ich nicht mehr da bin, kann er endlich aus diesem Haus ausziehen.
Er kann
sich wieder verabreden und…glücklich sein? Willow,
er ist nicht glücklich.“
Buffy schluchzte und zog ein Taschentuch aus ihrer Handtasche.
„Blöde
Hormone!“
„Was
ist mit Spike? Was sagt er denn dazu?“
„Ich
denke er will, dass ich es wegmachen lasse. Aber das kann ich nicht! Es
ist ein
Baby, Wills, nicht ein…nicht etwas…nicht etwas,
das man einfach so wegwerfen
kann. Ich mein, wer wird schon beim ersten Mal schwanger? Das muss doch
etwas
bedeuten…so als ob dieses Baby ein Geschenk ist! Und Xander,
Spike und womöglich
meine Eltern, wollen dass ich dieses Kind töte und das will
ich nicht.“
„Buffy,
beruhig dich, Süße“, sagte Willow und
legte ihr eine Hand auf die Schulter.
„Ich will nur dass du weißt, dass ich immer zu dir
stehe, egal was du machst,
aber tu mir bitte einen Gefallen. Wenn du in diesem Heim bist,
würdest du ihn
dann anrufen?“
„Warum?“
„Nur
um ihm zu sagen, dass es dir gut geht und du etwas Zeit zum Nachdenken
brauchst.
Du weißt dass Xander krank vor Sorge sein wird und Spike hat
ein Recht zu
wissen, dass es dir und dem Baby gut geht.“
„Okay,
aber du musst mir versprechen, dass du keinem von beiden
erzählst wo ich bin.
Einverstanden?“ Willow nickte, sah aber sehr verunsichert
drein. Zum Glück
hatte Buffy diesen Blick nicht gesehen, weil sie sich die Skyline von
L.A.
fasziniert anschaute.
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Ein Monat!
Einen
Monat war es her, dass Buffy abgehauen war. Sie hatte Spike und Xander
wie
versprochen angerufen und ihnen gesagt, dass sie Zeit
bräuchte. Beide Männer
hatten ihr angeboten, Geld zu schicken, sei es nun für die
Rückreise oder
einfach nur um sie zu unterstützen. Sie hatte nur gelacht und
ihnen gesagt,
wohin sie sich ihr Geld schieben konnten. Buffy hatte ihnen auch
erklärt, dass
sie gut untergebracht wäre und keine der nötigen
Vorsorgeuntersuchungen
verpassen würde. Während dieses Monats hatten sich
die beiden ungleichen Männer
angefreundet. Xander hatte erklärt, warum er Buffy aus deren
Elternhaus haben
wollte. Er erzählte Spike von den Vernachlässigungen
und den Schlägen, die
sie beide über die Jahre hinweg
hatten
erdulden müssen. Spike begann langsam aber sicher zu
verstehen, warum Buffy ihr
Baby so in Schutz nahm. Er wollte alles in seiner Macht stehende tun,
um sie zu
unterstützen. Spikes Vater war Mitglied des Gremiums and der
UCS und der UCLA.
Seine Eltern waren schon immer sehr wohlhabend gewesen und Spike
wusste, dass
sie für sein Kind ein Treuhandfond anlegen würden.
Das einzige was er tun
musste, war Buffy zu finden.
Spike
saß in dem Restaurant, in dem er mit Buffy gewesen war, als
er von der
Schwangerschaft erfahren hatte. *Ich halte das nicht mehr aus. Ich muss
sie
finden und ihr zu verstehen geben, dass ich nicht böse auf sie
bin. Ich will
doch nur für sie da sein.* Er hatte Xander und Willow am
vergangenen Abend
angerufen und ihnen gesagt, dass er sich mit ihnen treffen wollte. Er
war schon
etwas früher da, weil er seine Gedanken noch sortieren wollte.
Als er das Päckchen
mit dem Zucker aufriss und in seinen Kaffee schüttete, war er
drauf und dran,
die Kellnerin nach einer Zigarette zu fragen. Nachdem er erfahren
hatte, dass er
Vater werden würde, hatte er es mit Nikotinpflastern versucht,
doch das hatte
nicht so geklappt, wie er es sich vorgestellt hatte, also hatte er
angefangen,
Nikotinkaugummis zu kauen. Aber das brachte auch nicht viel und
deswegen
benutzte er jetzt beides. Es ging ihm zwar dabei nicht besonders gut,
aber er
war bereit alles zu tun, um Buffy in der Schwangerschaft beizustehen
und natürlich
war es auch besser für seinen Sohn oder seine Tochter.
Nach
zwanzig Minuten kamen seine Freunde in das Restaurant. Xander hatte
seinen Arm
freundschaftlich um die Schultern der Rothaarigen gelegt und beide
lachten über
einen Insiderwitz. Spike war klar, dass diese beiden sich schon
ziemlich lange
sehr nahe standen. Spike fragte sich, ob es für ihn wohl
möglich wäre, eine
freundschaftliche Beziehung zu einer Frau aufzubauen, ohne dabei an Sex
zu
denken. Spike war kein Weiberheld, er ging nicht mit jeder Frau sofort
ins Bett.
Die Nacht mit Buffy war eine Ausnahme gewesen. Immer wenn die jungen
Frauen von
dem Geld seines Vaters erfuhren, wollten sie sofort mit ihm in die
Kiste hüpfen.
Spike hatte solche Mädchen schon immer gehasst. Dru war die
einzige, der er in
dieser Hinsicht vertraut hatte, denn ihre Eltern hatten ebenfalls Geld,
das
allerdings nicht vererbt wurde wie das von Spikes Familie. Ihr Vater
war Geschäftsführer
einer weltweit bekannten Computerfirma. Spike konnte es ja nun zugeben,
dass
dies eigentlich der einzige Grund war, warum er mit Dru ausgegangen
war, denn er
brauchte bei ihr nie Angst zu haben, dass sie nur wegen seines Geldes
mit ihm
zusammen war. Sie sprachen auch nie über Finanzielles, das lag
aber auch daran,
dass sie viel mehr Zeit mit Sex verbrachten
als dass sie redeten. Spike brauchte sich bei Buffy
deswegen aber auch
keine Gedanken zu machen, denn Oz hatte Willow niemals gesagt, dass er
aus einem
reichen Hause kam. Buffy hatte erst davon erfahren, als sie mit Xander
bei ihm
zu Hause gewesen war. Aber das komische daran war, dass er ihr sofort
Geld
gegeben hätte, wenn sie es brauchen würde. *Nur damit
ich mit Sicherheit weiß,
dass es ihnen gut geht*.
Xander
und Willow setzten sich zu ihm und Spike zeigte der Kellnerin an, dass
er noch
zwei Tassen Kaffee haben wollte. „Also Spike, wie geht es
dir?“ fragte
Willow freundlich und Spike lächelte sie an.
„Es
geht, Red. Es ist wieder einer dieser Tage, an dem ich
weiß…“, er zeigte
auf sich, „…dass du
weißt…“, er zeigte auf das
Mädchen, das ihm gegenüber
saß „…dass ich weiß, dass du
etwas weißt, was ich wissen will…So, falls
ich dich genug durcheinander gebracht habe, sag mir, wo ich Buffy
finden
kann.“ Er grinste sie an, als Willow auf dem Sitz hin und her
rutschte.
„Mann,
ich habe zwar kein einziges Wort von dem verstanden, was du gesagt
hast, aber
ich stimme dir zu. Sie ist nun schon seit einem Monat weg. Das ist
genug Zeit um
herauszufinden, was sie wirklich will. Ich will nicht eher mit der
Wohnungssuche
anfangen, bis Buffy wieder da ist. Ich weiß dass sie
garantiert mitbestimmen
will, wo wir wohnen“, platzte es aus Xander heraus, als er
die Speisekarte in
die Hand nahm.
„Hey,
meinem Dad gehören ein paar Häuser in der
Nähe des College. Ich denke er hat
garantiert eine Dreizimmerwohnung für euch, wenn du
willst.“
„Das
wäre cool, aber ich denke Buffy möchte lieber in eine
ruhigere Gegend. So nah
am Campus bedeutet auch viele Studenten. Ich hatte mehr an etwas in dem
Westteil
der Stadt gedacht, mit einer Bushaltestelle in der
Nähe.“
„Ich
könnte ihr ein Auto besorgen. Es wird sehr
umständlich, mit einem Kind Bus zu
fahren, außerdem haben die keine Kindersitze. Wie fahren
Babys eigentlich mit
dem Bus?“ fragte Spike.
„Normalerweise
in einem Tragegurt. Ich weiß auch nicht wie Buffy es findet,
wenn du ihr ein
Auto kaufst, und du solltest wissen, dass Buffy und Autos kein gutes
Zeichen
bedeutet. Sie gehört zu den ewigen
Fußgängern. Willow, kannst du dich noch an
Buffy in der Fahrstunde erinnern?“ Xander fing an zu kichern
und bemerkte
nicht, wie wütend die Rothaarige neben ihm wurde als er
fragte: „Also Willow,
wo ist sie?“
„Sag
ich nicht“, flüsterte sie.
„Was!“
Xander verschluckte sich fast an seinem Kaffee. „Willow, sie
muss
wiederkommen. Ich konnte ja verstehen, dass sie ein bisschen Abstand
brauchte,
aber … komm schon.“
„Das
ist genau der Grund warum sie gegangen ist! Du versuchst immer auf sie
aufzupassen, Xander. Du musst kapieren dass sie erwachsen ist. Hast du
eigentlich schon mal daran gedacht, dass sie es vielleicht gar nicht
will, dass
du dich um sie kümmerst?“ Willows Gesichtsfarbe
ähnelte schon sehr ihrer
Haarfarbe, als sie da saß und auf ihre volle Tasse Kaffee
starrte.
„Ich
liebe sie, Willow. Ich versuche doch nur zu helfen.“ Xanders
Gesicht verzog
sich besorgt.
„Weißt
du wie du ihr helfen kannst, Xan? Fange an zu leben! Eins, das sich
nicht nur um
deine kleine Schwester dreht. Ruf Cordy an. Gehe aufs College und
hör auf,
Buffy als Ausrede zu benutzen. Das arme Mädchen hat immer
gedacht, dass sie
perfekt sein müsste, damit du glücklich bist. Sie
weiß ganz genau, was du
alles für sie aufgegeben hast. Buffy ist nicht so dumm wie du
vielleicht
denkst. Sie weiß dass du damals in der Pizzeria gearbeitet
hast, um ihr eine
Cheerleaderuniform oder die Ballkleider zu kaufen. Sie wusste dass du
sie
angelogen hast als du behauptet hast, dass Darla dir das Geld gegeben
hätte und
genauso wusste sie, dass Darla sie angelogen hat, indem sie behauptet
hatte,
dass sie dir das Geld gegeben hatte. Denkst du wirklich, dass Buffy all
das
gewollt hat? Erinnerst du dich noch daran, was du ihr gesagt hast, als
sich
einen Job suchen wollte? Du hast ihr gesagt, dass sie sich dann nicht
mehr auf
die Schule konzentrieren könnte.“
Nach
einer Weile bemerkte Willow, dass sie in Gegenwart von Spike
über
Familienprobleme sprach und wurde mit einem Mal ruhig.
„Oh
Gott Xander, das tut mir ja so leid. Ich weiß dass du immer
nur das beste für
sie willst, aber Buffy muss einige Sachen halt alleine
bewältigen. Sie kann
nicht immer das tun, was du von ihr verlangst.“
Willow
sah Spike an.
„Das
gleiche gilt auch für dich. Du hast mir schon seitdem ich mich
hier hingesetzt
habe bewiesen, dass du auch nicht besser bist.“
„Was
hab ich denn gemacht?“
„Ich
hasse Kaffee.“ Willow lächelte ihn an, als Spike
beschämt zur Seite sah.
„Und bitte kauf ihr kein Auto, denn Buffy ist wirklich eine
sehr schlechte
Fahrerin.“ Xander und Spike mussten über diese
Aussage lachen. „Ganz tief
in mir drin weiß ich, dass ihr beide Recht habt, doch ich
kann euch nicht
sagen, wo sie ist.“ Willows Augenbrauen waren nach oben
gezogen und ihr Mund
war zu einer ernsten Miene verzogen.
„Oh
nein. Ich weiß was dieses Gesicht zu bedeuten hat,
Spike.“
„Was?“
„Keine
Widerrede.“
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Seine
Eltern unterstützen ihn erstaunlicherweise, nachdem er gesagt
hatte, dass es
sein Baby war. Joyce hatte ganz wie eine werdende Oma gehandelt und
eines der Gästezimmer
in ein Kinderzimmer umgestaltet. Natürlich mit allem was
dazugehörte, wie eine
Wiege, einen Wickeltisch und haufenweise anderes Babyzeug. Spike musste
lächeln
als sie dann auch noch das Album mit den Fotos von Klein William Giles
hervorkramte.
Nachdem
er das Auto in die Garage gefahren hatte, ging Spike in den Raum, den
er als
Kind immer das `Gartenzimmer´ genannt hatte. Jeden Morgen
frühstückten Rupert
und Joyce in dem großen Raum, bevor sie sich ihren Aufgaben
widmeten. Sie saßen
also, so wie er es vermutet hatte, an dem riesigen
Frühstückstisch. Dieses
Zimmer war schon immer eines seiner Lieblingsräume in dem
Anwesen gewesen. Zwei
Wände waren komplett aus Glas und der Boden war mit
großen Terrakotta-
Fliesen ausgelegt. Pflanzen in jeder erdenklichen
Größe füllten den
Raum. Joyce hat Jahre damit verbracht, alles über das
Aufziehen von Pflanzen zu
lernen. Sie hatte Rosen, Gardenien, Chrysanthemen und
Schmetterlingsbüsche in
Terrakotta- Blumentöpfe die das ganze Jahr hindurch
blühen. Sie hatte auch
eine ansehnliche Sammlung von Fikussen und Hortensien in allen
möglichen
Farben.
„Hallo,
William. Wir dachten du triffst dich mit deinen Freunden zum
Frühstück. Soll
Amy dir auch ein Gedeck holen?“, sagte Joyce, als sie ihren
Sohn sah.
„Nein,
danke…ich habe schon was gegessen. Hört mal, ich
möchte gerne mit euch was
bereden“, sagte Spike als er sich hinsetzte. *Es gibt keinen
Grund zu warten*.
„Ich habe heute Morgen mit Xander und Willow
gesprochen.“ Rupert und Giles
sahen ihren Sohn hoffungsvoll an. „Willow will uns immer noch
nicht sagen, wo
Buffy ist. Ich weiß, dass ihr beide ihren Wunsch respektiert,
aber je öfter
ich mit Xander rede, umso mehr bin ich der Ansicht, dass sie nach Hause
kommen
sollte. Sie ist doch erst Achtzehn und sie ist das erste Mal von zu
Hause weg.
Was aber noch wichtiger ist: weg von ihrem Bruder.“ Joyce
warf ihrem Mann
einen betroffenen Blick zu. Spike hatte ihnen von der Gewalt, in der
die Summers
Kinder aufgewachsen waren, erzählt. „Ist aber auch
egal, ich wollte von euch
eigentlich nur wissen, was ich tun soll?“
Dies
war eine Sache, bei der sich Spike nicht ganz sicher war. Er wusste,
dass die
Antwort seines Vaters sich so anhören würde:
„Lass das Mädchen in Ruhe, sie
wird schon nach Hause kommen.“ Aber Joyce hatte schon immer
einen sehr regen
Beschützerinstinkt gezeigt, wenn es um Buffy ging. Sie hatte
geweint, als
Willow ihr von den blauen Augen und den Flecken erzählt hatte.
Sie hatte Xander
versprochen, sich um seine kleine Schwester zu kümmern, wenn
sie wieder
auftauchen sollte.
„Ich
will einen Privatdetektiv engagieren“, sagte Joyce
plötzlich.
„Schatz,
du musst ihr Zeit geben, wenn das alles ist was sie will.“
„Rupert!
Sie muss nach Hause kommen. Sie ist schwanger und allein. Ich kann mir
nicht
vorstellen in ihrer Haut zu stecken. Ganz allein. Ich kann ihren Grund
verstehen, warum sie weggegangen ist. Du sagtest ja, dass ihre so
genannten
Eltern ihr gesagt haben, sie solle verschwinden, aber vielleicht
braucht sie ja
auch einen Grund um wiederzukommen. Ich denke ein Privatdetektiv ist
die beste Möglichkeit.
Ich werde unsere Anwältin anrufen und werde gucken was sie tun
kann.“ Bevor
Rupert etwas sagen konnte, verließ Joyce das Zimmer, um zu
telefonieren.
Rupert
sah seinen Sohn schulterzuckend an und frühstückte
weiter.
***
*** ***
Buffy
war wirklich überrascht, wie viele Mädchen in dem
Heim wohnten. Das
Madonnahaus war ein dreistöckiges Gebäude, welches
Einzelzimmer mit Bad hatte.
Im ersten Stock waren einige große Räume, in denen
sich die Küche, ein
Esszimmer und ein Fernsehraum befanden. Ein paar kleine Räume
wurden als
Trainingsräume und zum Lernen benutzt. Auf den
nächsten beiden Stockwerken
befanden sich die Schlafräume. Buffys Zimmer hatte die
Größe einer Gefängniszelle,
in dem ein kleines Doppelbett und ein Kleiderschrank stand, obwohl
einige der
anderen Mädchen ein größeres Zimmer hatten,
in dem noch eine Wiege für das
Baby war. Buffy hatte den ganzen letzten Monat kaum Kontakt zu den
anderen Mädchen
in dem Heim gehabt, denn den ganzen Tag jammerten sie über
ihre dicken Bäuche
und ihre bösen Freunde. Nur eine der Frauen war verheiratet,
aber ihr Mann saß
im Gefängnis.
Seitdem
Buffy in dem Heim war, hatte sie sich nur mit zwei Frauen angefreundet.
Anya
hatte das Zimmer neben ihrem. Die hübsche Brünette
war im siebten Monat und
jeden Morgen half Buffy ihr die Socken und Schuhe anzuziehen. Der Bauch
des
armen Mädchens war so groß, dass sie ihre eigenen
Füße schon seit einem
Monat nicht mehr gesehen hatte. Anya Jenkins war mit ihrer Highschool-
Liebe
nach LA gekommen, weil er Schauspieler werden wollte, doch nachdem er
herausgefunden hatte, dass sie schwanger war, war er abgehauen und
hatte sie
sitzen gelassen. Anya hatte sich dazu entschlossen, ihren Sohn nach der
Geburt
in eine Pflegefamilie zu geben…sie hatte auch schon ein
Ehepaar gefunden.
Die
andere Person, die sie nicht ignorieren konnte, war Tara McClay. Tara
war eine
der Betreuerinnen im Madonnahaus und Buffy war wirklich
überrascht gewesen, als
sie Tara das erste Mal getroffen hatte. Die Frau war nur ein paar Jahre
älter
als Buffy, arbeitete aber schon seit Jahren in dem Haus. Tara konnte
man
hundertprozentig vertrauen. Sie sprach immer sehr leise und war immer
für die Mädchen
da, wenn sie eine Umarmung brauchten oder ihre Hormone mal wieder
verrückt
spielten.
Tara
hatte Buffy geholfen, einen Job als Kellnerin ein einem kleinen
Restaurant um
die Ecke zu bekommen. Obwohl sie schon im vierten Monat war, konnte man
bei
Buffy noch nicht wirklich etwas sehen. Sie hoffte, dass sie noch ein
paar Monate
arbeiten konnte, ehe sie nicht mehr zwischen den Tischen im Lokal
hindurchpasste. Buffy wollte Geld zusammensparen, damit sie sich nach
der Geburt
des Babys ein Appartement leisten konnte.
Wenn
Buffy von der Arbeit kam, ging sie immer zuerst duschen, denn sie
hasste den
Geruch von dem Frittierfett und dem Schweiß, der ihr
anscheinend immer nach
Hause folgte, wenn sie das Restaurant verließ. Nachdem sie
sich geduscht hatte,
ging sie wie immer in den Fernsehraum. *Ein weiterer lustiger Abend*,
dachte sie
traurig.
Auf
der gegenüberliegenden Straßenseite parkte ein
schwarzer Transporter. Faith
Evans nahm ihr Handy und wählte eine Nummer. „Mr.
Giles, hier ist Faith. Ich
weiß wo sie ist.“
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„Also,
mein Sohn. Was hast du denn für Pläne?“
fragte Rupert.
„Pläne?
Mit Buffy? Sie zu finden.“
„Und
danach?“
Spike
hielt einen Moment inne, bevor er antwortete. „Ich
möchte für das Baby da
sein. Ich weiß zwar nicht, was zum Vatersein alles
dazugehört, aber das kann
ich lernen.“
„Kein
Mann weiß, wie man sich als Vater verhalten muss. Es ist
etwas, was du einfach
lernen und tun musst. Was ist mit Elisabeth?“ fragte Rupert.
„Sie hat einen
sehr harten und steinigen Weg vor sich.“
„Ich
kann ihr helfen“, sagte Spike und ein kleines bisschen
Frustration schwang in
seiner Stimme mit.
„Ja
sicher…mit Geld…aber denkst du, dass sie es auch
annehmen wird?“
„Ich
glaube nicht, dass sie käuflich ist, wenn es das ist was du
denkst.“
„Nicht
im geringsten. Wenn das der Fall wäre, wäre sie jetzt
hier. Was ich meinte
ist, dass sie praktisch ganz alleine dasteht. Selbst mit deinem Geld
hat sie
niemanden, der sie unterstützt oder auf den sie sich verlassen
kann. Elisabeth
scheint solch eine Person zu sein, die immer erst an das Wohl ihres
Kindes
denken wird. So sollte es auch sein. Ein Kind großzuziehen
ist nicht gerade
einfach und ihre Pläne fürs College wird sie auch
bald vergessen haben. Sie
wird noch nicht einmal die Zeit haben, um auszugehen. Und denke doch
auch bitte
mal an dich. Ohne ein Kind wird es für dich leichter, ein
eigenes Leben
anzufangen.“
„Ich
werde mein Kind nicht im Stich lassen! Ist es das was du von mir
verlangst?“
Spike war so wütend, dass seine Hände zitterten. Der
Gedanke daran, sein Kind
niemals zu sehen, machte ihm Angst. Und ihm wurde schlecht als er daran
dachte,
dass sein Vater von ihm dachte, er könnte Buffy mit dem Kind
in Stich lassen.
„Nein
William, aber vielleicht will sie es. Sag mir mal, ob du ihr nach eurer
gemeinsamen Nacht gesagt hast, ob du sie anrufen
würdest?“ Rupert versuchte
wirklich ruhig zu bleiben.
„Dad,
Ich habe…es war doch nur diese eine Nacht.“
„Das
ist es ja, und nun kannst du ihr Geld geben, wenn sie es
überhaupt annimmt. Ich
nehme an, dass Elizabeth kein Vertrauen in dich hat und sich nicht auf
dich
verlassen wird, jedenfalls nicht, was das Emotionale angeht.“
„Wenn
du deine Argumentation zu Ende gebracht hast, kannst du ans Telefon
gehen.“
Keiner der beiden Männer hatte bemerkt, dass Joyce das
Gartenzimmer betreten
hatte und Rupert nahm ihr das schnurlose Telefon aus der Hand.
„Mr.
Giles, hier ist Faith. Ich weiß wo sie ist.“ Rupert
holte einen Stift aus
seinem Jackett und schrieb die Adresse auf einen Block.
„Ich
danke Ihnen, Faith. Machen Sie weiter und beobachten Sie. William wird
in zwei
Stunden in LA sein.“ Er legte auf und riss das Blatt ab.
„Dies ist die
Adresse, wo sie sich im Moment aufhält. Ich möchte
sehr gerne, dass du sofort
nach LA fährst, aber bitte denk an das, worüber wir
gesprochen haben.“
Rupert sah seinem Sohn tief in die Augen und suchte dabei etwas ganz
bestimmtes.
Nachdem er es gefunden hatte, gab er Spike den Zettel.
„Rupert!
Ging es gerade um Buffy? Wie hast du es herausgefunden?“
Joyce begann zu
kichern. „Du hattest schon einen Privatdetektiv engagiert,
oder? Wann hast du
das gemacht?“
„Vor
einer Woche und ich bin immer noch der Meinung, dass wir sie
entscheiden lassen
sollten, ob sie zurückkommen will oder nicht.“
Rupert versuchte ein Grinsen
zu unterdrücken, als seine Frau mit einem breiten
Lächeln vor ihm saß.
***
*** ***
Spike
schaffte es innerhalb von anderthalb Stunden in LA zu sein, dort
brauchte er
dann noch einmal zwanzig Minuten, bis er das Haus gefunden hatte. Er
fuhr noch
eine weitere halbe Stunde in der Nachbarschaft herum und redete sich
ein:
*Es sind nicht die Nerven! Ich bin nicht nervös.*
Schlussendlich
parkte er sein Auto einen Block weiter weg und machte sich auf den Weg
zu dem
dreistöckigen Haus. Die Tür würde, kurz
nachdem er geklopft hatte, geöffnet.
„Was immer du auch willst, ihr ist es egal.“
Spike
starrte die Brünette, die an sich ziemlich zierlich aussah,
wenn da nicht ihr
Babybauch gewesen wäre, geschockt an.
„Hat
Buffy das gesagt?“ Spike wusste nicht, was es tun sollte, er
wollte doch
eigentlich nur alles wieder in Ordnung bringen.
„Du
musst Spike sein. Ich kann es nicht glauben, dass so ein nettes
Mädchen wie sie
sich mit einem Typen einlässt, der Spike heißt. Sie
hätte es besser wissen müssen.“
„Anya!
Was machst du da? Lass ihn herein.“ Spike schaute an Anya
vorbei und sah die
Frau an, die in der Einganshalle stand. Sie sah nicht schwanger aus.
*Aber das
tat Buffy auch nicht.*
„Entschuldige,
Tara.“ Anya sah nicht gerade so aus, als ob es ihr Leid
täte. „Ich gehe und
hole Buffy.“ Mit diesen Worten watschelte sie an Tara vorbei.
Spike
war sich nicht sicher, was er sagen sollte. „Oh Mann, ich
glaube alle Frauen
in diesem Haus hassen Männer. Danke für deine
Hilfe.“
„Mach
dir keine Gedanken, nicht alle hier hassen Männer.“
Spike sah überrascht auf
und sah, dass Tara ihn schüchtern anlächelte und er
erwiderte es.
„Spike!
Was machst du denn hier? Wie hast du mich gefunden?“ Spikes
Blick wanderte in
die Richtung, aus der die Stimme kam, und er sah Buffy das erste Mal
seit einem
Monat. *Verdammt sieht sie klasse aus!*
„Spike,
hörst du mir überhaupt zu?“
„Huh?
Oh ja, natürlich habe ich dir zugehört“,
sagte Spike etwas schüchtern.
„Nein,
das hat er nicht! Das tun sie nie! Männer! Sie denken nur mit
ihrem Penis und
lassen dich danach sitzen!“
Spike
und Buffy sahen Anya sprachlos an, die etwas weiter hinter ihnen im
Flur stand.
„Anya.
Warum diskutieren wir dieses Thema und andere Sachen nicht in meinem
Büro“,
sagte Tara und deutete Anya an, ihr zu folgen.
„Okay,
aber wenn er ihr Herz bricht und sie wieder im Stich lässt,
ist es nicht meine
Schuld!“
„Komm,
lass uns woanders hingehen“, sagte Buffy, ergriff seine Hand
und ging mit ihm
zur Tür.
„Oh,
Buffy!“ Buffy drehte sich um und sah Tara an. „Mach
dir keine Gedanken wegen
unserem Gespräch heute Nachmittag.“
Buffy
lächelte Tara an und nickte ihr zu, als sie Spike aus dem
Gebäude zog.
***
*** ***
Die
beiden gingen schweigend nebeneinander her. Jeder wartete darauf, dass
der
andere ein Gespräch anfing. Spike räusperte sich als
ihm auffiel, dass sie Händchen
hielten. „Also…bist du schon lange hier?“
„Das
war eine blöde Frage.“
Beide
lächelten sich an. „Ja, und ich kann sogar nach der
Geburt hier bleiben. Die
meisten dieser Heime schicken dich weg, nachdem das Kind da ist. Tara
ist großartig
und Anya meint das alles nicht so wie es sich
anhört.“
Buffy
führte Spike in einen Park, der sich in der Nähe
ihres Arbeitsplatzes befand.
Nachdem sie eine Bank gefunden hatten, setzten sie sich.
„Also,
wie geht es dir und dem Baby?“ *Mein Gott, was bin ich lahm!*
„Gut.
Es geht uns beiden gut.“ Als sich wieder eine große
Stille aufbaute, begann
Buffy mit dem Saum ihres T-Shirts zu spielen.
„Also…ähm,
brauchst du irgendetwas?“
*Finanziell
oder emotional…? Ich glaube ich könnte bei beidem
helfen.*
„Nein,
danke. Das Heim übernimmt das meiste. Arztrechungen, Essen und
all das.
Oh…und ich habe einen Job.“
Spike
sah die Freude in ihren Augen.
„Ja?
Was machst du denn?
„Ich
bin eine Kellnerin“, sagte sie stolz, aber Spike schien dies
gar nicht zu
gefallen.
*Sie
sollte eigentlich zu Hause sitzen und sich schonen.* Zum Glück
sprach er diesen
Gedanken nicht aus.
„Ich
weiß, es ist nicht der beste Job, aber ich habe keine
Erfahrung und außerdem
bin ich schwanger.“
Sie
erzählte ihm alles über ihren Job, aber Spike war in
seine eigenen Gedanken
versunken.
*Es
war das Beste, was sie machen konnte, denn sie ist mit meinem Kind im
vierten
Monat schwanger. Sie sollte eigentlich jetzt mit Willow auf dem College
sein.
Ich wette sie hätten zusammen ein Zimmer genommen. Alles
worüber sie sich
Gedanken machen sollte, wären ihre Arbeiten und ob sie der
Verabredung für den
nächsten Freitag zusagen sollte. Dad hatte Recht. Ich habe ihr
das alles
angetan…es ist meine Schuld.*
„Heirate
mich.“ *Oh Gott… habe ich das wirklich gesagt?*
„Was!?“ * Oh Gott…hat er mich das wirklich gefragt?*
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Kapitel 10 : A Simple Kind Of Life
„Tara!
Was sollte ich denn sagen? Er ist verrückt! Komplett
durchgeknallt! Dies ist
das dritte Mal, dass ich allein mit ihm war.“ Buffy konnte
dies alles nicht
glauben und starrte Tara ungläubig an. „Wer denkt
denn so etwas! Ich
mein…heiraten? Ich soll einen Mann heiraten, den ich kaum
kenne?“
„Das
ist nichts Ungewöhnliches, Buffy. Ihr beiden fühltet
euch zueinander
hingezogen, denn sonst wärst du jetzt nicht hier“,
sagte Tara ruhig.
„Hast
du ihn gesehen? Natürlich fühlte ich mich zu ihm
hingezogen. Er hat diese
Augen…“ Buffys Lippen verformten sich zu einem
kleinen Lächeln. „Ich schwöre
dass ich den Ozean in der Nacht in seinen Augen sehen konnte.“
„Und
es scheint, dass er ein sehr netter Typ ist.“
„Ja,
er ist nett. Willow behauptet das zumindest.“ Buffy griff
nach ihrer
Wasserflasche und nahm einen Schluck. „Ich kann nur nicht
verstehen, warum er
mich heiraten will?“
„Das
ist ein weiterer Grund, warum alle Männer kastriert werden
sollten.“ Buffy
und Tara drehten sich um und sahen Anya in der Tür stehen.
„Nun, vielleicht
Ben Affleck nicht, der sollte so oft wie möglich geklont
werden. JLo ist
wirklich ein Glückspilz.“
Buffy
atmete tief ein. „Ich weiß dass ich es bereuen
werde, aber könntest du mir
mal erklären, wovon du sprichst, Anya?“
„Nun,
wenn du schon fragst“, sagte Anya, kam herein und setzte sich
in einen der Stühle,
zumindest versuchte sie es.
„Du
bist schlau, sehr attraktiv und sehr umgänglich. Eine Hochzeit
würde für euch
beide sehr vorteilhaft sein. Du hast all die Vorzüge, die sein
Geld mit sich
bringt…du weißt schon, wie ein Haus, College und
ein Auto…und wir wissen,
wie einfach du rumzukriegen bist, also wird er so viele Orgasmen
bekommen wie er
will.“
„Anya!“
„Was
denn? Es ist doch wahr. Sie wird sehr viel bekommen, wenn sie Spike
heiratet und
Männer sind so einfach zu durchschauen. Sie würden
alles tun, um Sex zu
bekommen.“
„Ich
bin vielleicht einfach herumzukriegen, aber ich bin keine Schlampe. Ich
werde
nicht des Geldes wegen mit ihm schlafen.“
„Oh,
das ist ja noch besser. Heirate ihn, aber gib ihm keinen Sex, das wird
die
richtige Bestrafung für ihn sein.“
„Anya,
das reicht. Ich weiß dass du es nur gut meinst, aber ich will
es ihm weder
heimzahlen, noch will ich sein Geld!“ Buffy versuchte
wirklich, ihren Ärger
im Zaum zu halten.
„Alles
was ich damit sagen will ist, dass eine Heirat mit Spike euch beiden
etwas Gutes
tun würde.“ Anya schnaufte ärgerlich als
sie versuchte aufzustehen. Buffy
bemerkte es und half ihrer Freundin aus dem Stuhl. „Danke.
Ich glaub ich werde
mir eine Tüte Chips krallen und mich vor den Fernseher
pflanzen.“
Buffy
sah Anya hinterher, als sie den Raum verließ. „Sie
hat nicht ganz Unrecht.“
„Dass
eine Hochzeit mit Spike eine gute Idee wäre?“ fragte
Tara.
„Das
und dass JLo ein Glückspilz ist.“
Beide
Frauen lachten.
„Ich
denke du solltest mit Spike reden, Buffy. Er scheint wirklich ein sehr
netter
Mensch zu sein.“ *Und extrem heiß*, fügte
Tara leise hinzu.
Buffy
schaute auf die Uhr. „Verdammt. Ich muss zur Arbeit. Danke,
Tara…wir sehen
uns später.
„Bye
Buffy…bis später.“
***
*** ***
Auf
dem halben Weg zwischen LA und Sunnydale hielt Spike auf dem
Seitenstreifen an
und beobachtete einen Moment lang die vorbeirasenden Autos.
*Was
mach ich denn?*
Er
stieg aus seinem immer noch laufenden Wagen und ging zur Beifahrerseite
herüber.
Er lehnte seinen Kopf auf das Dach. *Mann, fahr wieder zurück.*
„Warum?“
sagte er zu sich selbst.
*Weil
sie dir ein Geschenk gegeben hat, von dem du nie gedacht
hättest, dass du es
bekommen würdest.*
„Fahr
zurück.“
Spike
wiederholte diese beiden Worte wie ein Mantra und begab sich wieder zur
Fahrerseite.
Die
Fahrt zurück nach LA ging sehr schnell.
***
*** ***
Entschlossenen
Schrittes stieg Spike die Stufen des Madonna Hauses empor. Er klopfte,
doch als
niemand antwortete, öffnete er die Tür und betrat die
Einganshalle.
„Hallo?“
Er wartete einen Moment, bevor er etwas lauter rief. „Hallo,
ist jemand da?“
Nach
einer kleinen Weile sah Spike eine Frau den Flur entlang kommen.
„Spike?“
Es war Tara. „Buffy ist im Moment nicht hier.“
„Oh.
Wo ist sie?“
„Arbeiten“,
sagte Tara und zeigte ihm an, dass er ihr folgen sollte.
„Dies
ist mein Büro. Warum setzt du dich nicht? Buffy hilft nur
einem ihrer
Arbeitskollegen für eine Stunde. Sie wird bald zurück
sein.“
Spike
setzte sich in einen alten Bürostuhl.
„Buffy
hat mir nicht sehr viel über dich erzählt.“
Spike
lächelte sie vorsichtig an. „Ich denke das liegt
daran, dass sie nicht sehr
viel über mich weiß.“
„Glaubst
du dass es klug ist, eine Frau, die dich nicht einmal richtig kennt, zu
fragen
ob sie dich heiraten will?“
„Sie
hat dir davon erzählt?“ fragte Spike
überrascht.
„Ja.
Hast du das ernst gemeint?“
Spike
lehnte sich in seinem Stuhl zurück und wünschte sich
nichts mehr als eine zu
rauchen. „Ich dachte eine Heirat wäre der richtige
Schritt.“
„Wegen
dem Baby?“
„Ja…“
Spike schloss seine Augen.
*Würde
er es auch tun, wenn es kein Baby geben würde? Vielleicht. Er
würde so einiges
tun, um sie aus ihrem Elternhaus zu bekommen.*
„…aber
Buffy hat noch mehr Probleme und ich kann ihr durch die Heirat auch
dabei
helfen. *Wie wahr*, dachte er.
*Sie
wäre zwar aufs College gegangen, aber sie müsste
trotzdem in den Ferien und zu
Familienfesten zurück nach Hause. Ich würde ihr dabei
helfen, dass sie es
nicht mehr muss.*
„Liebst
du sie?“
*Bitte
stelle nicht diese Frage.*
„Ob
ich sie liebe? Ich denke das ist eine Sache zwischen Buffy und
mir.“ Tara
schien mit dieser Antwort zufrieden zu sein.
„Ich
denke du solltest mit ihr reden, aber nicht sofort. Warte bis sie von
der Arbeit
kommt. Ich kann dir zeigen, wo ihr Zimmer ist, wenn du
möchtest.“
Tara
stand auf und ging langsam aus dem Raum. Sie führte ihn einen
kleinen Korridor
entlang, bis sie vor einer Treppe stehen blieben.
„Buffys
Zimmer ist das zweite Zimmer auf der rechten Seite. Versuch bitte, dass
die
anderen Mädchen dich nicht sehen.“
Als
er sie fragend ansah, erklärte sie ihm, dass Männer
in den Zimmern nicht
erlabt waren.
„Sollte
ich dann nicht vielleicht besser hier unten warten?“
„Darüber
würde ich mir keine Gedanken machen. Ich glaube sowieso, dass
Buffy die längste
Zeit hier gewesen ist.“
Tara
lächelte Spike zu und ging zurück in ihr
Büro.