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Kapitel 1: Up Above

Elisabeth Summers vergaß für einen Moment den Grund, aus dem sie hier auf  einer mit rotem Samt bezogenen Sitzbank saß und schaute sich um. Die Wände in der Eingangshalle waren oberhalb in einem blassen Grün gestrichen und auf der unteren Hälfte mit dunklem Mahagoni verkleidet. Ein klassisches Ölbild, das zwei Kinder zeigte, hing genau gegenüber der Bank, auf der sie saß.

Der Fußboden war aus dunkelgrauem Marmor und darauf lagen schwere Persische Teppiche. Als Buffy ihren Blick zur Decke wandern ließ, entwich ihr ein leises Keuchen. Ein massiver Kristallleuchter hing in der Mitte der riesigen Eingangshallendecke und das Licht, das durch die Fenster hereinströmte, spiegelte sich in den einzelnen Steinen.

Buffy stand auf und wanderte durch den riesigen Raum, bis sie an der solide gebauten Treppe stehen blieb. *Dort oben macht er uns zum Narren* dachte sie und ein trauriges Lächeln huschte über ihre Lippen. Sie schluckte das Kichern, das sich in ihr aufbaute, herunter. *Das wäre nicht so gut, jetzt auch noch hysterisch zu werden, wen mein Magen sowieso schon verrückt spielt.*

Das Knallen einer Tür ließ sie aufhorchen und Buffy huschte schnell zurück zur Bank.

„Nur eine Sekunde, Oz. Ich sehe im Wagen nach…Nein, ich weiß nicht, ob es im Auto liegt, oder ich hätte gesagt, dass ich es aus dem Wagen hole.“

Bei dem Klang seiner Stimme betete Buffy darum, dass sich ein Loch auftun würde, um sie ganz zu verschlingen.

„Verdammt noch mal, Junge!“ Die Stimme schien die Treppe herunter zu kommen.

Buffy schloss ihre Augen und begann zu allen möglichen Göttern zu beten, die sie hätten erhören können und wünschte sich, überall zu sein, nur nicht in diesem Haus. Als er die letzte Stufe erreicht hatte, öffnete sie die Augen und ein  erleichtertes Seufzen entwich ihr. Er hatte sie noch nicht einmal wahrgenommen, als er in den Flur auf der anderen Seite der Treppe verschwand. Gerade als sie auf ihre Uhr sehen wollte, hörte sie wie eine zweite Tür geöffnet wurde.

„Buffy! Wir gehen!“ gellte Xanders Stimme von oben herab.

„Sir…wir können das doch vernünftig regeln…warum setzten wir uns nicht zusammen und…“

„Ich denke ich bin vernünftig. Nach dem, was Ihr Sohn getan hat, denke ich war ich sogar sehr vernünftig!“ Xanders Wut und Zorn konnte man praktisch im Raum spüren, als er die Treppe heruntergestürmt kam. Buffy versuchte nicht noch oben zu sehen, aber als Xanders Hand sich um ihren Arm klammerte, wanderten ihre Augen zu dem Paar, das oben an der Treppe stand.

„Xander“, begann Buffy. „Ich brauche…“

„Später! Steig einfach in den Wagen.“

„Aber Xander, ich…“

„Buffy! STEIG INS AUTO!“ Xanders Gesicht war vor Zorn ganz rot, als er ihr die Tür öffnete. „Wird’s bald!“

„Ich hab meine Tasche vergessen“, flüsterte sie.

„Verdammt, Buffy!“ Sie zuckte zusammen, als er mit der Faust aufs Lenkrad schlug. „Dann geh schnell und hol sie.“

Buffy öffnete schnell die Tür und rannte zurück zum Haus. Sie öffnete die Tür und ging schnell in den Raum, um ihre Tasche zu holen. Sie schnappte sie sich von der Bank und drehte sich wieder zur Tür um. Als sie eine tiefe Stimme über ihr hörte, erstarrte sie zur Salzsäule.

„William, deine Mutter und ich möchten gern mit dir im Studierzimmer reden.“

„Was Dad? Warte ne Sekunde…Ja Oz, ich bring es morgen vorbei.“

Buffy wurde blass als ihr klar wurde, dass Spike den Flur wieder herunterkam. Sie würde es niemals schaffen, unbemerkt aus dem Haus zu kommen, aber trotzdem bewegte sie sich auf die Tür zu. „Warte, lass mir dir helfen, Pet.“ Spike griff schnell nach dem Türknauf, bevor sie es schaffte.

„Danke“, murmelte sie und sah dabei auf den Boden.

„Jederzeit, Luv“, begann William `Spike´ Giles. „Warum hast du es so eil…“

„William, komm sofort nach oben!“

„Nur noch eine verdammte Sekunde, Dad! Nun, Pet…“, fing er noch einmal an, „warum hast du es so eilig?“

Buffy sah auf und war sofort in seinen dunklen indigofarbenen Augen gefangen, welche plötzlich aus Verwirrung größer wurden. „Kenn ich dich?“

Buffy kämpfte mit den Tränen, als sie zur Seite schaute.

„Nein, bitte entschuldige mich.“ Sie ging schnell an dem gutaussehenden jungen Mann vorbei und versuchte nicht zu rennen, um sich im Auto ihres Bruders in Sicherheit zu bringen.

„WILLIAM, KOMM SOFORT NACH OBEN!“

 

Kapitel 2

Buffy wartete, sie wusste ganz genau, dass Alexanders Wut sich auf dem Weg nach Hause legen würde. Sie versuchte sich währenddessen auf die vorbeirasende Landschaft zu konzentrieren. Das Anwesen der Giles´  lag ungefähr drei Meilen von Sunnydale entfernt, also wusste sie, dass die Fahrt nicht so lange dauern würde. Als sie an dem „Willkommen In Sunnydale“ Schild vorbei gefahren waren, war sie nicht sonderlich überrascht, als Xander kurz danach rechts anhielt.

„Was sollen wir jetzt tun?“ fragte er ruhig. „Wann willst du es Mom und Dad sagen?“ Seine Stimme schien mit jedem Wort weicher zu werden.

Buffy öffnete langsam ihre Tür und stieg aus dem Auto aus. Xander folgte ihr, bis sie sich vor dem Auto trafen.

„Verdammt noch mal, Buffy.“ In seinem Gesicht spiegelten sich Sorge und Wut. „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass du so dumm sein konntest!“

„Xander, beruhig dich.“

„Ich soll mich beruhigen! Du hast dich schwängern lassen und das auch noch von einem Arsch, den du überhaupt nicht kennst! Du hättest es besser wissen müssen! Du warst eine Einserschülerin! Du hattest doch auch Biologie, dort haben sie doch diese verdammten Kondome verteilt!“

 Er drehte sich einmal um seine Achse und trat dann voller Wucht gegen das Auto. „Sie werden dich umbringen! Weißt du was? Mir ist es egal. Beweg deinen Hintern zurück in den Wagen.“

Xander ging wütend zurück zur Fahrertür und riss diese auf. Buffy versuchte ihre Tränen zu unterdrücken, weil sie genau wusste, dass sie ihn noch wütender machen würden.

„BUFFY, SCHIEB DEINEN HINTERN INS AUTO!“

Sie antwortete ihm mit einem leisen „Okay“ und kam zurück ins Auto. Für den Rest der Fahrt sagte keiner von beiden ein Wort.

****

„Hey Oz, ich glaub ich muss an diesem Wochenende zu Hause bleiben“, sagte Spike in das Telefon. „Ich denke meine Eltern haben wieder ein Mädchen für mich ausgesucht.“

„Mann, Dru hat dich erst letzte Woche sitzen lassen.“

Spike lachte leise, als er langsam die Treppe hinauf in das Studierzimmer ging, in dem seine Eltern auf ihn warteten.

„Ich muss aufhören. Ich ruf dich später noch mal an.“ Spike legte auf und steckte sein Handy in seine Hosentasche.

„Was ist los?“ fragte er, als er sich in einen der Ledersessel fallen ließ. Joyce Giles schloss die Tür, ging zur Bar aus Mahagoni herüber und holte drei Gläser aus dem Schrank.

„Möchtest du was trinken, Rupert?“ fragte sie als sie anfing, den Scotch aus einer Kristallkaraffe in die Gläser zu füllen. Sie gab ihrem Ehemann eines, bevor er ihr antworten konnte. Als sie Spike sein Glas gegeben hatte, ging sie zu dem Sessel, der neben seinem stand und setzte sich hin. Dann zog sie die Schuhe aus und machte es sich etwas bequemer.

„Okay, nun ernsthaft, was ist los?“ Spike fing an, nervös zu werden. Er konnte sich nicht daran erinnern, wann seine Mutter ihm das letzte Mal einen Drink angeboten hatte, ohne ihn vorher zu fragen.

Rupert nahm seine Brille ab und begann die Gläser mit seinem Taschentuch zu polieren.

„Mein Sohn, erzähl mir was du über Elizabeth Summers weißt.“

„Wer?“ Spike legte seinen Kopf leicht zur Seite als ob er versuchen würde, den Namen einzuordnen. „Elizabeth Summers? Ich glaube nicht, dass ich sie kenne. Was hat denn dieses Mädchen damit zu tun?“

„Nun, Rupert. Ich denke, das erklärt doch wohl alles. Er kennt sie nicht einmal, es kann also gar nicht seins sein.“ Joyce seufzte erleichtert und stellte ihr Glas auf den Beistelltisch, der neben ihrem Sessel stand.

„Meins? Über was zum Teufel redet ihr? Mom, wer ist Elizabeth?“

„Deine Mutter und ich hatten ein sehr eigenartiges Gespräch mit ihrem älteren Bruder. Es ging dabei um ihren Zustand. Er behauptet, dass Elizabeth und du vor drei Monaten zusammen aus wart und nun ist sie schwanger. Kannst du dich daran erinnern, ob du vor ein paar Monaten mit einem blonden Mädchen namens Buffy ausgegangen bist? Ich hoffe du musst nicht zu lange überlegen. William! Deine Mutter und ich waren in dem Glauben, dass du in den letzten beiden Jahren mit Drusilla zusammen warst.“  Rupert versuchte mühevoll, seine Wut und Entrüstung gegenüber seinem Sohn zu unterdrücken.

„Buffy?“ Spikes Augen weiteten sich, als er sich an ihr Gesicht erinnerte. *Scheiße* dachte er. *Sie war das gerade*. Er trank schnell seinen Scotch und stand auf, um sich einen neuen zu holen. „Ja, ich kenne sie und bevor ihr fragt, es könnte meins sein.“ Er trank auch das zweite Glas aus und setzte sich wieder hin.

„Oh William, wie konntest du nur!“ Joyce´  Hand wanderte zu ihrer Kehle.

„Joyce, bevor wir uns unnötig damit belasten, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass es vielleicht gar nicht von ihm ist. Will, wie oft hast du dich mit diesem Mädchen getroffen?“

„Nur dieses eine Mal.“ Es kribbelte Spike in den Fingern, sich eine Zigarette anzustecken und er fragte sich, wie seine Eltern darauf reagieren würden.

„William! Wie konntest du nur? Arme Dru! Wie konntest du ihr nur so etwas antun?“

„Wir waren zu der Zeit nicht zusammen, Mutter, und nur damit du es weißt, wir sind nicht mehr zusammen. Also sag nicht, dass sie ein armes Ding ist. Sie war doch diejenige, die die ganze Zeit fremdgegangen ist!“

„Schrei deine Mutter nicht so an. So, wenn du nur ein Mal mit ihr geschlafen hast, kann es ja sein, dass es gar nicht von dir ist. Also ich denke wir werden es abwarten müssen und machen dann einen Vaterschaftstest. Danach können wir immer noch entscheiden, was zu tun ist.“ Rupert begann von neuem seine Brille zu putzen. „Ich denke du solltest mal mit dem Mädchen allein reden, ohne ihren Bruder, um herauszufinden, ob es wirklich dein Kind ist. Vielleicht ist sie sich ja selbst auch nicht so sicher.“ Rupert blickte seinen Sohn ernst an. „Ich hoffe du erinnerst dich an dieses Gespräch, wenn du das nächste Mal einen One Night Stand hast.“

Spike verließ das Zimmer und fühlte sich behandelt wie ein nichtsnutziges Kind. Er ging in den dritten Stock und zog sein Handy aus der Hosentasche.

„Hey Oz. Erinnerst du dich noch als Willow, du und ich auf dieses Doppeldate mit einer ihrer Freundinnen gegangen sind? Ja, Buffy. Ich muss alles wissen, was du über sie weißt.“  

Kapitel 3

Xander konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann er das letzte Mal an diesem Tisch gesessen hatte. Er musste fast laut los lachen, als er daran dachte, wie sie vier den Nachbarn eine typische Kleinstadtfamilie vorgegaukelt hatten. Wenn er seine Augen schoss, sah er nicht die herumliegenden Bierflaschen und die mit Lippenstift verschmierten Gläser, in denen zuvor noch billiger Gin gewesen war. Er stellte sich vor, dass eine Mutter dieses Mal das Essen gekocht hatte, und nicht Buffy. Er hätte fast glauben können, dass dies ein ganz normaler Mittwochabend  bei einer ganz normalen Familie war. Wenn Buffy nur nicht erzählen müsste, dass sie ungewollt schwanger war, könnte er glauben, dass das Leben im Hause Summers nicht nur der reinste Horror war.

Aber Xander wusste ganz genau, dass in diesem Haushalt nichts normal war. Jahre des Missbrauchs und der Vernachlässigung (die beiden Kinder waren froh gewesen, wenn es bloß Vernachlässigung war) hatten Xander gelehrt, seinem harten Leben mit Bitterkeit entgegen zu sehen. Als Kind hatte er immer versucht, die Schläge seines Vaters und die verletzenden Worte seiner Mutter einzustecken, denn er wollte seine kleine Schwester schützen. Er wollte sie am liebsten in ihr Zimmer einsperren und sie sicher wissen. Deshalb war er auch nie ausgezogen. Er hätte ein Stipendium an der UC Sunnydale haben können. Er war ein sehr guter Schwimmer und war zwei Mal hintereinander Erster in zweihundert Meter Schmetterling bei den Schulmeisterschaften gewesen.

Xander hatte Angst, Buffy allein in diesem Haus zu lassen. Als er aufstand, um sich und Buffy etwas zu trinken zu holen, nahm er auch ein Bier für seinen Vater mit. *Keine Flasche, lieber eine Dose, nur für den Fall, dass Dinge geworfen werden,* dachte er.

Er räusperte sich als er die Getränke verteilte und setzte sich wieder hin.

„Buffy muss euch etwas erzählen.“

„Nun, sag es schon, das Spiel fängt gleich an.“ Hank Summers´ Stimme lallte schon deutlich.

Buffy sah zu ihrem Bruder herüber und hoffe auf Beistand. Xander bemerkte ihre Angst, legte eine Hand auf ihren Oberschenkel und nickte ihr zu, dass sie anfangen sollte.

„Ich möchte dass ihr wisst, dass ich schwanger bin.“ Sie duckte sich schon instinktiv weil sie wusste, dass das Geschreie anfangen würde und sie wurde nicht enttäuscht.

„Du dumme Schlampe! Wer zum Teufel hat dich geschwängert?“ schrie Darla schrill und schlug so hart auf den Tisch, dass die Gläser umfielen.

Ihr Geschrei ging weiter, während Buffy und Xander darauf warteten, dass der wahre elterliche Wutausbruch kam, und zwar von Hank. Sie vermuteten schon das schlimmste, doch die Geschwister waren überrascht, als nur ein leises Glucksen von ihrem Vater zu hören war.

„Was zum Teufel gibt es da zu lachen!“ schrie Darla Hank an.

„Die kleine Prinzessin ist eine Versagerin!“ murmelte Hank, während er weiterlachte. „Ihr ganzes Leben hat sie versucht, gute Noten zu schreiben und ein braves Mädchen zu sein, das hat ja auch bis jetzt geklappt!“ Plötzlich wurde er wieder ernst. „Ich habe dich und meinen Bastard von Sohn großgezogen, aber ich werde garantiert nicht dein Balg großziehen. Du hast eine Woche, um dein Zeug zusammenzupacken und dann will ich dich nie wieder sehen.“ Mit diesen Worten verließ Hank Summers den Raum, um sich das Spiel anzusehen.

„Verdammt richtig“, sagte Darla, während sie sich eine neue Zigarette anzündete. „Erwarte von uns bloß keine Hilfe, du kleine Schlampe.“

„Verdammt noch mal, Mom. Sie ist keine Schlampe oder Hure noch sonst etwas!“

„Immer Buffys kleiner Retter“, sagte Darla mit einem Lächeln. „Nun, kleiner Mann, vielleicht ist sie keine Schlampe, aber vielleicht sollte sie eine Hure werden.“ Sie sah Buffy mit einem verrückten Leuchten in den Augen an. „Du hast die Beine schon einmal für ihn breit gemacht, versuch es noch einmal und diesmal nimm Geld dafür, damit du es wegmachen lassen kannst.“

Buffy sprang von ihrem Stuhl auf und rannte die Treppe hinauf. Als sie in ihrem Zimmer angekommen war, schnappte sie sich das Telefon von ihrem Schreibtisch und begann zu wählen.

*Ich rufe Willow an, vielleicht kann ich bei ihr bleiben. Dann kann ich immer noch entscheiden, was passieren soll. Erst mal muss ich hier weg.* Buffy konzentrierte sich nur auf diesen Gedanken, während sie darauf wartete, dass es am anderen Ende klingelte. Sie fluchte leise vor sich hin, als sie das Besetztzeichen hörte.

Als sie den Hörer auf die Gabel warf, hörte sie ein leises Klopfen an ihrer Tür.

„Xander, ich bin nicht in Stimmung für eine deiner Lektüren, also lass mich in Ruhe!“

Xander lächelte, als er die Tür öffnete. Es passierte nicht oft, dass Buffy Rückgrat bewies, obwohl er wusste, dass sie es hatte.

„Ich will nicht hören wie dumm ich bin. Das weiß ich selber! Ich wollte doch auch nicht, dass dies passiert, aber es ist halt passiert! Ich habe alles vermasselt.“ Sie ging zum Fenster herüber und öffnete es. „Und fang bloß nicht mit `Buffy, du könntest es wegmachen lassen´ an, denn das steht absolut NICHT zur Diskussion!“ Buffy starrte ihren älteren Bruder an, als er gerade etwas sagen wollte. „Versuch es erst gar nicht zu leugnen, Xander! Ich weiß genau, dass das der Grund war, warum du zu seinen Eltern gefahren bist. Du wusstest dass sie reich sind und eine Abtreibung locker bezahlen könnten.“

„Buffy, hör auf.“ Xander setzte sich auf ihr Bett. „Ich wollte nur, dass dir jeder Weg offen steht. Bitte beruhige dich. Das ist nicht gut für dich, du machst dich selber krank.“

Tränen liefen ihre Wangen herunter, als sie ihren Kleiderschrank öffnete und ihren Schlafanzug herauszog.

„Ich hole dir etwas Wasser, versuch dich zu beruhigen und schlaf ein bisschen. Wir werden alles Morgen klären. Lass diesen Tag zu Ende gehen.“

Als er den Raum nach ein paar Minuten wieder betrat, war Buffy in einem ihrer niedlichen Sushipyjama auf ihrem Bett eingeschlafen. Er stellte das Glas auf den Nachttisch und zog die Vorhänge weit auf, damit die Morgensonne in das Zimmer scheinen konnte. Er hob sie leicht hoch, um die Decke unter ihr wegzuziehen, damit er sie damit zudecken konnte. Nachdem er ihr einen Kuss auf die Stirn gegeben hatte, machte er das Licht aus und ging in sein Zimmer.

Kapitel 4

Nach einem anderthalbstündigen Telefongespräch mit Oz hatte er Elizabeth Summers´  Telefonnummer und Adresse, aber mehr wusste er auch nicht von ihr. Auf alle Fälle nichts, was ihm wirklich hätte beweisen können, das dieses niedliche blonde Mädchen über die Schwangerschaft nicht gelogen hatte. Er wusste dass er nicht einfach nachfragen konnte, ob sie dafür bekannt war zu lügen oder überhaupt glaubhaft war. Sie war Willows Freundin und Willow war total in Oz verknallt. Spike wusste dies und er hatte nicht vor, Buffy des Lügens über das Baby zu beschuldigen. Ein Baby.

*Ich könnte Vater werden.* Ein Schauer lief über Spikes Rücken. *War das jetzt Angst, Freude oder Reue?* Er hatte niemals über ein Baby nachgedacht, als er noch mit Drusilla zusammen gewesen war. Sie war nicht gerade der mütterliche Typ.

*Nee, keine Babys mit Dru. Sie hat mich ja nie ohne Kondom an sich heran gelassen.* Er lachte leise, als er an sein letztes Jahr auf der UCLA dachte, als sie die beiden Stunden damit verbracht hatten, sich auf seinem Bett zu streicheln und zu küssen um dann festzustellen, dass sein Mitbewohner das letzte Kondom aus seinem Nachttisch genommen hatte. Dru war dann sofort aufgestanden und gegangen. Nicht dass Spike es nicht hätte verstehen können. Es war ihr Körper. Sie konnte und sie würde ihn jederzeit deswegen abweisen. Er machte sich genauso seine Gedanken über Verhütung wie jeder andere Student. Bis er herausfand, dass sie in den letzten paar Monaten ihrer Beziehung sein Bett mit dem von Angel Conner getauscht hatte.

Spike warf einen Blick auf die Uhr auf seinen Nachttisch. Es war drei Uhr morgens und nachdem er Stunden damit verbracht hatte, sich den Kopf über die ganze Sache zu zermatern, war er keinen Schritt weiter gekommen. Groll, Frustration, Schuldigkeit, Freude und Scham…das war alles zuviel für ihn. Er musste sie sehen. *Nachdem ich ein paar Stunden geschlafen habe.*

Spike lehnte sich in seinem Bett zurück und schloss seine Augen. *Könnte ich zusammen mit Buffy Summers ein Baby haben? Würde sie eine gute Mutter sein?* Ein Bild, wie Buffy ein kleines Mädchen mit großen grünen Augen und weichem blonden Haar in ihren Armen hielt, brachte ihn zum lächeln. *Ein Baby.* Dieser Gedanke kreiste immer wieder durch seinen Kopf bis schlussendlich der Schlaf den müden Mann einholte.

Spike öffnete die Augen und dachte, dass er nur ein paar Minuten geschlafen hätte. Fünf Stunden waren vergangen und trotzdem fühlte er sich müde und kaputt. Trotzdem liefen seine Gedanken auf Hochtouren. Er musste sie finden. Mit ihr reden, damit sich alles aufklärte.

Nachdem Spike sich geduscht und angezogen hatte, schnappte er sich den Zettel mit ihrer Adresse und verließ die Villa. Ihr Haus war sehr einfach zu finden. Um sich mehr Zeit zum Nachdenken zu geben, parkte Spike seinen schwarzen 1957´er Chevrolet  Bel Air ein paar Häuser weiter unten. *Okay…Zeit zu gehen.* Er bewegte sich keinen Millimeter, er entschied sich erst einmal, eine zu rauchen, um die Nerven zu beruhigen. Er beobachtete das zweistöckige Haus und aus seiner „eine Zigarette, um die Nerven zu beruhigen“ wurde eine halbe Schachtel.

Er lehnte sich zum Beifahrersitz herüber, um sich sein Feuerzeug zu nehmen. Nachdem er sich die nächste Zigarette angezündet hatte, sah Spike, wie ein Mann auf sein Auto zukam. Er überlegte sich schon, l was er sagen sollte, warum er in seinem Auto vor einem Haus stand, das er noch nie zuvor gesehen hatte und stieg aus dem Auto aus.

Der Mann blieb ein paar Schritte von Spike entfernt stehen, während dieser die Autotür schloss. „Du“, sagte der Mann. „Ich könnte dich umbringen!“

Spike sah die Faust nicht kommen, die ihn direkt im Gesicht traf.

„Verdammt noch mal. Wofür war das denn?“ schrie Spike und hielt sich seine Nase. Als der Mann noch einmal ausholen wollte, hörte er den Schrei einer Frau.

„Xander! HÖR AUF!“

Spike lehnte sich nach vorne und spuckte das Blut aus, das ihm durch den Rachen in den Mund lief.

„Was zur Hölle tust du da!“ Er schaute hinauf und sah, dass Buffy Summers sich zwischen Xander und ihn stellte. Ihre Hände hatte sie in ihre Hüften gestemmt und starrte ihren Bruder fassungslos an. „Geh ins Haus.“

„Auf keinen Fall…“

„GEH SCHON! Bevor ich dafür sorge, das du genauso aussiehst wie er!“

Xander murmelte sich irgendetwas Unverständliches in den Bart und ging zurück ins Haus.

„Es tut mir ja so leid.“ Sie drehte sich zu Spike um und half ihm, sich hinzusetzen. „Xander kann manchmal ziemlich aufbrausend sein, aber ich habe noch nie gesehen, dass er jemanden geschlagen hat.“

„Nun, für einen Anfänger hat er einen großartigen Schlag drauf. Ich hab es noch nicht einmal kommen sehen“,  sagte Spike, lachte etwas nervös und hoffte, dass dies die Spannung etwas auflockern würde. „Das ist also dein Bruder?“

„Ja, er übertreibt es manchmal mit seinem Beschützerinstinkt. Geht es dir gut oder soll ich dich in ein Krankenhaus bringen?“ fragte sie als sie sein Gesicht so drehte, dass sie es sich ansehen konnte.

„Nah…könnte ich ein Handtuch oder so was in der Art bekommen?“

„Oh Gott, natürlich. Ich bin sofort wieder da.“ Er schloss seine Augen als er hörte, wie sie zurück ins Haus rannte.

Buffy rannte so schnell sie konnte die Treppe hinauf in das Badezimmer, das sie sich mit ihrem Bruder teilte. Sie schnappte sich ein hellblaues Handtuch vom Regal und als sie sich umdrehte, lief sie in Xander hinein.

Buffy konnte ihn nicht ansehen und starrte deswegen auf den Türrahmen. „Ich bin im Moment so wütend auf dich, dass ich…Ich denke ich will dich vorerst nicht mehr sehen, geschweige denn deine Stimme hören.“

„Süße, es tut mir leid. Ich hab ihn gesehen und…ich habe einfach gehandelt. Ich habe ihn geschlagen. Es ist passiert ich konnte es nicht…Er tut mir leid.“ Xander lehnte sich nach vorn und berührte ihren Arm. „Ich liebe dich so sehr. Ich wollte dich nie so verletzt sehen und dieser Typ hat dich verletzt.“ Xander zog sie in seine Arme. „Es tut mir so leid. Ich kann es nun mal nicht haben, wenn du irgendwelche Schmerzen hast.“

Buffy wich ein Stück von ihrem Bruder zurück und sah ihm in die Augen.

„Xand, ich hatte es dir schon vorher mal gesagt. Er hat mir nicht wehgetan. Für das allererste Mal war es sogar sehr schön.“ Mit diesen Worten löste sie sich von ihm und machte sich auf den Weg hinunter in die Küche. „Ich bereue es nicht, mit ihm geschlafen zu haben.“ Buffy begann, Eiswürfel in das Handtuch zu packen, während sie nach einer plausiblen Erklärung suchte, warum sie ihre Jungfräulichkeit an William Giles verloren hatte, ohne zu viele Details zu verraten. „Er war sehr vorsichtig und sehr zärtlich. Ich weiß dass du denkst, dass er ein schlechter Mensch ist, der es nur auf ein unschuldiges Mädchen abgesehen hatte, weil du immer noch denkst, dass ich ein Kind bin, aber…“, Buffy legte das Eispaket ab und sah Xander ernsthaft an. „Aber fürs erste Mal war es schön. Eine schöne Erinnerung, nicht unangenehm oder schaurig…einfach nur schön.“ Sie schnappte sich das mit Eis gefüllte Handtuch und ging wieder nach draußen, dabei ließ sie einen verdattert dreinblickenden Bruder zurück.

Kapitel 5

Als Buffy wieder bei Spike ankam, hatte seine Nase schon aufgehört zu bluten. Sie sagten beide nichts, als sie das Blut in seinem Gesicht und an seinem Hals abtupfte, das schon zu trocknen begann. Spike nutzte die Zeit, um Buffys besorgtes Gesicht zu betrachten. Er hatte ganz vergessen wie schön sie war. Ihr langes blondes Haar, das seitlich gescheitelt war, hing locker über ihre Schultern. Ihr Mund zeigte eine festentschlossene Miene, während ihre dunklen grünen Augen Besorgnis ausstrahlten. *Über was?*, fragte er sich, *meine Nase? Über all das hier?*

Buffy versuchte, Spikes Blick zu ignorieren. Sie wollte nur einfach alles hinter sich bringen, damit sie ihr Leben mit dem Baby weiterleben konnte. Als sie das ganze Blut von seinem Gesicht gewischt hatte, platze es aus ihr heraus. „Also ich vermute mal, dass du reden willst.“ Sie duckte sich leicht weg, hob das Eispaket auf und reichte es Spike.

„Danke Pet, aber ich glaube ich werde es doch nicht brauchen. Meine Nase ist doch nicht so angeschwollen, wie ich vermutet hatte, aber vielleicht können wir woanders hingehen, wo ich nicht Gefahr laufe, noch mal eins auf die Nase zu bekommen“, sagte er, während er sich dachte: *Natürlich will ich reden, ist sie verrückt?*

„Okay, lass mich nur eben schnell meine Tasche holen.“ Spike versuchte ihr nicht hinterher zu sehen, als sie ins Haus zurückging. Als sie wieder herauskam, hatte er den Wagen bereits in die Einfahrt ihres Hauses gefahren. Sie stieg schnell in das Auto ein. „So, wo fahren wir hin?“ fragte sie, als sie sich angeschnallt hatte.

„Hast du heute Morgen schon gegessen? Denn ich bin am verhungern.“

„Ich bin schwanger. Ich habe immer Hunger“, sagte sie und wurde rot.

Den ganzen Weg zum Restaurant sagte keiner von beiden ein Wort und die Stille hielt auch noch an, als sie sich hingesetzt hatten und in die Speisekarte sahen. Nachdem sie bestellt hatten war Spike klar, dass er etwas sagen sollte. Etwas das ihr von vornherein klar machen sollte, dass er auf sie nicht böse war. Er wollte nur wissen, ob es wahr wäre. Ob es seins war. Was sie wollte. Also nahm er einen Schluck von seinem Wasser und räusperte sich.

„Also…“

„Ich weiß, es muss für dich ein Schock gewesen sein…für mich war es jedenfalls einer. Ich wollte garantiert nicht, dass es passiert.“ Buffy machte eine Pause und versuchte, die richtigen Worte zu finden. „Es wird schon alles gut gehen. Eigentlich wollte ich ja gar nicht, dass du es erfährst, doch ich habe es Xander erzählt…und er hat irgendwie die Nerven verloren. Ich kann es verstehen, wenn du nichts mit uns zu tun haben willst…“

Spike hörte ihrem Gestammel gar nicht mehr richtig zu. Er konzentrierte sich nur auf den einen Satz. „Du wolltest es mir nicht sagen?“

Buffy wurde rot. „Ich kenne dich doch kaum. Ich mein, wir waren ein Mal zusammen aus vor drei Monaten, du hast noch nicht einmal angerufen.“ Spike wollte sie unterbrechen, doch sie redete einfach weiter. „Das ist schon okay. Ich gehe sowieso nicht sehr oft aus. So bin ich halt…immer das brave Mädchen.“ Sie lachte laut auf, als sie weiter sprach. „Ich wette du hast daran gedacht, dass es nicht deins sein könnte. Ich hätte es, wenn ich du wäre. Aber…“, ihr Blick traf den seinen. „Das mit dir war mein erstes und einziges Mal.“ Plötzlich wurde Buffy unheimlich schlecht. „Entschuldige bitte“,  sagte sie, sprang auf und rannte mit einer Hand vor dem Mund weg.

Spike kämpfte gegen den Drang an, ihr zu folgen. Er war völlig perplex, dass er sie entjungfert hatte. Stolz darauf, ihr erster Liebhaber gewesen zu sein, saß er da und versuchte sich an die Nacht zu erinnern. *Verdammt. So betrunken war ich doch gar nicht.* Er erinnerte sich an den Wein und dass er sie geküsst hatte. Wie er ihr langsam das aufgeknöpfte Top von den Schultern geschoben hatte. Er erinnerte sich, wie sie gezögert hatte, als er ihren Rock hochschob, um den Slip herunterzuziehen. Dass sie ihm gesagt hatte, es wäre okay, als er sie gefragt hatte. Spike wusste aus Erfahrung mit Dru heraus, dass, wenn sie es nicht gewollt hätte, er sofort von ihr abgelassen hätte. Das Gefühl, sie unter sich liegen zu haben, war einfach wundervoll gewesen, all diese ganze Leidenschaft. So war es nie mit Dru gewesen. Spike wusste, dass dieses Erlebnis, als er in dieser jungen Frau gewesen war, das erste Mal gewesen war, dass er wirklich leidenschaftlichen und zärtlichen Sex hatte. Tränen stiegen ihm in die Augen, als er sich an ein weiteres Detail erinnerte. Als er in sie eingedrungen war, hatte sie sich verkrampft und laut aufgeschrieen. Da wurde ihm klar, dass sie die Wahrheit erzählte. Er war der Vater von Buffys Baby.

Als Buffy an den Tisch zurückkehrte, hörte sie ihn flüstern. „Ich werde Vater“, und plötzlich wurde sie nervös. „Ich fühle mich nicht so gut, ich denke ich will nach Hause.“

„Aber was ist mit dem Frühstück?“

„Können wir es nicht mitnehmen?“

„Natürlich, Luv. Geht es dir gut?“ Spike versuchte, die Angst in seinen Augen zu verbergen.

„Das geht gleich schon wieder, es ist nur der Geruch hier drin und der ganze Stress von dem Gespräch, das ich eigentlich nie führen wollte. Ich denke ich will nur noch nach Hause und mich hinlegen. Ich habe die letzte Nacht nicht besonders gut geschlafen.“

„Gib mir einen Moment und ich sage dem Kellner bescheid. Willst du draußen auf mich warten?“ Buffy nickte und ging schon nach draußen, während Spike das Essen bezahlte und sich die beiden Mitnehmboxen schnappte. Buffy stand an dem Auto und wartete an der Beifahrertür. Spike meckerte mit sich selbst. „Sorry, Luv. Ich hätte dir die Schlüssel geben sollen.“

„Das ist schon okay. Ich brauchte sowieso etwas frische Luft.“

Sie fuhren wieder zurück zu ihrem Zuhause. Sie waren noch nicht sehr weit gekommen, als Buffy vom Geruch nach gebratenen Eiern und Speck übel wurde.

„Halt an“, sagte sie. „Bitte halte sofort rechts an!“

Spike gehorchte sofort und kaum war das Auto zum Stehen gekommen, hatte Buffy schon die Tür aufgerissen und würgte, weil ihr Magen rebellierte.

„Bist du okay, Luv?“ fragte er, während er sich abschnallte und auch ihren Sicherheitsgurt löste. „Buffy?“ Sorge lag in seiner Stimme.

„Ja, ich denke es wäre am besten, wenn wir die Kartons irgendwie loswerden könnten.“

„Kein Problem. Ich glaub, ich kriege jetzt sowieso keinen Bissen mehr runter.“ Seine Hand begann vorsichtig ihren Rücken zu streicheln. „Kann ich irgendetwas für dich tun?“

„Ja, könntest du mir meine Tasche geben, bitte?“

Spike lehnte sich über den Sitz, holte die Tasche vom Rücksitz und gab sie ihr. Buffy setzte sich aufrecht hin und kramte in der Tasche herum. Endlich hatte sie ihre kleine Flasche Mundwasser gefunden und öffnete den Verschluss, kippte etwas in ihren Mund und begann mit der Pfefferminzflüssigkeit zu gurgeln. Dann spuckte sie es der Tür auf den Boden. Sie sah zu Spike herüber und sah, dass er sie angrinste.

„Okay, Buster…die Show ist vorbei. Bring mich nach Hause“, sagte sie in einem kommandierenden Ton, in dem etwas Sarkasmus mitschwang.

„Jawohl Ma´am.“ Er salutierte aus Spaß vor ihr und fuhr weiter.

Als sie sich dem Revello Drive näherten, sah sich Spike immer mehr und mehr mit der einen Frage konfrontiert, die er stellen musste. Er fuhr in die Einfahrt ihres Zuhauses und macht den Motor aus.

„Buffy, willst du dieses Baby?“ Spikes Nerven spielten verrückt und er fing an herumzudrucksen. „Denn wenn nicht, dann kann ich für eine…kannst du es wegmachen …“

Wut flackerte in Buffys Augen auf und sie war urplötzlich aus den Wagen ausgestiegen.

„Du Bastard! Wie kannst du nur an so etwas denken? Wenn ich das wirklich gewollt hätte, dann hätte ich mich schon darum gekümmert, bevor es irgendjemand gewusst hat!“ Sie ging wutentbrannt zum Haus herüber und kramte nach ihrem Schlüssel. „Keine Sorge, du brauchst dich nicht um das Kind zu kümmern. Es gibt genug Frauen, die ihre Kinder allein großziehen und ich glaube sowieso nicht, dass du ein guter Vater wärst. Weißt du was…vergiss einfach, dass du ein Kind hast! Denn ich will dich nie wieder sehen.“

Plötzlich war die Tür offen und sie verschwunden.

„Verdammt noch mal, Buffy!“ schrie Spike durch die Tür.

 


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